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Infos zur Bezirksklinik Hochstadt

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Bezirksklinik Hochstadt

Bezirksklinik Hochstadt
Hauptstraße 13
96272 Hochstadt

Weitere Informationen

Unsere Suchtfachklinik ist ein Therapiezentrum für Stimulantien-, Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängige mit einem Angebot an moderner und hochspezialisierter Diagnostik, Therapie und Pflege. Wir führen vollstationäre rehabilitative Therapien durch, auch bei Menschen mit Doppeldiagnose (Sucht plus Depression, plus Angststörung, plus Psychosen). Unser Haus verfügt über insgesamt 65 Planbetten, die in verschiedene Behandlungsschwerpunkte untergliedert sind.

Therapeutisches Angebot

Unser therapeutisches Angebot umfasst:

  • Langzeitentwöhnung
  • Institutsambulanz
  • Begleitende psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung

Was uns ausmacht

Das therapeutische Team aus Fachärzten, Psychologen, Sozialarbeitern, langjährig erfahrenen Pflegekräften sowie Ergo- und Arbeitstherapeuten gewährleistet eine besonders engmaschige Betreuung.

Impressionen

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FACHBEREICHE AM STANDORT

Unsere Behandlungsschwerpunkte in der Bezirksklinik Hochstadt

Unsere moderne Suchtfachklinik liegt im schönen Obermaintal. Sie beherbergt in denkmalsanierten Gebäudeteilen eines 400 Jahre alten Zisterzienserklosters unser Therapiezentrum für Stimulantien-, Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängige. Seit über 40 Jahren führen wir hier vollstationäre rehabilitative Therapien durch.

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Suchtmedizin

In unserer Suchtpsychiatrie behandeln wir Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen jeglichen Schweregrades und Ausgestaltung. Das Behandlungsspektrum reicht...

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Wissenswertes zur Bezirksklinik Hochstadt

Bereits 1976 wurde die Bezirksklinik Hochstadt als Behandlungszentrum für Abhängige in Betrieb genommen. Unser Angebot umfasst die Langzeitentwöhnung, Institutsambulanz sowie begleitende psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung.

Der erste Schritt: Die Entzugsbehandlung

Die qualifizierte Entzugsbehandlung für die Patienten unserer Einrichtung ist durch die Suchtabteilungen unserer weiteren Betriebsstätten, dem Bezirkskrankenhaus Bayreuth und dem Bezirksklinikum Obermain, sichergestellt. Anschließend können Patienten von der Suchtabteilung Bayreuth direkt nahtlos in unsere Rehabilitationsklinik verlegt werden. Die Entzugsbehandlung kann in anderen Entgiftungsstationen nach Voranmeldung erfolgen. Fragen dazu beantwortet das Aufnahmemanagement (Tel: (09574) 6337-1445).

Qualifizierte Entzugsbehandlung

Die qualifizierte Entzugsbehandlung beinhaltet:

  • Die Behandlung der körperlichen und psychischen Entzugssymptome und der Begleit- und Folgeerkrankungen
  • Eine ausführliche allgemeinmedizinische und psychiatrische Diagnostik sowie
  • Eine soziale Bestandsaufnahme mit Informationsvermittlung und Motivationsbehandlung

Die Entzugsbehandlung kann in anderen Entgiftungsstationen oder bei uns im Hause nach Voranmeldung erfolgen. Die fachärztlich geleitete Entgiftung wird zur Verhinderung von Entzugskomplikationen medikamentengestützt durchgeführt.

Aufnahmevoraussetzungen für eine Entgiftung sind eine vorherige Terminabsprache und eine gültige Krankenkassenkarte oder eine Kostenzusage des zuständigen Kostenträgers (z.B. Sozialamt).

Die Entwöhnungstherapie

Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Ergo- und Arbeitstherapeuten sowie Pflegepersonal erheben zu Beginn der Behandlung eine Bestandsaufnahme Ihrer körperlichen Verfassung, Ihrer psychischen Probleme und Abhängigkeit, Ihrer sozialen Lage und beruflichen Situation. Danach erstellen wir zusammen mit Ihnen einen Behandlungsplan.

