im Überblick

Infos zur Bezirksklinik Rehau

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Bezirksklinik Rehau

Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Fohrenreuther Str. 48
95111 Rehau

Wir bieten in der Bezirksklinik Rehau ein differenziertes Angebot in Diagnostik und Therapie für alle Formen psychiatrischer Erkrankungen. Unsere Klinik liegt eingerahmt von Wiesen und Wäldern am Stadtrand von Rehau.

Ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote

Wir verfügen über 142 vollstationäre und 10 teilstationäre Behandlungsplätze in

  • vier akutpsychiatrischen Stationen (u.a. für eine psychotherapeutisch und psychosomatische Behandlung bei Depressionen und der sozialen Eingliederung)
  • zwei gerontopsychiatrischen Stationen
  • zwei Suchtstationen, wobei eine dem qualifizierten Entzug und der Motivationzur Einleitung von Entwöhnungstherapien dient
  • einer Kriseninterventionsstation
  • einer Tagesklinik für Erwachsene

Daneben bieten wir eine psychiatrische Institutsambulanz mit aufsuchender Fachpflege an.

Was uns ausmacht

Ziel unserer Behandlung ist die individuelle therapeutische Begleitung für Menschen mit psychiatrischer Erkrankung und/oder in kritischen Lebenssituationen. Zum Wohl der Patienten wird ein ganzheitlicher Betreuungsansatz unter Einbeziehung der Familie, der Betreuer und unterstützender Vereine verfolgt.

Impressionen

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FACHBEREICHE AM STANDORT

Unsere Behandlungsangebote in der Bezirksklinik Rehau

Wir gewährleisten ein differenziertes Angebot an Diagnostik und Therapie für alle Formen psychiatrischer Erkrankungen und verfügen über acht Stationen mit je 16 bis 20 Betten. Unsere Klinik bietet neben voll- und teilstationären Behandlungsplätzen in einer Tagesklinik die Möglichkeit einer spezialisierten ambulanten und auch aufsuchenden psychiatrischen Versorgung.

Besondere Versorgungsschwerpunkte sind die Akutpsychiatrie, die Gerontopsychiatrie, die Suchtmedizin, die Psychosomatik und Psychotherapie.

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Akutpsychiatrie

In der Akutpsychiatrie werden Erkrankungen aus dem affektiven Spektrum behandelt. Zusätzlich werden Patienten aufgenommen, die sich wegen...

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Gerontopsychiatrie

In der Gerontopsychiatrie werden hauptsächlich ältere Menschen mit organisch bedingten Erkrankungen des Gehirns oder altersbedingt affektiven Erkrankungen...

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Suchtmedizin

In unserer Suchtpsychiatrie behandeln wir Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen jeglichen Schweregrades und Ausgestaltung. Das Behandlungsspektrum reicht...

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Psychotherapie und Psychosomatische Medizin

In unseren psychosomatischen und psychotherapeutischen Bereichen werden Patienten aufgenommen, deren Leiden aus körperlich in Erscheinung tretenden...

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weitere Informationen

Wissenswertes zur Bezirksklinik Rehau

Seit der Gründung unserer Klinik im Jahr 1988 bieten wir am Standort Rehau umfassende Hilfen bei der Bewältigung psychischer Erkrankungen. In dieser Zeit hat sich die Bezirksklinik Rehau vielfältig weiterentwickelt.

Multiprofessionelles Behandlungsangebot

Die Behandlung liegt in den bewährten Händen von Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie, Assistenzärzten, klinischen Psychologen, Sozialpädagogen, Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und qualifizierten Mitarbeitern der Musiktherapie und Reittherapie.

Zusammenarbeit mit externen Partnern

Unterstützung erhält unsere Klinik bei allen Wegbegleitern im individuellen Behandlungsverlauf. Das beginnt bei den Fachärzten und Hausärzten, den Therapeuten, den umliegenden Krankenhäusern, den Altenheimen, Wohnheimen und Pflegeheimen, den Selbsthilfegruppen und dem Sozialpsychiatrischen Dienst der Diakonie.

Umfassendes Pflegeangebot

Ein Krankenhausaufenthalt bedeutet in der Regel einen deutlichen Einschnitt in den Alltag eines Menschen. Während dieser Zeit steht das Pflegeteam stets zur Verfügung und ist bei allem behilflich, was ein Patient mangels Kraft, Wissen oder Können nicht selbst erledigen kann.

Ziel ist der Erhalt der Gesundheit, die baldige Genesung bzw. die größtmögliche Selbstständigkeit während des Klinikaufenthalts.

Von der Aufnahme bis zur Entlassung steht Ihnen unser fachlich qualifiziertes Pflegepersonal als unmittelbarer Wegbegleiter und Ansprechpartner zur Verfügung. Wir beziehen in unsere Pflege wissenschaftlich fundierter Arbeitsweisen und soziale Kompetenz ein und pflegen Sie zuverlässig und verantwortungsvoll. Wir arbeiten in der Pflege kooperativ und in enger Abstimmung mit allen an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen zusammen.

Als Patient oder Patientin stehen Sie im Mittelpunkt unserer Tätigkeit

Unser Handeln ist an den individuellen Bedürfnissen und Wünschen unserer Patienten orientiert. Dabei setzen wir unsere ganze Erfahrung für die Gesundung ein. Unsere Behandlung, Pflege und Betreuung ist geprägt von Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Aufgeschlossenheit und Respekt.

