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Infos zur Bezirksklinik Hochstadt

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Bezirksklinik Hochstadt

Bezirksklinik Hochstadt
Hauptstraße 13
96272 Hochstadt

Weitere Informationen

Unsere Suchtfachklinik ist ein Therapiezentrum für Stimulantien-, Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängige mit einem Angebot an moderner und hochspezialisierter Diagnostik, Therapie und Pflege. Wir führen vollstationäre rehabilitative Therapien durch, auch bei Menschen mit Doppeldiagnose (Sucht plus Depression, plus Angststörung, plus Psychosen). Unser Haus verfügt über insgesamt 65 Planbetten, die in verschiedene Behandlungsschwerpunkte untergliedert sind.

Therapeutisches Angebot

Unser therapeutisches Angebot umfasst:

  • Langzeitentwöhnung
  • Institutsambulanz
  • Begleitende psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung

Was uns ausmacht

Das therapeutische Team aus Fachärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, langjährig erfahrenen Pflegekräften sowie Ergo- und Arbeitstherapeuten gewährleistet eine besonders engmaschige Betreuung.

Impressionen

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FACHBEREICHE AM STANDORT

Unsere Behandlungsschwerpunkte in der Bezirksklinik Hochstadt

Unsere moderne Suchtfachklinik liegt im schönen Obermaintal. Sie beherbergt in denkmalsanierten Gebäudeteilen eines 400 Jahre alten Zisterzienserklosters unser Therapiezentrum für Stimulantien-, Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängige. Seit über 40 Jahren führen wir hier vollstationäre rehabilitative Therapien durch.

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Suchtmedizin

In unserer Suchtpsychiatrie behandeln wir Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen jeglichen Schweregrades und Ausgestaltung. Das Behandlungsspektrum reicht...

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Wissenswertes zur Bezirksklinik Hochstadt

Bereits 1976 wurde die Bezirksklinik Hochstadt als Behandlungszentrum für Abhängige in Betrieb genommen. Unser Angebot umfasst die Langzeitentwöhnung, Institutsambulanz sowie begleitende psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung.

Der erste Schritt: Die Entzugsbehandlung

Die qualifizierte Entzugsbehandlung für die Patienten unserer Einrichtung ist durch die Suchtabteilungen unserer weiteren Betriebsstätten, dem Bezirkskrankenhaus Bayreuth und dem Bezirksklinikum Obermain, sichergestellt. Anschließend können Patienten von der Suchtabteilung Bayreuth direkt nahtlos in unsere Rehabilitationsklinik verlegt werden. Die Entzugsbehandlung kann in anderen Entgiftungsstationen nach Voranmeldung erfolgen. Fragen dazu beantwortet das Aufnahmemanagement (Tel: (09574) 6337-1445).

Qualifizierte Entzugsbehandlung

Die qualifizierte Entzugsbehandlung beinhaltet:

  • Die Behandlung der körperlichen und psychischen Entzugssymptome und der Begleit- und Folgeerkrankungen
  • Eine ausführliche allgemeinmedizinische und psychiatrische Diagnostik sowie
  • Eine soziale Bestandsaufnahme mit Informationsvermittlung und Motivationsbehandlung

Die Entzugsbehandlung kann in anderen Entgiftungsstationen oder bei uns im Hause nach Voranmeldung erfolgen. Die fachärztlich geleitete Entgiftung wird zur Verhinderung von Entzugskomplikationen medikamentengestützt durchgeführt.

Aufnahmevoraussetzungen für eine Entgiftung sind eine vorherige Terminabsprache und eine gültige Krankenkassenkarte oder eine Kostenzusage des zuständigen Kostenträgers (z.B. Sozialamt).

Der zweite Schritt: Die Entwöhnungstherapie

Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Ergo- und Arbeitstherapeuten sowie Pflegepersonal erheben zu Beginn der Behandlung eine Bestandsaufnahme Ihrer körperlichen Verfassung, Ihrer psychischen Probleme und Abhängigkeit, Ihrer sozialen Lage und beruflichen Situation. Danach erstellen wir zusammen mit Ihnen einen Behandlungsplan.

Schwerpunkte der Behandlung

Nach der körperlichen Stabilisierung gibt es folgende Schwerpunkte der Behandlung:

  • Psychotherapeutische Bearbeitung Ihres Suchtverlaufs und Ihrer Partnersituation
  • Die Regelung Ihrer sozialen Probleme
  • Die Entwicklung realistischer Zukunftsperspektiven

Die Einleitung einer Nachsorge wird ebenso frühzeitig geplant wie die Nutzung der Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben, z.B. über die Adaption.

Voraussetzungen für die Entwöhnungsbehandlung

Aufnahmevoraussetzung für die Entwöhnungsbehandlung ist, dass Sie eine für unser Haus gültige Kostenzusage Ihres zuständigen Rentenversicherungsträgers haben. Unsere Klinik ist durch die Deutsche Rentenversicherung (DRV-Länder) anerkannt. Die Kostenzusage durch Sozialhilfe, Krankenkasse, nach Beamtenrecht oder privat ist meist problemlos möglich. Damit wir feststellen können, welche der Behandlungs- und Wohngruppen unseres Therapiekonzeptes für Sie geeignet sind, benötigen wir vor der Aufnahme von Ihnen verschiedene Unterlagen, z.B. eine schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, ihren persönlichen Suchtverlauf und Benennung Ihrer Behandlungsziele.