Schwerpunkte der Behandlung

Nach der körperlichen Stabilisierung gibt es folgende Schwerpunkte der Behandlung:

  • Psychotherapeutische Bearbeitung Ihres Suchtverlaufs und Ihrer Partnersituation
  • Die Regelung Ihrer sozialen Probleme
  • Die Entwicklung realistischer Zukunftsperspektiven

Die Einleitung einer Nachsorge wird ebenso frühzeitig geplant wie die Nutzung der Möglichkeiten zur Teilhabe am Arbeitsleben, z.B. über die Adaption.

Voraussetzungen für die Entwöhnungsbehandlung

Aufnahmevoraussetzung für die Entwöhnungsbehandlung ist, dass Sie eine für unser Haus gültige Kostenzusage Ihres zuständigen Rentenversicherungsträgers haben. Unsere Klinik ist durch die Deutsche Rentenversicherung (DRV-Länder) anerkannt. Die Kostenzusage durch Sozialhilfe, Krankenkasse, nach Beamtenrecht oder privat ist meist problemlos möglich. Damit wir feststellen können, welche der Behandlungs- und Wohngruppen unseres Therapiekonzeptes für Sie geeignet sind, benötigen wir vor der Aufnahme von Ihnen verschiedene Unterlagen, z.B. eine schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, ihren persönlichen Suchtverlauf und Benennung Ihrer Behandlungsziele.

Dauer der Entwöhnungstherapie

Die Dauer der Entwöhnungstherapie ist bei den verschiedenen Suchtformen unterschiedlich.

Bei der Entwöhnung von Stimulantien wird die Rehabilitation in stoffspezifischen Therapiegruppen durchgeführt. Es ist mit einer Dauer von 24 Wochen zu rechnen. Unser Therapiekonzept für Stimulantienabhängige orientiert sich in wesentlichen Zügen an neurobiologisch-verhaltenstherapeutischen Modellen. Verschiedenste Untersuchungen haben die Wirksamkeit nachgewiesen.

Entwöhnungsdauer bei Alkohol- und Medikamenten-Abhängigkeit

Eine unkomplizierte Langzeitentwöhnungstherapie bei Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit dauert nach abgeschlossenem qualifiziertem Entzug 15 Wochen als Basistherapie. Auftretende Rückfälle sowie das Vorliegen von komplizierenden Zusatzerkrankungen können eine Verlängerung von bis zu 6 Wochen erforderlich machen.

Entwöhnungsdauer bei Drogen-Abhängigkeit

Eine unkomplizierte Langzeitentwöhnungstherapie ohne Rückfall dauert für Drogenabhängige 24 Wochen als Basistherapie. Auftretende Rückfälle und das Vorliegen von komplizierenden Zusatzerkrankungen können eine Verlängerung von bis zu 6 Wochen erforderlich machen.

In Einzelfällen sind Therapieverkürzungen z.B. bei reinem Cannabiskonsum oder bei Auffrischungstherapien möglich. Hierfür müssen Sie, z.B. durch die einleitende Beratungsstelle, bereits therapeutisch gut vorbereitet sein.  

„Kombitherapien", das heißt Rehabehandlungen von 4 - 8 Wochen vollstationärer Dauer, dann z.B. ganztags ambulant oder mehrfach wöchentlich ambulant, sind nach Absprache möglich.

Unsere therapeutischen Grundsätze

Die Basis für die gemeinsame therapeutische Arbeit ist Ihre Entscheidung für eine stationäre Therapie mit dem Ziel der Drogenabstinenz. Wir gehen davon aus, dass es bei jedem Menschen mit einer Suchterkrankung unterschiedliche individuelle Gründe gibt. Suchtmittelabhängigkeit ist z.B. häufig der Versuch, mit Schwierigkeiten im Alltag, sei es in Partnerschaft, Familie, Beruf oder sonstigen Beziehungen, „besser" umzugehen. Suchtbehandlung beinhaltet für uns somit auch, bei einer neuen Beziehungsgestaltung ohne Suchtmittel behilflich zu sein. Je nach Dauer der Abhängigkeitserkrankung bedeutet dies manchmal, Bewältigungsstrategien ganz neu lernen zu müssen.