Neben der pflegerischen Betreuung ist unser Pflegepersonal im Rahmen der Behandlung für eine Vielzahl von Organisations- und Koordinationsaufgaben zuständig, um einen geordneten Betriebsablauf zu gewährleisten.

Psychotherapie

Die Aufgabengebiete unseres psychologischen Dienstes umfassen Psychodiagnostik, verschiedene Einzel- und Gruppentherapien sowie die Therapieplanung insgesamt in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Stationsärzten. Die Mitarbeiter im psychologischen Dienst arbeiten auf verschiedenen psychotherapeutisch bzw. psychosomatisch ausgerichteten Stationen im Suchtbereich, in der gerontopsychiatrischen Abteilung oder auf Stationen mit Schwerpunkt auf die Behandlung von Psychosen sowie in der Krisenintervention. Weitere Arbeitsbereiche sind die Institutsambulanz und die Tagesklinik.

Hilfe bei Burn out und anderen Lebenskrisen

Unsere Schwerpunkte liegen sowohl in verhaltenstherapeutischen als auch tiefenpsychologischen und systemischen Ansätzen im Einzelkontakt. Zudem bieten wir Entspannungsangebote in Form der Gruppentherapie und bei der Depressions- und Angstbewältigung. Wir richten unsere Therapie jeweils an den verschiedenen Anforderungen und Störungsbildern aus. Zielsetzung ist nicht nur die Bewältigung der jeweils aktuellen Lebenskrise wie etwa bei einem Burnout-Syndrom, sondern darüber hinaus gestärkt aus der Krise hervorzugehen und mit wiedergewonnener Freude am Leben teilzuhaben.

Sozialdienst

Zum multiprofessionellen Team der Bezirksklinik Rehau gehört auch der Fachbereich des Sozialdienstes.

Was kann man sich unter dem Begriff Sozialdienst vorstellen?

Die Aufgaben sind sowohl im akut- und gerontopsychiatrischen wie suchtmedizinischen Bereich sehr facettenreich und vielseitig. Die einzelnen Mitarbeiter dieser Berufsgruppe arbeiten primär stationsbezogen, in Einzelfällen auch stationsübergreifend. Die Tätigkeit ist immer im Zusammenhang mit dem einzelnen Patienten zu sehen.

Information, Beratung und Unterstützung

Der Patient steht im Mittelpunkt der Behandlung, Im Einzelfall kann sie einen großen Umfang annehmen. Dabei geht es meist um Information, Beratung und Unterstützung bei sozialleistungsrechtlichen Fragestellungen. Aber auch die Einleitung und Koordination von medizinischen, beruflichen und sozialen Wiedereingliederungsmaßnahmen und Rehabilitationsmaßnahmen, die ambulant, teilstationär oder auch stationärer Natur sein können, stehen im Mittelpunkt. Wichtig sind bei den am Patienten orientierten Planungen auch Gesprächskontakte mit Angehörigen und Betreuern.

Unsere Sozialdienstmitarbeiter sind in der sozialen und therapeutischen Gruppenarbeit tätig und leiten Patientengesprächsgruppen zu Themen wie:

  • Erwerb sozialer Kompetenz
  • Psychoedukation
  • Motivationsarbeit in der Suchtkrankenbehandlung

Netzwerkarbeit bringt Vorteile

Eine weitere bedeutende sozialdienstliche Aufgabe ist die sogenannte „Netzwerkarbeit". Unser Sozialdienst steht dabei in engem Kontakt zu:

  • sozialpsychiatrischen Diensten
  • Jugendämtern
  • Jobcentern
  • Agentur für Arbeit
  • Nachsorgeeinrichtungen
  • soziotherapeutische Einrichtungen
  • Fachkliniken
  • Pflege- und Wohnheimen für Senioren und psychisch erkrankte Menschen
  • Beratungsstellen verschiedenster Art
  • Selbsthilfegruppen

Hervorzuheben in der gesamten sozialpsychiatrischen Versorgung ist die Einbindung und Koordination in das multiprofessionelle Team der Klinik.

Ergotherapie

In ihrer psychotherapeutischen Arbeit werden die Ärzte und Psychologen maßgeblich von der Ergotherapie unseres Hauses unterstützt. Die Ergotherapie fördert durch ihr therapeutisches Angebot im handwerklichen, lebenspraktischen und musischen Bereich das soziale Verhalten der Patienten und ihre praktischen Fertigkeiten. Ziel ist es, die Patienten unter fachkundiger Anleitung zur größtmöglichen Selbständigkeit führen.

Großzügiges Raumangebot

Die Werkstatträume der Ergotherapie reihen sich im Erdgeschoss von Haus 2 wie Perlen aneinander:

  • Schreinerwerkstatt mit Bank- und Maschinenraum
  • Töpferwerkstatt
  • Korbflechterwerkstatt
  • Textilbereich
  • Schmuckwerkstatt
  • Räume für mal- und gestaltungstherapeutische Angebote
  • Computerraum mit fünf Arbeitsplätzen
  • Therapieküche

Die Bürotherapie bietet an fünf Computerarbeitsplätzen die Möglichkeit zur Erledigung von privatem und amtlichem Schriftverkehr, für Bewerbungen, zur Einholung von Informationen und zahlreiche computergestützte Programme für das Hirnleistungstraining.