Dauer der Entwöhnungstherapie

Die Dauer der Entwöhnungstherapie ist bei den verschiedenen Suchtformen unterschiedlich.

Bei der Entwöhnung von Stimulantien wird die Rehabilitation in stoffspezifischen Therapiegruppen durchgeführt. Es ist mit einer Dauer von 24 Wochen zu rechnen. Unser Therapiekonzept für Stimulantienabhängige orientiert sich in wesentlichen Zügen an neurobiologisch-verhaltenstherapeutischen Modellen. Verschiedenste Untersuchungen haben die Wirksamkeit nachgewiesen.

Entwöhnungsdauer bei Alkohol- und Medikamenten-Abhängigkeit

Eine unkomplizierte Langzeitentwöhnungstherapie bei Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit dauert nach abgeschlossenem qualifiziertem Entzug 15 Wochen als Basistherapie. Auftretende Rückfälle sowie das Vorliegen von komplizierenden Zusatzerkrankungen können eine Verlängerung von bis zu 6 Wochen erforderlich machen.

Entwöhnungsdauer bei Drogen-Abhängigkeit

Eine unkomplizierte Langzeitentwöhnungstherapie ohne Rückfall dauert für Drogenabhängige 24 Wochen als Basistherapie. Auftretende Rückfälle und das Vorliegen von komplizierenden Zusatzerkrankungen können eine Verlängerung von bis zu 6 Wochen erforderlich machen.

In Einzelfällen sind Therapieverkürzungen z.B. bei reinem Cannabiskonsum oder bei Auffrischungstherapien möglich. Hierfür müssen Sie, z.B. durch die einleitende Beratungsstelle, bereits therapeutisch gut vorbereitet sein.  

„Kombitherapien", das heißt Rehabehandlungen von 4 - 8 Wochen vollstationärer Dauer, dann z.B. ganztags ambulant oder mehrfach wöchentlich ambulant, sind nach Absprache möglich.

Unsere therapeutischen Grundsätze

Die Basis für die gemeinsame therapeutische Arbeit ist Ihre Entscheidung für eine stationäre Therapie mit dem Ziel der Drogenabstinenz. Wir gehen davon aus, dass es bei jedem Menschen mit einer Suchterkrankung unterschiedliche individuelle Gründe gibt. Suchtmittelabhängigkeit ist z.B. häufig der Versuch, mit Schwierigkeiten im Alltag, sei es in Partnerschaft, Familie, Beruf oder sonstigen Beziehungen, „besser" umzugehen. Suchtbehandlung beinhaltet für uns somit auch, bei einer neuen Beziehungsgestaltung ohne Suchtmittel behilflich zu sein. Je nach Dauer der Abhängigkeitserkrankung bedeutet dies manchmal, Bewältigungsstrategien ganz neu lernen zu müssen.

Ein Leben in zufriedener Abstinenz

Der Ausstieg aus dem Suchtmittelkonsum, der anfangs häufig nur als Verzicht empfunden wird, soll als Bereicherung erlebbar werden; ein Leben in zufriedener Abstinenz ist das Ziel. Alle unsere Maßnahmen sollen dazu dienen, Sie auf dem Weg zu diesem Abstinenzziel zu unterstützen. Die Reintegration in das Berufsleben und die Planung des beruflichen Wiedereinstiegs sind von Beginn an ein wichtiger Therapieinhalt. Die Arbeitstherapie bietet die Möglichkeit, sich in Ausdauer, Arbeitsplanung, Konzentration, Fähigkeit zur Zusammenarbeit, Zuverlässigkeit und den arbeitsspezifischen Anforderungen zu erproben.

Ärztliche Behandlung

Die ärztlich-medizinische Versorgung in unserer Klinik umfasst:

  • Facharztvisiten und tägliche Facharztpräsenz
  • 24 Stunden ärztliche Präsenz
  • Neuropsychiatrische Behandlung von Depressivität, Schlafstörungen, Psychosen, Anfallsleiden, Angst- und Panikstörungen, Schmerzsyndromen, innerer Unruhe, Bewegungsstörungen, Epilepsie, etc.
  • Für die Behandlung körperlicher Erkrankungen bestehen entsprechende Kooperationen mit Fachärzten aller Fachrichtungen in Lichtenfels
  • Typische Folgeerkrankungen (z.B. Nervenentzündungen, Leberprobleme) sowie orthopädische Erkrankungen, die Ursache für einen erhöhten Schmerzmittelgebrauch waren, können durch die Ärzte der Klinik oder durch niedergelassene Ärzte behandelt werden
  • Suchtakupunktur nach NADA
Abhängigkeiten

Stimulantien-Abhängigkeit

Immer mehr Menschen leiden an der Abhängigkeit von leistungssteigernden Mitteln wie „Speed" (Amphetamin), „Crystalspeed" (Methamphetamin), „XTC" (Ecstasy, MDMA) oder Kokain. Die Suchtklinik Hochstadt versteht sich als Schwerpunkteinrichtung für alle Belange der Stimulantien-Abhängigkeit und arbeitet eng mit dem Bezirkskrankenhaus Bayreuth, auch auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Begleitforschung, zusammen.

Alkohol- und Medikamenten-Abhängigkeit

Das Ziel unserer stationären Therapie ist es, Sie auf dem Weg zu einer Alkohol-, Schmerzmittel- oder Schlafmittelabstinenz zu begleiten. Dies soll Ihnen nach Abschluss der Therapie ermöglichen, auch in den Krisen- und Versuchungssituationen des Lebens selbstständig die angemessenen und notwendigen Entscheidungen zu treffen.