Ein Leben in zufriedener Abstinenz

Der Ausstieg aus dem Suchtmittelkonsum, der anfangs häufig nur als Verzicht empfunden wird, soll als Bereicherung erlebbar werden; ein Leben in zufriedener Abstinenz ist das Ziel. Alle unsere Maßnahmen sollen dazu dienen, Sie auf dem Weg zu diesem Abstinenzziel zu unterstützen. Die Reintegration in das Berufsleben und die Planung des beruflichen Wiedereinstiegs sind von Beginn an ein wichtiger Therapieinhalt. Die Arbeitstherapie bietet die Möglichkeit, sich in Ausdauer, Arbeitsplanung, Konzentration, Fähigkeit zur Zusammenarbeit, Zuverlässigkeit und den arbeitsspezifischen Anforderungen zu erproben.

Ärztliche Behandlung

Die ärztlich-medizinische Versorgung in unserer Klinik umfasst:

  • Facharztvisiten und tägliche Facharztpräsenz
  • 24 Stunden ärztliche Präsenz
  • Neuropsychiatrische Behandlung von Depressivität, Schlafstörungen, Psychosen, Anfallsleiden, Angst- und Panikstörungen, Schmerzsyndromen, innerer Unruhe, Bewegungsstörungen, Epilepsie, etc.
  • Für die Behandlung körperlicher Erkrankungen bestehen entsprechende Kooperationen mit Fachärzten aller Fachrichtungen in Lichtenfels
  • Typische Folgeerkrankungen (z.B. Nervenentzündungen, Leberprobleme) sowie orthopädische Erkrankungen, die Ursache für einen erhöhten Schmerzmittelgebrauch waren, können durch die Ärzte der Klinik oder durch niedergelassene Ärzte behandelt werden
  • Suchtakupunktur nach NADA
Abhängigkeiten

Stimulantien-Abhängigkeit

Immer mehr Menschen leiden an der Abhängigkeit von leistungssteigernden Mitteln wie „Speed" (Amphetamin), „Crystalspeed" (Methamphetamin), „XTC" (Ecstasy, MDMA) oder Kokain. Die Suchtklinik Hochstadt versteht sich als Schwerpunkteinrichtung für alle Belange der Stimulantien-Abhängigkeit und arbeitet eng mit dem Bezirkskrankenhaus Bayreuth, auch auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Begleitforschung, zusammen.

Alkohol- und Medikamenten-Abhängigkeit

Das Ziel unserer stationären Therapie ist es, Sie auf dem Weg zu einer Alkohol-, Schmerzmittel- oder Schlafmittelabstinenz zu begleiten. Dies soll Ihnen nach Abschluss der Therapie ermöglichen, auch in den Krisen- und Versuchungssituationen des Lebens selbstständig die angemessenen und notwendigen Entscheidungen zu treffen.

Drogen-Abhängigkeit

Die Fachkräfte unseres Teams sind spezialisiert auf die Behandlung von drogenabhängigen Menschen. Denn wir verstehen Ihre Situation und können Ihnen professionelle Hilfe anbieten. Es kommt nur auf eins an: Sie werden aktiv und wenden sich an uns. Denn wie Ihr weiteres Leben aussieht, entscheiden Sie.

Psychotherapie

Die verhaltenstherapeutisch orientierte Psychotherapie findet als zentraler Bestandteil der Behandlung in vertrauter Runde in Kleingruppen statt. Ziel ist es, die Bedeutung des Suchtmittels in der eigenen Persönlichkeitsstruktur und Lebensgeschichte sowie die Auswirkungen auf zwischenmenschliche Konflikte zu erkennen. Einzeltherapiesitzungen dienen der Intensivierung. Neben den Hausgruppen und Vollversammlungen zur gegenseitigen Information, Planung, Diskussion und Klärung von Konflikten werden Indikativgruppen zu verschiedenen Schwerpunktthemen angeboten.

Indikativgruppen:

  • Psychoedukation zum Suchtgeschehen
  • Rückfallprävention
  • Genusstraining
  • Soziales Kompetenztraining
  • Sozialtherapeutische Informationsgruppe
  • Geschlechtsspezifische Themen mit Frauenpsychotherapiegruppe
  • Erlernen von Entspannungsverfahren (z.B. Autogenes Training)
  • Integrationsgruppe für Betroffene mit Migrationshintergrund
  • Vorbereitungskurs auf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) durch externe Fachkräfte

Ergänzend werden Angehörigengespräche, Paartherapie-Gespräche für die Bearbeitung von Beziehungsproblemen sowie kognitives Leistungstraining zur Steigerung von Konzentrations- und Merkfähigkeit angeboten.