In unserer großzügig gestalteten Therapieküche, haben Einzelpersonen oder Gruppen die Möglichkeit hauswirtschaftliche Kenntnisse zu erwerben. Je nach Bedarf werden die Speisen und Getränke den medizinischen Diätvorgaben angepasst.

Kunst-, Musik- und Reittherapie

Aushängeschild Kunsttherapie und Gestaltungstherapie

Die Kunst- und Gestaltungstherapie ist in unserer Klinik von besonders großer Bedeutung. In Zusammenarbeit mit Künstlern aus der Region bieten wir themenbezogene Workshops an. Die von den Patienten gestalteten Bilder, Skulpturen und Objekte, werden der Öffentlichkeit präsentiert unter anderem im Rahmen von Ausstellungen in unserem lichtdurchfluteten Galeriebereich. In den vergangen Jahren entstand in den parkähnlichen Außenanlagen der Klinik der sogenannte „Skulpturenpark".

Musiktherapie in Gruppen und alleine

Die Musiktherapie ist unterteilt in die aktive Gruppen- und Einzeltherapie, den Singkreis für alle Stationen sowie in das gemeinsame Musizieren für Patienten, die über Instrumentalkenntnisse verfügen. Über diese Therapien können das Selbstvertrauen gestärkt, vorhandene Hemmschwellen abgebaut und die Konzentrationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Erlebnisfähigkeit gesteigert werden.

Tiergestützte Therapieformen

Unsere Angebote des „Therapeutischen Reitens" und der „Tiergestützten Therapie" sollen ebenfalls das Selbstvertrauen stärken, vorhandene Hemmschwellen abbauen und die Konzentrationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Erlebnisfähigkeit steigern.

Einmal pro Woche nutzt je eine Gruppe von Patienten diese externen Angebote, um mit Pferden, Hunden oder Katzen zu arbeiten, sich ihnen anzunähern und Vertrauen aufzubauen.

Therapeutische Ziele sind:

  • Angstabbau
  • Ausdauer- und Durchhaltevermögen
  • Stärkung des Selbstvertrauens
  • Erlernen eines respektvollen Umgangs mit Tieren
Physiotherapie

Die körperliche Befindlichkeit und Entwicklung des Patienten spielt beim Behandlungs- und Heilungsprozess eine zentrale Rolle. In unserer Physiotherapie werden als stationsübergreifender Therapieeinrichtung verschiedene Heilbehandlungen angeboten.

Stationäre Behandlungen

Im Vordergrund der stationären Behandlung stehen

  • Massagen
  • Fango
  • Rotlicht
  • Stangerbäder
  • medizinische Bäder (mit Baldrian, Melisse, Heublume)

Die medizinischen Bäder dienen zur Entspannung der Muskulatur und zum seelischen Ausgleich. Bei zusätzlichem Bedarf werden entsprechend des individuellen Krankheitsbildes noch angeboten:

  • Reizstrom
  • Ultraschall
  • Krankengymnastik
  • Lymphdrainage
  • Rückenschule
  • Unterwasser-Massagen
  • Akupunktur

Ins Gleichgewicht durch Bewegungstherapie und Hot Stone Massage

In unserer Bewegungstherapie gibt es zum Thema Fitness Möglichkeiten wie Frühsport, Hockergymnastik, Rückenschule oder gerontopsychiatrische Gymnastikgruppen. So sollen körperliche, soziale und psychische Funktionen, die aus dem Gleichgewicht geraten sind, wieder aufgebaut werden.

Bei der Warmsteinmassage (Hot Stone) wird der Körper mit aufgeheizten Steinen, meist aus Basalt, massiert. Die Kräuterstempel-Massage regt das körpereigene "Repair-System", den Stoffwechsel und die Selbstheilungskräfte an.

Vielfältige Sportmöglichkeiten

Wer seinem Körper und seinem Geist außerhalb der regulären Therapien etwas Gutes tun will, hat in unserer Klinik einige Möglichkeiten dazu. Wir verfügen über:

  • eine Kegelbahn
  • einen Gymnastikraum
  • einen Fitnessraum mit Sporthalle
  • ein Außensportfeld
  • und eine modern eingerichtete Bibliothek

Wer es etwas schneller mag, kann sich nach einer Nordic-Walking-Gruppe oder einer Fahrradgruppe erkundigen oder sich einfach nur in den Parkanlagen bei einem gemütlichen Spaziergang beim Betrachten der aufgestellten Skulpturen entspannen.

Patientenfürsprache

Die Patientenfürsprecherin handelt ehrenamtlich und vermittelt zwischen Patienten und unserer Klinik. Sie vertritt als unabhängige Vertrauensperson die Interessen der Patienten und ihrer Angehörigen gegenüber unserem Haus. Karin Wolowiec wurde am 1. Juni 1993 zur Patientenfürsprecherin für die Bezirksklinik Rehau bestellt.

Karin Wolwiec war bereits seit 1982 im Rahmen der Betreuung seitens der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Rehau im Besuchsdienst des damaligen Kreiskrankenhauses Rehau bis zu dessen Schließung tätig. Für ihre Tätigkeit wurde Karin Wolowic im Oktober 2015 im Landratsamt Hof die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland überreicht.