Drogen-Abhängigkeit

Die Fachkräfte unseres Teams sind spezialisiert auf die Behandlung von drogenabhängigen Menschen. Denn wir verstehen Ihre Situation und können Ihnen professionelle Hilfe anbieten. Es kommt nur auf eins an: Sie werden aktiv und wenden sich an uns. Denn wie Ihr weiteres Leben aussieht, entscheiden Sie.

Psychotherapie

Die verhaltenstherapeutisch orientierte Psychotherapie findet als zentraler Bestandteil der Behandlung in vertrauter Runde in Kleingruppen statt. Ziel ist es, die Bedeutung des Suchtmittels in der eigenen Persönlichkeitsstruktur und Lebensgeschichte sowie die Auswirkungen auf zwischenmenschliche Konflikte zu erkennen. Einzeltherapiesitzungen dienen der Intensivierung. Neben den Hausgruppen und Vollversammlungen zur gegenseitigen Information, Planung, Diskussion und Klärung von Konflikten werden Indikativgruppen zu verschiedenen Schwerpunktthemen angeboten.

Indikativgruppen:

  • Psychoedukation zum Suchtgeschehen
  • Rückfallprävention
  • Genusstraining
  • Soziales Kompetenztraining
  • Sozialtherapeutische Informationsgruppe
  • Geschlechtsspezifische Themen mit Frauenpsychotherapiegruppe
  • Erlernen von Entspannungsverfahren (z.B. Autogenes Training)
  • Integrationsgruppe für Betroffene mit Migrationshintergrund
  • Vorbereitungskurs auf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) durch externe Fachkräfte

Ergänzend werden Angehörigengespräche, Paartherapie-Gespräche für die Bearbeitung von Beziehungsproblemen sowie kognitives Leistungstraining zur Steigerung von Konzentrations- und Merkfähigkeit angeboten.

Psychologischer Dienst
Leitende Diplom-Psychologe: Maximilian Straif
Tel: (09574) - 1426
maximilian.straif@gebo-med.de

Ergo- und Arbeitstherapie

In verschiedenen Studien konnte gezeigt werden, dass die berufliche Integration nach einer Entwöhnungsbehandlung ein sehr wichtiger Faktor für die längerfristige Aufrechterhaltung der Abstinenz ist. Somit ist Ihre optimale Vorbereitung auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes eines unserer Hauptziele in der Ergo- und Arbeitstherapie.

Arbeitstherapie

Die Mitarbeit in den verschiedenen Werkstätten und Arbeitsbereichen (Schreinerei, Trockenbau, Gartenbau, Küche- und Servicebereich, Verwaltung) wird als Mittel eingesetzt, um Defizite in den Basisfertigkeiten zu erkennen und therapeutisch auszugleichen. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, sowohl außerhalb der Klinik ein Praktikum zu absolvieren (place and train), als auch in der Klinik arbeitsvorbereitende Angebote im Rahmen der Adaption weiter zu nutzen (train and place).

Gestaltungstherapie

Die Gestaltungstherapie ist ein spezielles Behandlungs-Angebot der Ergotherapie unter therapeutischen Bedingungen und psychotherapeutischer Begleitung. Die tiefen-psychologisch fundierte Gestaltungstherapie bezieht sich auf theoretische Modelle der Psychoanalyse. In der Gestaltungstherapie werden unbewusste Konfliktkonstellationen bearbeitet.

In der Ergotherapie steht die Arbeit mit kreativen Medien im Vordergrund (z. B. Ton, Holz, Spiel – aber auch Musik und Bewegung etc.). Über die Beschäftigung mit kreativen Medien können aggressive oder gehemmte Befindlichkeiten bewusst werden. Durch Verbesserung von Kommunikation, Selbsteinschätzung, Selbstwert und Realitätswahrnehmung wird die Lebensqualität verbessert.

Ergo- und Arbeitstherapie
Alisia Müller
Tel: (09574) 6337-1364

Sozialpädagogischer Dienst

Unsere Mitarbeiter im Sozialpädagogischen Dienst beraten und unterstützen Sie bei persönlichen, finanziellen und sozialen Dingen während Ihres Aufenthalts in allen Phasen der Therapie, zum Beispiel bei:

  • Schulden
  • Arbeitslosengeld II (ALG II) bzw. Hartz IV
  • Übergangsgeld
  • Wohnungssuche
  • Freizeitplanung
  • Ausbildung und Arbeit

Die sozialpädagogische Betreuung erfolgt schwerpunktmäßig in Form von Einzelgesprächen. Bestimmte Themen werden aber auch als Gruppenaktivität angeboten:

  • Vorbereitung zur MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung)
  • Informationsgruppen
  • Nachsorge

Sozialpädagogischer Dienst

Diplom-Sozialpädagogin (FH) Susanne Bätz
Tel.: (09574) 6337-1365
Susanne.baetz@gebo-med.de

Diplom-Sozialpädagoge Ulrich Seitz (FH)
Tel.: (09574) 6337-1343
Ulrich.seitz@gebo-med.de

Diplom-Sozialpädagoge Volker Schienagel
Tel.: (09574) 6337-1344
Volker.schienagel@gebo-med.de

Diplom-Sozialpädagogin Christina McSorley
Tel.: (09574) 6337 - 1342
christina.mcsorley@gebo-med.de

Umfassendes Pflegeangebot

Das Pflegeteam ist ständiger Ansprechpartner und Begleiter während Ihres gesamten Aufenthaltes. Die menschliche Nähe und die gebotene therapeutische Distanz ermöglichen eine vertrauensvolle Beziehung, welche das angestrebte Abstinenzziel voll und ganz unterstützt.