Psychologischer Dienst
Leitende Diplom-Psychologe: Maximilian Straif
Tel: (09574) - 1426
maximilian.straif@gebo-med.de

Ergo- und Arbeitstherapie

In verschiedenen Studien konnte gezeigt werden, dass die berufliche Integration nach einer Entwöhnungsbehandlung ein sehr wichtiger Faktor für die längerfristige Aufrechterhaltung der Abstinenz ist. Somit ist Ihre optimale Vorbereitung auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes eines unserer Hauptziele in der Ergo- und Arbeitstherapie.

Arbeitstherapie

Die Mitarbeit in den verschiedenen Werkstätten und Arbeitsbereichen (Schreinerei, Trockenbau, Gartenbau, Küche- und Servicebereich, Verwaltung) wird als Mittel eingesetzt, um Defizite in den Basisfertigkeiten zu erkennen und therapeutisch auszugleichen. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, sowohl außerhalb der Klinik ein Praktikum zu absolvieren (place and train), als auch in der Klinik arbeitsvorbereitende Angebote im Rahmen der Adaption weiter zu nutzen (train and place).

Gestaltungstherapie

Die Gestaltungstherapie ist ein spezielles Behandlungs-Angebot der Ergotherapie unter therapeutischen Bedingungen und psychotherapeutischer Begleitung. Die tiefen-psychologisch fundierte Gestaltungstherapie bezieht sich auf theoretische Modelle der Psychoanalyse. In der Gestaltungstherapie werden unbewusste Konfliktkonstellationen bearbeitet.

In der Ergotherapie steht die Arbeit mit kreativen Medien im Vordergrund (z. B. Ton, Holz, Spiel – aber auch Musik und Bewegung etc.). Über die Beschäftigung mit kreativen Medien können aggressive oder gehemmte Befindlichkeiten bewusst werden. Durch Verbesserung von Kommunikation, Selbsteinschätzung, Selbstwert und Realitätswahrnehmung wird die Lebensqualität verbessert.

Ergo- und Arbeitstherapie
Alisia Müller
Tel: (09574) 6337-1364

Sozialpädagogischer Dienst

Unsere Mitarbeiter im Sozialpädagogischen Dienst beraten und unterstützen Sie bei persönlichen, finanziellen und sozialen Dingen während Ihres Aufenthalts in allen Phasen der Therapie, zum Beispiel bei:

  • Schulden
  • Arbeitslosengeld II (ALG II) bzw. Hartz IV
  • Übergangsgeld
  • Wohnungssuche
  • Freizeitplanung
  • Ausbildung und Arbeit

Die sozialpädagogische Betreuung erfolgt schwerpunktmäßig in Form von Einzelgesprächen. Bestimmte Themen werden aber auch als Gruppenaktivität angeboten:

  • Vorbereitung zur MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung)
  • Informationsgruppen
  • Nachsorge

Sozialpädagogischer Dienst

Diplom-Sozialpädagogin (FH) Susanne Bätz
Tel.: (09574) 6337-1365
Susanne.baetz@gebo-med.de

Diplom-Sozialpädagoge Ulrich Seitz (FH)
Tel.: (09574) 6337-1343
Ulrich.seitz@gebo-med.de

Diplom-Sozialpädagoge Volker Schienagel
Tel.: (09574) 6337-1344
Volker.schienagel@gebo-med.de

Diplom-Sozialpädagogin Christina Wolf
Tel.: (09574) 6337 - 1442
christina.wolf@gebo-med.de

Umfassendes Pflegeangebot

Das Pflegeteam ist ständiger Ansprechpartner und Begleiter während Ihres gesamten Aufenthaltes. Die menschliche Nähe und die gebotene therapeutische Distanz ermöglichen eine vertrauensvolle Beziehung, welche das angestrebte Abstinenzziel voll und ganz unterstützt.