Karin Wolowic berät Patienten und Angehörige in ihren Anliegen und ist um Abhilfe besorgt. Mit ihrem Verständnis hilft sie, Missverständnisse zu klären und Unstimmigkeiten zu bereinigen. Die Angaben werden auf Wunsch selbstverständlich vertraulich behandelt. Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall in einem offenen Gespräch an die Patientenfürsprecherin.

Sie kümmert sich um

  • Unsicherheiten und Ängste
  • Anregungen und Verbesserungsvorschläge
  • Anliegen, Beschwerden und Konfliktfälle
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahme mit Gerichten, Verwaltungsbehörden und sonstigen zuständigen Stellen
Zimmer und Wahlleistungen

Sie finden bei uns sowohl Ein-Bett-Zimmer, als auch Zwei-Bett-Zimmer vor. Ein Schrank und ein Nachttisch bieten genügend Stauraum für das Gepäck. Die Patientenzimmer sind jeweils mit Nasszelle und Waschbecken, sowie größtenteils mit Dusche und WC ausgestattet. Zusätzlich verfügen die Stationen über Sanitärräume mit Toiletten, Duschen und Badewannen, überwiegend behindertengerecht eingerichtet.

Fernseher und Telefon

Auf unseren Stationen stehen in den Gemeinschaftsräumen Fernsehgeräte sowie Telefonapparate für Sie bereit. Für Telefongespräche fallen Gebühren an. Die entsprechende Telefonkarte (Telcard) können Sie bei der Pforte erwerben. Öffentliche Telefone finden Sie in den Eingangsbereichen der großen Häuser.

Wahlleistungen

Als Patientin oder Patient unseres Hauses können Sie sich für verschiedene Wahlleistungen entscheiden. Wenn Sie möchten, können Sie gerne ein Ein-Bett-Zimmer wählen und/oder die Behandlung durch den leitenden Chefarzt. Außerdem können Sie selbstverständlich auch eine Begleitperson mitbringen. Falls Sie eine oder mehrere dieser Wahlleistungen in Anspruch nehmen, bekommen Sie eine gesonderte Rechnung von uns zugeschickt.

 

Patientenbibliothek

Unsere Patientenbibliothek ist Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 13:30 - 14:00 Uhr geöffnet. Das Entleihen ist kostenlos und an keine Fristen gebunden. Die Bibliothek befindet sich im Sozial- und Therapiezentrum in unmittelbarer Nähe zur Cafeteria.

Nicht zuletzt dank großzügiger Spenden ehemaliger Patienten und Freunde des Hauses ist der Buchbestand auf über 1.000 Bücher angewachsen. Das Angebot reicht von Unterhaltung, Krimis, Grusel, Biographien, Historisches bis hin zu Liebesromanen und wird noch ergänzt durch verschiedene Puzzles und Spiele.

Caféteria

In unserer Caféteria mit Mini-Markt finden Sie Zeitschriften, Zeitungen, Hygieneartikel, kleinere Geschenkartikel, Süßigkeiten, Snacks und Getränke.

Öffnungszeiten: 

Montag bis Freitag: 10.30 - 17.30 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 13.30 - 17.30 Uhr
Aufnahme

Die Zentralaufnahme befindet sich im Erdgeschoss (Foyer) von Haus 1. Die Öffnungszeiten unserer Zentralaufnahme sind:

Montag bis Donnerstag: 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 15:00 Uhr
Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr

Außerhalb dieser Zeiten werden Sie auf der Station aufgenommen.

Klinikseelsorge

Liebe Patientin, lieber Patient unserer Bezirksklinik Rehau,

wir Klinikseelsorger begrüßen Sie und wünschen Ihnen, dass Sie hier an Leib und Seele Hilfe erfahren. 

Die Situation, in der Sie sich jetzt befinden, ist ungewöhnlich genug. Was werden Sie in den kommenden Tagen und Wochen erleben und erfahren?

Wahrscheinlich wird es für Sie eine Zeit werden, in der Sie an Dinge denken, die Ihnen sonst nicht so bewusst sind. Es kann aber auch eine Zeit werden, in der sich Ihnen etwas aufschließt.

Der französische Dichter Andrea Gide beschreibt das einmal mit diesem Satz:

"Ich glaube, dass die Krankheiten Schlüssel sind, die uns gewisse Tore öffnen können. Ich glaube, es gibt gewisse Tore. die einzig die Krankheit öffnen kann."

Als Seelsorger an dieser Klinik sind wir in dieser Zeit für Sie erreichbar,

  • um mit Ihnen zu sprechen,
  • um Ihnen in Lebensfragen Hilfen azubieten,
  • um mit Ihnen zu beten.

Als Seelsorger sind wir zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Wenn Sie mit uns sprechen wollen, können Sie selbst von Ihrem Flurtelefon die Nummer 446 anrufen (kostenfrei) oder uns durch eine Schwester oder Pfleger benachrichtigen lassen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Verlauf Ihrer Therapie in unserer Klinik und grüßen Sie mit einem Vers aus der Bibel:

Fürchte dich nicht, ich habe dich befreit! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst mir! (Jes 43,1)

"Gott befohlen"

Ihre Klinikseelsorger

Jeden Donnerstag um 16:30 Uhr findet im Andachtsraum ein Gottesdienst im Wechsel zwischen katholischer und evangelischer Kirche statt.