Unser kompetentes Pflegeangebot umfasst:

  • Umsetzung der angeordneten medizinischen Diagnostik und Therapie
  • Krankenbeobachtung und Verlaufsdokumentation
  • Krisenintervention und Motivationsarbeit
  • Anleitung und Begleitung bei der Tagesstrukturierung
  • Lebenspraktisches Training, wie z. B. Begleitung zum Einkaufen und gemeinsames Kochen und Backen
  • Hilfestellung beim Besuch von externen Fachärzten und verschiedenen Ämtern
  • Beratung und Mitwirkung bei einer sinnvollen Gestaltung der therapiefreien Zeit, zum Beispiel durch Sport oder Ausflüge
  • Akupunktur
  • Durchführung von Wohngruppenversammlungen

Pflegedienstleiter
Steffen Wehrle
steffen.wehrle@gebo-med.de 

Gesamtstationsleitung
Alexander Schmidt
alexander.schmidt@gebo-med.de 

Sport- und Freizeitmöglichkeiten

Ihre körperliche Fitness ist uns wichtig. In den Räumen und auf dem Gelände unserer Klinik bieten wir:

  • Fitnesstraining
  • Kraftsport
  • Aikido
  • Volleyball
  • Fußball
  • Basketball
  • Radfahren (hauseigene Räder werden zum Verleih angeboten)
  • Tischtennis
  • Tischfußball
  • Sauna
  • Therapeutisches Bogenschießen
  • Walking

Ebenso möglich ist die Teilnahme an Vereinssportarten, Hallensport in der direkt benachbarten Sporthalle der Gemeinde Hochstadt oder regelmäßiges Schwimmen im Hallen- oder Freibad.

Unsere Freizeitangebote

Wir sehen es als eines der Therapieziele an, die Freizeit wieder suchtmittelfrei selber aktiv gestalten zu können und Spaß daran zu haben. Die Planung der Freizeitangebote wird daher therapeutisch und erlebnispädagogisch begleitet.

Unsere Freizeitangebote:

  • Verschiedenste Musikinstrumente zum Ausprobieren (häufig findet sich eine Patientenband zusammen)
  • Gesellschaftsspiele
  • Foto- und Fernsehabende
  • Patienten-Bibliothek mit über 600 Bänden, Tageszeitungen sowie Internetzugang an zwei Computern
Infos zum Aufenthalt

Unser Aufnahmemanagement ist in der Verwaltung angesiedelt und arbeitet eng mit dem Sozialdienst zusammen. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen für Auskünfte zur Verfügung oder sind bei der Vermittlung eines kompetenten Ansprechpartners behilflich.

Nach vorheriger Absprache können auch schwangere Patientinnen aufgenommen werden. Eine Hepatitis C-Behandlung ist ebenfalls möglich. Nicht aufnehmen können wir Patienten, die der deutschen Sprache nur sehr eingeschränkt mächtig sind, neben der Abhängigkeit an akuten Psychosen (z.B. Schizophrenien) leiden, akut suizidal sind oder schwere hirnorganische Beeinträchtigungen aufweisen, so dass sie auf einer offenen Station nicht behandelt werden können.

Zulassungen

Die Bezirksklinik Hochstadt besitzt die Anerkennung zur Durchführung medizinischer Rehabilitationsmaßnahmen bei Abhängigkeitserkrankten (Alkohol, Medikamente, illegale Drogen) durch folgende Kostenträger:

  • DRV Nordbayern, Bayreuth
  • DRV Bund, Berlin
  • DRV Bayern Süd, Landshut
  • DRV Schwaben, Augsburg
  • DRV Mitteldeutschland, Leipzig
  • DRV Nord, Lübeck
  • DRV Westfalen, Münster
  • DRV Knappschaft-Bahn-See, Bochum
  • Postbeamtenkrankenkasse, Stuttgart
  • Arbeitsgemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassen Bayern


DRV = Deutsche Rentenversicherung

Unterbringung und Verpflegung

Während der Therapie sind Sie in einem Ein- oder Zweibettzimmer untergebracht. Die Klinik ist in acht Stationen gegliedert. Die Patienten sind nach dem Schwerpunkt ihrer Suchterkrankung (Alkohol/Medikamente bzw. Drogen) auf die jeweiligen Wohnstationen aufgeteilt. In drei unterschiedlichen Behandlungsbereichen bieten wir folgende Räumlichkeiten.

Akutstation/Entzug:

  • Sechs Doppelzimmer und ein Einzelzimmer (zum Teil mit Dusche und WC auf dem Zimmer)
  • Stationsküche
  • Fernseh- und Aufenthaltsraum
  • Gartenbereich

Rehabilitation:

  • Sechs Stationen mit Ein- und Zweitbettzimmern (zum Teil mit Dusche und WC auf dem Zimmer)

Adaption:

  • Eine Station mit Einbettzimmern

Die Verpflegung

Bei der Erstellung des Speiseplans legen wir großen Wert auf die Zusammenstellung nach ernährungs-physiologischen Gesichtspunkten. Dabei berücksichtigen wir das jahreszeitliche Angebot und bereiten regionaltypische Gerichte zu. Wenn keine medizinischen Einwände entgegenstehen, können Sie Ihre Mahlzeiten anhand des Speiseplanes nach Ihren Wünschen zusammenstellen. Mittags bieten wir drei Menüs an: Normalkost, leichte Kost oder ein vegetarisches Menü.