Alle zwei Wochen laden wir Sie am Samstag um 16:30 Uhr zu einer musikalischen Andacht ein. Der Andachtsraum ist während des Tages immer offen zugänglich.

Parkplätze und Busanbindung

Direkt vor unserer Bezirksklinik stehen Ihnen ausreichend kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

Patienteninformation Datenschutz stationär

Informationspflicht bei der Erhebung personenbezogener Daten

Sehr geehrte Patienten,

im Rahmen Ihrer Behandlung bzw. Versorgung ist es erforderlich, personenbezogene und auch medizinische Daten über Ihre Person zu verarbeiten. Da die Vorgänge sowohl innerhalb unseres Krankenhauses als auch im Zusammenspiel mit weiteren an Ihrer Behandlung beteiligten Personen / Institutionen des Gesundheitswesens nicht leicht zu überblicken sind, haben wir für Sie die nachfolgenden Informationen zusammengestellt:

Zwecke, für die Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden:

Im Rahmen Ihrer Behandlung werden Daten über Ihre Person, Ihren sozialen Status sowie die für die Behandlung notwendigen medizinischen Daten erhoben, erfasst, gespeichert, verarbeitet, abgefragt, genutzt, übermittelt usw. Insgesamt spricht man von der „Verarbeitung" Ihrer Daten. Dieser Begriff der „Verarbeitung" bildet den Oberbegriff über alle diese Tätigkeiten. Die Verarbeitung von Patientendaten im Krankenhaus ist aus Datenschutzgründen nur möglich, wenn eine gesetzliche Grundlage dies vorschreibt bzw. erlaubt oder Sie als Patient hierzu Ihre Einwilligung erteilt haben.

Für Ihre patientenbezogene Versorgung / Behandlung notwendig sind dabei insbesondere Verarbeitungen Ihrer Daten aus präventiven, diagnostischen, therapeutischen, kurativen und auch nachsorgenden Gründen. Ebenso erfolgen Verarbeitungen – im Sinne einer bestmöglichen Versorgung – im Hinblick auf interdisziplinäre Konferenzen zur Analyse und Erörterung von Diagnostik und Therapie, zur Vor-, Mit-, Weiterversorgung bzgl. Diagnostik, Therapie, Befunden sowie Krankheits- / Vitalstatus. Daneben werden Arztbriefe / Berichte geschrieben und es erfolgen Verarbeitungen aus Qualitätssicherungsgründen, zum Erkennen und Bekämpfen von Krankenhausinfektionen sowie zur seelsorgerischen und sozialen Betreuung und zum Entlassmanagement.

Neben diesen patientenbezogenen Verarbeitungen bedarf es auch einer verwaltungsmäßigen Abwicklung Ihrer Behandlung. Dies bedingt im Wesentlichen die Verarbeitung Ihrer Daten zur Abrechnung Ihrer Behandlung, aus Gründen des Controllings / der Rechnungsprüfung, zur Geltendmachung, Ausübung sowie Verteidigung von Rechtsansprüchen, usw. Ferner erfolgen Datenverarbeitungen zu Zwecken der Ausbildung, der Fort- und Weiterbildung von Ärzten und von Angehörigen anderer Berufe des Gesundheitswesen oder zu gesetzlich vorgesehenen Meldepflichten (z.B. an die Polizei aufgrund des Melderechts, an staatliche Gesundheitsämter aufgrund des Infektionsschutzgesetzes, an Krebsregister) sowie nicht zuletzt aus Gründen der Betreuung und Wartung von IT-Systemen und Anwendungen, usw.

Von wem erhalten wir Ihre Daten?

Die entsprechenden Daten erheben wir grundsätzlich – sofern möglich – bei Ihnen selbst. Teilweise kann es jedoch auch vorkommen, dass wir von anderen Krankenhäusern, die etwa Ihre Erst- / Vor-Behandlung durchgeführt haben, von niedergelassenen Ärzten, Fachärzten, Medizinischen Versorgungszentren (sog. MVZ), usw. Sie betreffende personenbezogene Daten erhalten. Diese werden in unserem Krankenhaus im Sinne einer einheitlichen Dokumentation mit Ihren übrigen Daten zusammengeführt.

Wer hat Zugriff auf Ihre Daten?

Die an Ihrer Behandlung beteiligten Personen haben Zugriff auf Ihre Daten, wozu etwa auch Ärzte anderer Abteilungen zählen, die an einer fachübergreifenden Behandlung teilnehmen oder die Verwaltung, die die Abrechnung Ihrer Behandlung vornimmt.

Ihre Daten werden von Fachpersonal oder unter dessen Verantwortung verarbeitet. Dieses Fachpersonal unterliegt entweder dem sog. Berufsgeheimnis oder einer Geheimhaltungspflicht.

Der vertrauliche Umgang mit Ihren Daten wird gewährleistet!

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten durch den Krankenhausträger

Die Grundlage dafür, dass der Krankenhausträger Ihre Daten datenschutzrechtlich verarbeiten darf, ergibt sich hauptsächlich daraus, dass der Krankenhausträger für die Versorgung und Behandlung von Patienten zuständig ist. Auf dieser Grundlage gibt es unterschiedliche Gesetze und Verordnungen, die dem Krankenhausträger eine Verarbeitung der Daten erlauben.

Genannt sei hier insbesondere die sog. EU Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), z.B. Art. 6, 9 DS-GVO, die auch in Deutschland gilt und ausdrücklich regelt, dass Daten von Patienten verarbeitet werden dürfen. Daneben finden sich Grundlagen im deutschen Recht, etwa in dem Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V), z.B. § 301 SGB V und im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), sowie in den §§ 630 ff. BGB, die eine Verarbeitung Ihrer Daten voraussetzen.

Als Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung seien hier beispielhaft genannt:

-    Datenverarbeitungen zum Zwecke der Durchführung sowie Dokumentation des Behandlungsgeschehens einschließlich des innerärztlichen und interprofessionellen Austauschs im Krankenhaus über den Patienten für die Behandlung (Art. 9 Abs. 2h, Abs. 3, Abs. 4 DS-GVO i.V.m. §§ 630a ff, 630f BGB i.V.m. entsprechenden landesrechtlichen Regelungen sofern vorhanden),

-    Datenübermittlung an „Externe" im Sinne einer gemeinsamen Behandlung (im Team), Zuziehung externer Konsiliarärzte, z.B. Labor, Telemedizin, sowie Zuziehung externer Therapeuten (Art. 9 Abs. 2h, Abs. 3, Abs.4) DS-GVO i.V.m. entsprechenden landesrechtlichen Regelungen sofern vorhanden),

-    Datenübermittlung an die gesetzlichen Krankenkassen zum Zwecke der Abrechnung (Art. 9 Abs. 2h, Abs. 3, Abs. 4 DS-GVO i.V.m. § 301 SGB V),

-    Datenübermittlung zu Zwecken der Qualitätssicherung (Art. 9 Abs. 2i DS-GVO i.V.m. § 299 SGB V i.V.m. § 136 SGB V bzw. den Richtlinien des G-BA), usw.

Daneben sind Verarbeitungen auch in Fällen zulässig, in denen Sie uns Ihre Einwilligung erklärt haben.

Notwendigkeit der Angabe Ihrer Personalien

Die ordnungsgemäße administrative Abwicklung Ihrer Behandlung bedingt die Aufnahme Ihrer Personalien. Davon ausgenommen sind ausschließlich die Fälle der vertraulichen Geburt.

Mögliche Empfänger Ihrer Daten

Ihre Daten werden im Rahmen der Zweckbestimmung unter Beachtung der jeweiligen datenschutzrechtlichen Regelungen bzw. etwaiger vorliegender Einwilligungserklärungen erhoben und ggf. an Dritte übermittelt. Als derartige Dritte kommen insbesondere in Betracht:

- gesetzliche Krankenkassen sofern Sie gesetzlich versichert sind,

- private Krankenversicherungen sofern Sie privat versichert,

- Unfallversicherungsträger,

- Hausärzte,

- weiter-, nach- bzw. mitbehandelnde Ärzte,

- andere Einrichtungen der Gesundheitsversorgung oder Behandlung,

- Rehabilitationseinrichtungen,

- Pflegeeinrichtungen,

- externe Datenverarbeiter (sog. Auftragsverarbeiter)

- bei wahlärztlicher Behandlung die Privatärztliche Verrechnungsstelle Mosel-Saar, Trier sowie

- wenn gewünscht Seelsorger, usw.

Welche Daten werden im Einzelnen übermittelt?

Sofern Daten übermittelt werden, hängt es im Einzelfall vom jeweiligen Empfänger ab, welche Daten dies sind. Bei einer Übermittlung entsprechend § 301 SGB V an Ihre Krankenkasse handelt es sich zum Beispiel um folgende Daten:

Name des Versicherten, Geburtsdatum,Anschrift,Krankenversichertennummer,Versichertenstatus,den Tag, die Uhrzeit und den Grund der Aufnahme sowie die Einweisungsdiagnose, die Aufnahmediagnose, bei einer Änderung der Aufnahmediagnose die nachfolgenden Diagnosen, die voraussichtliche Dauer der Krankenhausbehandlung sowie, falls diese überschritten wird, auf Verlangen der Krankenkasse die medizinische Begründung, bei Kleinkindern bis zu einem Jahr das Aufnahmegewicht,Datum und Art der jeweils im Krankenhaus durchgeführten Operationen und sonstigen Prozeduren,den Tag, die Uhrzeit und den Grund der Entlassung oder der Verlegung sowie die für die Krankenhausbehandlung maßgebliche Hauptdiagnose und die Nebendiagnosen,Angaben über die im jeweiligen Krankenhaus durchgeführten Rehabilitationsmaßnahmen sowie Aussagen zur Arbeitsfähigkeit und Vorschläge für die Art der weiteren Behandlung mit Angabe geeigneter Einrichtungen.

Widerruf erteilter Einwilligungen

Wenn die Verarbeitung Ihrer Daten auf einer Einwilligung beruht, die Sie dem Krankenhausträger gegenüber erklärt haben, dann steht Ihnen das Recht zu, Ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Diese Erklärung können Sie – schriftlich / per Mail / Fax – an den Krankenhausträger richten. Einer Angabe von Gründen bedarf es dafür nicht. Ihr Widerruf gilt allerdings erst ab dem Zeitpunkt, zu dem Sie diesen aussprechen. Er hat keine Rückwirkung. Die Verarbeitung Ihrer Daten bis zu diesem Zeitpunkt bleibt rechtmäßig.