Psychiatrische Institutsambulanz

Die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) in Hochstadt ist eine fachlich kompetente Anlaufstelle für Menschen mit psychischen Störungen und/oder Suchterkrankungen. Bei uns werden Patienten ambulant behandelt, die aufgrund einer andauernden, häufig wiederkehrenden oder schweren psychischen Erkrankung in verschiedenen Lebensbereichen eine umfassende Behandlung durch verschiedene Berufsgruppen (Psychiater, Psychologe, u.a.) benötigen.

Die Kosten für unsere Leistungen trägt in der Regel die Krankenkasse. Wenn Sie noch nicht in der Institutsambulanz in Behandlung sind, bitten wir um eine Überweisung Ihres Hausarztes bzw. Ihrer Hausärztin.



Hier finden Sie weitere Informationen zur Psychiatrischen Institutsambulanz an der Bezirksklinik Hochstadt.

Patienteninformation Datenschutz stationär

Informationspflicht bei der Erhebung personenbezogener Daten

Sehr geehrte Patienten,

im Rahmen Ihrer Behandlung bzw. Versorgung ist es erforderlich, personenbezogene und auch medizinische Daten über Ihre Person zu verarbeiten. Da die Vorgänge sowohl innerhalb unserer Klinik als auch im Zusammenspiel mit weiteren an Ihrer Behandlung beteiligten Personen / Institutionen des Gesundheitswesens nicht leicht zu überblicken sind, haben wir für Sie die nachfolgenden Informationen zusammengestellt:

Zwecke, für die Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden:

Im Rahmen Ihrer Behandlung werden Daten über Ihre Person, Ihren sozialen Status sowie die für die Behandlung notwendigen medizinischen Daten erhoben, erfasst, gespeichert, verarbeitet, abgefragt, genutzt, übermittelt usw. Insgesamt spricht man von der „Verarbeitung" Ihrer Daten. Dieser Begriff der „Verarbeitung" bildet den Oberbegriff über alle diese Tätigkeiten. Die Verarbeitung von Patientendaten in der Klinik ist aus Datenschutzgründen nur möglich, wenn eine gesetzliche Grundlage dies vorschreibt bzw. erlaubt oder Sie als Patient hierzu Ihre Einwilligung erteilt haben.

Für Ihre patientenbezogene Versorgung / Behandlung notwendig sind dabei insbesondere Verarbeitungen Ihrer Daten aus präventiven, diagnostischen, therapeutischen, kurativen und auch nachsorgenden Gründen. Ebenso erfolgen Verarbeitungen – im Sinne einer bestmöglichen Versorgung – im Hinblick auf interdisziplinäre Konferenzen zur Analyse und Erörterung von Diagnostik und Therapie, zur Vor-, Mit-, Weiterversorgung bzgl. Diagnostik, Therapie, Befunden sowie Krankheits- / Vitalstatus. Daneben werden Arztbriefe / Berichte geschrieben und es erfolgen Verarbeitungen aus Qualitätssicherungsgründen, zum Erkennen und Bekämpfen von Krankenhausinfektionen sowie zur seelsorgerischen und sozialen Betreuung und zum Entlassmanagement.

Neben diesen patientenbezogenen Verarbeitungen bedarf es auch einer verwaltungsmäßigen Abwicklung Ihrer Behandlung. Dies bedingt im Wesentlichen die Verarbeitung Ihrer Daten zur Abrechnung Ihrer Behandlung, aus Gründen des Controllings / der Rechnungsprüfung, zur Geltendmachung, Ausübung sowie Verteidigung von Rechtsansprüchen, usw. Ferner erfolgen Datenverarbeitungen zu Zwecken der Ausbildung, der Fort- und Weiterbildung von Ärzten und von Angehörigen anderer Berufe des Gesundheitswesen oder zu gesetzlich vorgesehenen Meldepflichten (z.B. an die Polizei aufgrund des Melderechts, an staatliche Gesundheitsämter aufgrund des Infektionsschutzgesetzes, an Krebsregister) sowie nicht zuletzt aus Gründen der Betreuung und Wartung von IT-Systemen und Anwendungen, usw.

Von wem erhalten wir Ihre Daten?

Die entsprechenden Daten erheben wir grundsätzlich – sofern möglich – bei Ihnen selbst. Teilweise kann es jedoch auch vorkommen, dass wir von anderen Krankenhäusern, die etwa Ihre Erst- / Vor-Behandlung durchgeführt haben, von niedergelassenen Ärzten, Fachärzten, Medizinischen Versorgungszentren (sog. MVZ), usw. Sie betreffende personenbezogene Daten erhalten. Diese werden in unserer Klinik im Sinne einer einheitlichen Dokumentation mit Ihren übrigen Daten zusammengeführt.

Wer hat Zugriff auf Ihre Daten?

Die an Ihrer Behandlung beteiligten Personen haben Zugriff auf Ihre Daten, wozu etwa auch die Verwaltung gehört, die die Abrechnung Ihrer Behandlung vornimmt.

Ihre Daten werden von Fachpersonal oder unter dessen Verantwortung verarbeitet. Dieses Fachpersonal unterliegt entweder dem sog. Berufsgeheimnis oder einer Geheimhaltungspflicht.