Wahrnehmung berechtigter Interessen des Krankenhausträgers

Sofern der Krankenhausträger zur Durchsetzung seiner Ansprüche gegen Sie selbst oder Ihre Krankenkasse gezwungen ist, anwaltliche oder gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da die vom Krankenhausträger gestellte Rechnung nicht beglichen wird, muss der Krankenhausträger (zu Zwecken der Rechteverfolgung) die dafür notwendigen Daten zu Ihrer Person und Ihrer Behandlung offenbaren.

Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?

Der Krankenhausträger ist gem. § 630f Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) dazu verpflichtet, eine Dokumentation über Ihre Behandlung zu führen. Dieser Verpflichtung kann der Krankenhausträger in Form einer in Papierform oder elektronisch geführten Patientenakte nachkommen. Diese Patientendokumentation wird auch nach Abschluss Ihrer Behandlung für lange Zeit vom Krankenhaus verwahrt. Auch dazu ist der Krankenhausträger gesetzlich verpflichtet.

Mit der Frage, wie lange die Dokumente im Einzelnen im Krankenhaus aufzubewahren sind, beschäftigen sich viele spezielle gesetzliche Regelungen. Zu nennen sind etwa hier die Röntgenverordnung (RöV), die Strahlenschutzverordnung (StrlSchV), die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO), das Transfusionsgesetz (TFG), und viele mehr. Diese gesetzlichen Regelungen schreiben unterschiedliche Aufbewahrungsfristen vor.

Daneben ist zu beachten, dass Krankenhäuser Patientenakten auch aus Gründen der Beweissicherung bis zu 30 Jahre lang aufbewahren. Dies folgt daraus, dass Schadensersatzansprüche, die Patienten gegenüber dem Krankenhaus geltend machen, gemäß § 199 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) spätestens in 30 Jahren verjähren. Ein Haftungsprozess könnte also erst Jahrzehnte nach Beendigung der Behandlung gegen den Krankenhausträger anhängig gemacht werden. Würde das Krankenhaus mit der Schadensersatzforderung eines Patienten wegen eines behaupteten Behandlungsfehlers konfrontiert und wären die entsprechenden Krankenunterlagen inzwischen vernichtet, könnte dies zu erheblichen prozessualen Nachteilen für das Krankenhaus führen.

Aus diesem Grunde wird Ihre Patientenakte bis zu 30 Jahre lang aufbewahrt.

Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung usw.

Ihnen stehen sog. Betroffenenrechte zu, d.h. Rechte, die Sie als im Einzelfall betroffene Person ausüben können. Diese Rechte können Sie gegenüber dem Krankenhausträger gelten machen. Sie ergeben sich aus der EU Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), die auch in Deutschland gilt:

-Recht auf Auskunft, Art. 15 DS-GVO
Sie haben das Recht auf Auskunft über die Sie betreffenden gespeicherten personenbezogenen Daten.

- Recht auf Berichtigung, Art. 16 DS-GVO
Wenn Sie feststellen, dass unrichtige Daten zu Ihrer Person verarbeitet werden, können Sie Berichtigung verlangen. Unvollständige Daten müssen unter Berücksichtigung des Zwecks der Verarbeitung vervollständigt werden.

- Recht auf Löschung, Art. 17 DS-GVO
Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer Daten zu verlangen, wenn bestimmte Löschgründe vorliegen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn diese zu dem Zweck, zu dem sie ursprünglich erhoben oder verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich sind.

- Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, Art. 18 DS-GVO
Sie haben das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten. Dies bedeutet, dass Ihre Daten zwar nicht gelöscht, aber gekennzeichnet werden, um ihre weitere Verarbeitung oder Nutzung einzuschränken.

- Recht auf Widerspruch gegen unzumutbare Datenverarbeitung, Art. 21 DS-GVO
Sie haben grundsätzlich ein allgemeines Widerspruchsrecht auch gegen rechtmäßige Datenverarbeitungen, die im öffentlichen Interesse liegen, in Ausübung öffentlicher Gewalt oder aufgrund des berechtigten Interesses einer Stelle erfolgen.

Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde wegen Datenschutzverstößen

Unabhängig davon, dass es Ihnen auch freisteht, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, haben Sie das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer Daten datenschutzrechtlich nicht zulässig ist. Dies ergibt sich aus Art. 77 EU Datenschutz-Grundverordnung. Die Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde (Bay. Landesdatenschutzbeauftragter, München) kann formlos erfolgen.

Verantwortlichkeit für die Datenverarbeitung

Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (GeBO), Nordring 2, 95444 Bayreuth

Vorstand Katja Bittner

Bezirksklinik Rehau mit angeschlossener Tagesklinik

Tel. 09283/599-0 Mail: Rehau@gebo-med.de

Datenschutzbeauftragter des Krankenhauses

Der Krankenhausträger hat einen Datenschutzbeauftragten bestellt.

Kontakt:

Mail: datenschutz.bkb@gebo-med.de

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Patienteninformation Datenschutz ambulant

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns wichtig. Nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind wir verpflichtet, Sie darüber zu informieren, zu welchem Zweck unsere Praxis Daten erhebt, speichert oder weiterleitet. Der Information können Sie auch entnehmen, welche Rechte Sie in puncto Da­tenschutz haben.

1.  VERANTWORTLICHKEIT FÜR DIE DATENVERARBEITUNG

Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist:
Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (GeBO), Nordring 2, 95444 Bayreuth - Vorstand Katja Bittner

Bezirksklinik Rehau mit angeschlossener Tagesklinik & Ambulanz
Tel. 09283/599-0 Mail: Rehau@gebo-med.de

Sie erreichen den zuständigen Datenschutzbeauftragten unter:

Name: Herr Mainhardt

Kontaktdaten: datenschutz.bkb@gebo-med.de

2. ZWECK DER DATENVERARBEITUNG

Die Datenverarbeitung erfolgt aufgrund gesetzlicher Vorgaben, um den Behandlungsvertrag zwischen Ihnen und Ihrem Arzt und die damit verbundenen Pflichten zu erfüllen.

Hierzu verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten, insbesondere Ihre Gesundheitsdaten. Dazu zählen Anamnesen, Diagnosen, Therapievorschläge und Befunde, die wir oder andere Ärzte erheben. Zu diesen Zwecken können uns auch andere Ärzte oder Psychotherapeuten, bei denen Sie in Behandlung sind, Daten zur Verfügung stellen (z.B. in Arztbriefen).

Die Erhebung von Gesundheitsdaten ist Voraussetzung für Ihre Behandlung. Werden die notwendigen In­formationen nicht bereitgestellt, kann eine sorgfältige Behandlung nicht erfolgen.

3.  EMPFÄNGER IHRER DATEN

Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten nur dann an Dritte, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder Sie eingewilligt haben.

Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten können vor allem andere Ärzte / Psychotherapeuten, Kassen­ärztliche Vereinigungen, Krankenkassen, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, Ärztekammern und privatärztliche Verrechnungsstellen sein.

Die Übermittlung erfolgt überwiegend zum Zwecke der Abrechnung der bei Ihnen erbrachten Leistungen, zur Klärung von medizinischen und sich aus Ihrem Versicherungsverhältnis ergebenden Fragen. Im Einzelfall erfolgt die Übermittlung von Daten an weitere berechtigte Empfänger.

4.  SPEICHERUNG IHRER DATEN

Wir bewahren Ihre personenbezogenen Daten nur solange auf, wie dies für die Durchführung der Behand­lung erforderlich ist.

Aufgrund rechtlicher Vorgaben sind wir dazu verpflichtet, diese Daten mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Nach anderen Vorschriften können sich längere Aufbewahrungsfristen ergeben, zum Beispiel 30 Jahre bei Röntgenaufzeichnungen laut Paragraf 28 Absatz 3 der Röntgenverord­nung.

5.  IHRE RECHTE

Sie haben das Recht, über die Sie betreffenden personenbezogenen Daten Auskunft zu erhalten. Auch kön­nen Sie die Berichtigung unrichtiger Daten verlangen.

Darüber hinaus steht Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf Löschung von Daten, das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit zu.

Die Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt auf Basis von gesetzlichen Regelungen. Nur in Ausnahmefällen benöti­gen wir Ihr Einverständnis. In diesen Fällen haben Sie das Recht, die Einwilligung für die zukünftige Verar­beitung zu widerrufen.

Sie haben ferner das Recht, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt.

Die Anschrift der für uns zuständigen Aufsichtsbehörde lautet:

Name: Bayerischer Landesdatenschutzbeauftragter

Anschrift: Postfach 22 12 19, 80502 München

6. RECHTLICHE GRUNDLAGEN

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Artikel 9 Abs. 2 lit. h DSGVO in Verbindung mit Para­graf 22 Absatz 1 Nr. 1 lit. b) Bundesdatenschutzgesetz. Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich gern an uns wenden.

Soweit eine Abrechnung durch die Privatärztliche Verrechnungsstelle Mosel-Saar in Trier erfolgt, erhalten Sie gem. Art. 13 DSGVO weitere Informationen zum Datenschutz.

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News & Veranstaltungen

News
  • Pflegefachtag: Was tun, wenn es knüppeldick kommt?vom 12.12.2018

    Es gibt Patienten, die fordern Pflegekräfte richtig. Weil sie dauernd nörgeln. Weil sie distanzlos sind. Oder zu distanziert. Weil sie aggressiv sind. Oder stumm. Wie Situationen mit solchen Patienten entschärft werden können, darum ging es beim zweiten Pflegefachtag, zu dem die GeBO-Akademie in Kooperation mit der Diakonie Hochfranken, ins Bezirkskrankenhaus Bayreuth eingeladen hatte. Wir haben Tipps gesammelt, was dann zu tun ist.

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  • Zertifikat für die psychiatrischen Kliniken der GeBOvom 27.11.2018

    Die psychiatrischen Kliniken der GeBO in Bayreuth, Kutzenberg und Rehau sind zertifiziert.

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  • Hervorragende Absolventen: Weiterbildung zur Stationsleitungvom 12.11.2018

    Kompetenter, mutiger, gelassener und realistischer – das alles sind sie jetzt, die frisch gebackenen Stationsleitungen. 20 Männer und Frauen absolvierten die Weiterbildung zur pflegerischen Leitung einer Einheit im Gesundheitswesen an der GeBO-Akademie, der Weiterbildungsstätte der Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken. Alle bestanden. Fünf davon sogar mit einer glatten Eins.

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Veranstaltungen

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