Der vertrauliche Umgang mit Ihren Daten wird gewährleistet!

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten durch den Krankenhausträger

Die Grundlage dafür, dass der Krankenhausträger Ihre Daten datenschutzrechtlich verarbeiten darf, ergibt sich hauptsächlich daraus, dass der Krankenhausträger für die Versorgung und Behandlung von Patienten zuständig ist. Auf dieser Grundlage gibt es unterschiedliche Gesetze und Verordnungen, die dem Krankenhausträger eine Verarbeitung der Daten erlauben.

Genannt sei hier insbesondere die sog. EU Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), z.B. Art. 6, 9 DS-GVO, die auch in Deutschland gilt und ausdrücklich regelt, dass Daten von Patienten verarbeitet werden dürfen. Daneben finden sich Grundlagen im deutschen Recht, etwa in dem Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V), z.B. § 301 SGB V und im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), sowie in den §§ 630 ff. BGB, die eine Verarbeitung Ihrer Daten voraussetzen.

Als Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung seien hier beispielhaft genannt:

  • Datenverarbeitungen zum Zwecke der Durchführung sowie Dokumentation des Behandlungsgeschehens einschließlich des innerärztlichen und interprofessionellen Austauschs im Krankenhaus über den Patienten für die Behandlung (Art. 9 Abs. 2h, Abs. 3, Abs. 4 DS-GVO i.V.m. §§ 630a ff, 630f BGB i.V.m. entsprechenden landesrechtlichen Regelungen sofern vorhanden),
  • Datenübermittlung an „Externe" im Sinne einer gemeinsamen Behandlung (im Team), Zuziehung externer Konsiliarärzte, z.B. Labor, Telemedizin, sowie Zuziehung externer Therapeuten (Art. 9 Abs. 2h, Abs. 3, (, Abs.4) DS-GVO i.V.m. entsprechenden landesrechtlichen Regelungen sofern vorhanden),
  • Datenübermittlung an die gesetzlichen Krankenkassen zum Zwecke der Abrechnung (Art. 9 Abs. 2h, Abs. 3, Abs. 4 DS-GVO i.V.m. § 301 SGB V),
  • Datenübermittlung zu Zwecken der Qualitätssicherung (Art. 9 Abs. 2i DS-GVO i.V.m. § 299 SGB V i.V.m. § 136 SGB V bzw. den Richtlinien des G-BA), usw.

Daneben sind Verarbeitungen auch in Fällen zulässig, in denen Sie uns Ihre Einwilligung erklärt haben.

Notwendigkeit der Angabe Ihrer Personalien

Die ordnungsgemäße administrative Abwicklung Ihrer Behandlung bedingt die Aufnahme Ihrer Personalien.

Mögliche Empfänger Ihrer Daten

Ihre Daten werden im Rahmen der Zweckbestimmung unter Beachtung der jeweiligen datenschutzrechtlichen Regelungen bzw. etwaiger vorliegender Einwilligungserklärungen erhoben und ggf. an Dritte übermittelt. Als derartige Dritte kommen insbesondere in Betracht:

  • gesetzliche Krankenkassen sofern Sie gesetzlich versichert sind,
  • private Krankenversicherungen sofern Sie privat versichert,
  • Rentenversicherungsträger,
  • Unfallversicherungsträger,
  • Hausärzte,
  • weiter-, nach- bzw. mitbehandelnde Ärzte,
  • andere Einrichtungen der Gesundheitsversorgung oder Behandlung,
  • Rehabilitationseinrichtungen,
  • Pflegeeinrichtungen,
  • externe Datenverarbeiter (sog. Auftragsverarbeiter)
  • bei wahlärztlicher Behandlung die Privatärztliche Verrechnungsstelle Mosel-Saar, Trier sowie
  • wenn gewünscht Seelsorger, usw.

Welche Daten werden im Einzelnen übermittelt?

Sofern Daten übermittelt werden, hängt es im Einzelfall vom jeweiligen Empfänger ab, welche Daten dies sind. Bei einer Übermittlung entsprechend § 301 SGB V an Ihre Krankenkasse handelt es sich zum Beispiel um folgende Daten:

  1. Name des Versicherten,
  2. Geburtsdatum,
  3. Anschrift,
  4. Krankenversichertennummer,
  5. Versichertenstatus,
  6. den Tag, die Uhrzeit und den Grund der Aufnahme sowie die Einweisungsdiagnose, die  Aufnahmediagnose, bei einer Änderung der Aufnahmediagnose die nachfolgenden Diagnosen, die voraussichtliche Dauer der Krankenhausbehandlung sowie, falls diese überschritten wird, auf Verlangen der Krankenkasse die medizinische Begründung, bei Kleinkindern bis zu einem Jahr das Aufnahmegewicht,
  7. Datum und Art der jeweils im Krankenhaus durchgeführten Operationen und sonstigen Prozeduren,
  8. den Tag, die Uhrzeit und den Grund der Entlassung oder der Verlegung sowie die für die Krankenhausbehandlung maßgebliche Hauptdiagnose und die Nebendiagnosen,
  9. Angaben über die im jeweiligen Krankenhaus durchgeführten Rehabilitationsmaßnahmen sowie Aussagen zur Arbeitsfähigkeit und Vorschläge für die Art der weiteren Behandlung mit Angabe geeigneter Einrichtungen.

Widerruf erteilter Einwilligungen

Wenn die Verarbeitung Ihrer Daten auf einer Einwilligung beruht, die Sie dem Krankenhausträger gegenüber erklärt haben, dann steht Ihnen das Recht zu, Ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Diese Erklärung können Sie – schriftlich / per Mail / Fax – an den Krankenhausträger richten. Einer Angabe von Gründen bedarf es dafür nicht. Ihr Widerruf gilt allerdings erst ab dem Zeitpunkt, zu dem Sie diesen aussprechen. Er hat keine Rückwirkung. Die Verarbeitung Ihrer Daten bis zu diesem Zeitpunkt bleibt rechtmäßig.

Wahrnehmung berechtigter Interessen des Krankenhausträgers

Sofern der Krankenhausträger zur Durchsetzung seiner Ansprüche gegen Sie selbst oder Ihre Krankenkasse gezwungen ist, anwaltliche oder gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da die vom Krankenhausträger gestellte Rechnung nicht beglichen wird, muss der Krankenhausträger (zu Zwecken der Rechteverfolgung) die dafür notwendigen Daten zu Ihrer Person und Ihrer Behandlung offenbaren.

Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?

Der Krankenhausträger ist gem. § 630f Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) dazu verpflichtet, eine Dokumentation über Ihre Behandlung zu führen. Dieser Verpflichtung kann der Krankenhausträger in Form einer in Papierform oder elektronisch geführten Patientenakte nachkommen. Diese Patientendokumentation wird auch nach Abschluss Ihrer Behandlung von der Klinik verwahrt. Auch dazu ist der Krankenhausträger gesetzlich verpflichtet.

Mit der Frage, wie lange die Dokumente im Einzelnen in der Klinik  aufzubewahren sind, beschäftigen sich viele spezielle gesetzliche Regelungen. Zu nennen sind etwa hier die Röntgenverordnung (RöV), die Strahlenschutzverordnung (StrlSchV), die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO), das Transfusionsgesetz (TFG), und viele mehr. Diese gesetzlichen Regelungen schreiben unterschiedliche Aufbewahrungsfristen vor.

Daneben ist zu beachten, dass Kliniken Patientenakten auch aus Gründen der Beweissicherung bis zu 30 Jahre lang aufbewahren. Dies folgt daraus, dass Schadensersatzansprüche, die Patienten gegenüber dem Krankenhaus geltend machen, gemäß § 199 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) spätestens in 30 Jahren verjähren. Ein Haftungsprozess könnte also erst Jahrzehnte nach Beendigung der Behandlung gegen den Krankenhausträger anhängig gemacht werden. Würde die Klinik mit der Schadensersatzforderung eines Patienten wegen eines behaupteten Behandlungsfehlers konfrontiert und wären die entsprechenden Krankenunterlagen inzwischen vernichtet, könnte dies zu erheblichen prozessualen Nachteilen für die Klinik führen.

Aus diesem Grunde wird Ihre Patientenakte bis zu 30 Jahre lang aufbewahrt.

Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung usw.

Ihnen stehen sog. Betroffenenrechte zu, d.h. Rechte, die Sie als im Einzelfall betroffene Person ausüben können. Diese Rechte können Sie gegenüber dem Krankenhausträger gelten machen. Sie ergeben sich aus der EU Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), die auch in Deutschland gilt:

  • Recht auf Auskunft, Art. 15 DS-GVO
    Sie haben das Recht auf Auskunft über die Sie betreffenden gespeicherten personenbezogenen Daten.
  • Recht auf Berichtigung, Art. 16 DS-GVO
    Wenn Sie feststellen, dass unrichtige Daten zu Ihrer Person verarbeitet werden, können Sie Berichtigung verlangen. Unvollständige Daten müssen unter Berücksichtigung des Zwecks der Verarbeitung vervollständigt werden.
  • Recht auf Löschung, Art. 17 DS-GVO
    Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer Daten zu verlangen, wenn bestimmte Löschgründe vorliegen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn diese zu dem Zweck, zu dem sie ursprünglich erhoben oder verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich sind.
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, Art. 18 DS-GVO
    Sie haben das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten. Dies bedeutet, dass Ihre Daten zwar nicht gelöscht, aber gekennzeichnet werden, um ihre weitere Verarbeitung oder Nutzung einzuschränken.
  • Recht auf Widerspruch gegen unzumutbare Datenverarbeitung, Art. 21 DS-GVO
    Sie haben grundsätzlich ein allgemeines Widerspruchsrecht auch gegen rechtmäßige Datenverarbeitungen, die im öffentlichen Interesse liegen, in Ausübung öffentlicher Gewalt oder aufgrund des berechtigten Interesses einer Stelle erfolgen.

Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde wegen Datenschutzverstößen

Unabhängig davon, dass es Ihnen auch freisteht, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, haben Sie das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer Daten datenschutzrechtlich nicht zulässig ist. Dies ergibt sich aus Art. 77 EU Datenschutz-Grundverordnung. Die Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde (Bay. Landesdatenschutzbeauftragter, München) kann formlos erfolgen.

Verantwortlichkeit für die Datenverarbeitung

Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (GeBO), Nordring 2, 95444 Bayreuth
Vorstand Katja Bittner

Bezirksklinik Hochstadt
Tel. 09574/6337-0 Mail: hochstadt@gebo-med.de

Datenschutzbeauftragter des Krankenhauses

Der Krankenhausträger hat für die Bezirksklinik Hochstadt einen Datenschutzbeauftragten bestellt.

Kontakt:
Mail: DSB.BKO@gebo-med.de

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Patienteninformation Datenschutz ambulant

 

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns wichtig. Nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind wir verpflichtet, Sie darüber zu informieren, zu welchem Zweck unsere Praxis Daten erhebt, speichert oder weiterleitet. Der Information können Sie auch entnehmen, welche Rechte Sie in puncto Da­tenschutz haben.

1.  VERANTWORTLICHKEIT FÜR DIE DATENVERARBEITUNG

Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist:
Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (GeBO), Nordring 2, 95444 Bayreuth - Vorstand Katja Bittner

Bezirksklinik Hochstadt
Tel. 09574/6337-0 Mail: hochstadt@gebo-med.de

Sie erreichen die zuständige  Datenschutzbeauftragte unter:

Name: Frau Eichenberg

Kontaktdaten: DSB.BKO@gebo-med.de

2. ZWECK DER DATENVERARBEITUNG

Die Datenverarbeitung erfolgt aufgrund gesetzlicher Vorgaben, um den Behandlungsvertrag zwischen Ihnen und Ihrem Arzt und die damit verbundenen Pflichten zu erfüllen.

Hierzu verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten, insbesondere Ihre Gesundheitsdaten. Dazu zählen Anamnesen, Diagnosen, Therapievorschläge und Befunde, die wir oder andere Ärzte erheben. Zu diesen Zwecken können uns auch andere Ärzte oder Psychotherapeuten, bei denen Sie in Behandlung sind, Daten zur Verfügung stellen (z.B. in Arztbriefen).

Die Erhebung von Gesundheitsdaten ist Voraussetzung für Ihre Behandlung. Werden die notwendigen In­formationen nicht bereitgestellt, kann eine sorgfältige Behandlung nicht erfolgen.

3.  EMPFÄNGER IHRER DATEN

Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten nur dann an Dritte, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder Sie eingewilligt haben.

Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten können vor allem andere Ärzte / Psychotherapeuten, Kassen­ärztliche Vereinigungen, Krankenkassen, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, Ärztekammern und privatärztliche Verrechnungsstellen sein.

Die Übermittlung erfolgt überwiegend zum Zwecke der Abrechnung der bei Ihnen erbrachten Leistungen, zur Klärung von medizinischen und sich aus Ihrem Versicherungsverhältnis ergebenden Fragen. Im Einzelfall erfolgt die Übermittlung von Daten an weitere berechtigte Empfänger.

4.  SPEICHERUNG IHRER DATEN

Wir bewahren Ihre personenbezogenen Daten nur solange auf, wie dies für die Durchführung der Behand­lung erforderlich ist.

Aufgrund rechtlicher Vorgaben sind wir dazu verpflichtet, diese Daten mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Nach anderen Vorschriften können sich längere Aufbewahrungsfristen ergeben, zum Beispiel 30 Jahre bei Röntgenaufzeichnungen laut Paragraf 28 Absatz 3 der Röntgenverord­nung.

5.  IHRE RECHTE

Sie haben das Recht, über die Sie betreffenden personenbezogenen Daten Auskunft zu erhalten. Auch kön­nen Sie die Berichtigung unrichtiger Daten verlangen.

Darüber hinaus steht Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf Löschung von Daten, das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit zu.

Die Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt auf Basis von gesetzlichen Regelungen. Nur in Ausnahmefällen benöti­gen wir Ihr Einverständnis. In diesen Fällen haben Sie das Recht, die Einwilligung für die zukünftige Verar­beitung zu widerrufen.

Sie haben ferner das Recht, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt.

Die Anschrift der für uns zuständigen Aufsichtsbehörde lautet:

Name: Bayerischer Landesdatenschutzbeauftragter

Anschrift: Postfach 22 12 19, 80502 München

6. RECHTLICHE GRUNDLAGEN

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Artikel 9 Abs. 2 lit. h DSGVO in Verbindung mit Para­graf 22 Absatz 1 Nr. 1 lit. b) Bundesdatenschutzgesetz. Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich gern an uns wenden.

Soweit eine Abrechnung durch die Privatärztliche Verrechnungsstelle Mosel-Saar in Trier erfolgt, erhalten Sie gem. Art. 13 DSGVO weitere Informationen zum Datenschutz.

Ihr Ambulanzteam

 

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    Es gibt Patienten, die fordern Pflegekräfte richtig. Weil sie dauernd nörgeln. Weil sie distanzlos sind. Oder zu distanziert. Weil sie aggressiv sind. Oder stumm. Wie Situationen mit solchen Patienten entschärft werden können, darum ging es beim zweiten Pflegefachtag, zu dem die GeBO-Akademie in Kooperation mit der Diakonie Hochfranken, ins Bezirkskrankenhaus Bayreuth eingeladen hatte. Wir haben Tipps gesammelt, was dann zu tun ist.

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  • Zertifikat für die psychiatrischen Kliniken der GeBOvom 27.11.2018

    Die psychiatrischen Kliniken der GeBO in Bayreuth, Kutzenberg und Rehau sind zertifiziert.

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    Kompetenter, mutiger, gelassener und realistischer – das alles sind sie jetzt, die frisch gebackenen Stationsleitungen. 20 Männer und Frauen absolvierten die Weiterbildung zur pflegerischen Leitung einer Einheit im Gesundheitswesen an der GeBO-Akademie, der Weiterbildungsstätte der Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken. Alle bestanden. Fünf davon sogar mit einer glatten Eins.

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