Unser kompetentes Pflegeangebot umfasst:

  • Umsetzung der angeordneten medizinischen Diagnostik und Therapie
  • Krankenbeobachtung und Verlaufsdokumentation
  • Krisenintervention und Motivationsarbeit
  • Anleitung und Begleitung bei der Tagesstrukturierung
  • Lebenspraktisches Training, wie z. B. Begleitung zum Einkaufen und gemeinsames Kochen und Backen
  • Hilfestellung beim Besuch von externen Fachärzten und verschiedenen Ämtern
  • Beratung und Mitwirkung bei einer sinnvollen Gestaltung der therapiefreien Zeit, zum Beispiel durch Sport oder Ausflüge
  • Akupunktur
  • Durchführung von Wohngruppenversammlungen

Kommissarischer Pflegedienstleiter
Steffen Wehrle
steffen.wehrle@gebo-med.de 

Stellvertretung
Alexander Schmidt
alxander.schmidt@gebo-med.de 

Sport- und Freizeitmöglichkeiten

Ihre körperliche Fitness ist uns wichtig. In den Räumen und auf dem Gelände unserer Klinik bieten wir:

  • Judo
  • Fitnesstraining
  • Kraftsport
  • Volleyball
  • Fußball
  • Basketball
  • Radfahren (hauseigene Räder werden zum Verleih angeboten)
  • Tischtennis
  • Tischfußball
  • Sauna
  • Therapeutisches Bogenschießen
  • Walking

Ebenso möglich ist die Teilnahme an Vereinssportarten, Hallensport in der direkt benachbarten Sporthalle der Gemeinde Hochstadt oder regelmäßiges Schwimmen im Hallen- oder Freibad.

Unsere Freizeitangebote

Wir sehen es als eines der Therapieziele an, die Freizeit wieder suchtmittelfrei selber aktiv gestalten zu können und Spaß daran zu haben. Die Planung der Freizeitangebote wird daher therapeutisch und erlebnispädagogisch begleitet.

Unsere Freizeitangebote:

  • Verschiedenste Musikinstrumente zum Ausprobieren (häufig findet sich eine Patientenband zusammen)
  • Gesellschaftsspiele
  • Foto- und Fernsehabende
  • Patienten-Bibliothek mit über 600 Bänden, Tageszeitungen sowie Internetzugang an zwei Computern
Infos zum Aufenthalt

Unser Aufnahmemanagement ist in der Verwaltung angesiedelt und arbeitet eng mit dem Sozialdienst zusammen. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen für Auskünfte zur Verfügung oder sind bei der Vermittlung eines kompetenten Ansprechpartners behilflich.

Nach vorheriger Absprache können auch schwangere Patientinnen aufgenommen werden. Eine Hepatitis C-Behandlung ist ebenfalls möglich. Nicht aufnehmen können wir Patienten, die der deutschen Sprache nur sehr eingeschränkt mächtig sind, neben der Abhängigkeit an akuten Psychosen (z.B. Schizophrenien) leiden, akut suizidal sind oder schwere hirnorganische Beeinträchtigungen aufweisen, so dass sie auf einer offenen Station nicht behandelt werden können.

Unterbringung und Verpflegung

Während der Therapie sind Sie in einem Ein- oder Zweibettzimmer untergebracht. Die Klinik ist in acht Stationen gegliedert. Die Patienten sind nach dem Schwerpunkt ihrer Suchterkrankung (Alkohol/Medikamente bzw. Drogen) auf die jeweiligen Wohnstationen aufgeteilt. In drei unterschiedlichen Behandlungsbereichen bieten wir folgende Räumlichkeiten.

Akutstation/Entzug:

  • Sechs Doppelzimmer und ein Einzelzimmer (zum Teil mit Dusche und WC auf dem Zimmer)
  • Stationsküche
  • Fernseh- und Aufenthaltsraum
  • Gartenbereich

Rehabilitation:

  • Sechs Stationen mit Ein- und Zweitbettzimmern (zum Teil mit Dusche und WC auf dem Zimmer)

Adaption

  • Eine Station mit Einbettzimmern

Die Verpflegung

Bei der Erstellung des Speiseplans legen wir großen Wert auf die Zusammenstellung nach ernährungs-physiologischen Gesichtspunkten. Dabei berücksichtigen wir das jahreszeitliche Angebot und bereiten regionaltypische Gerichte zu. Wenn keine medizinischen Einwände entgegenstehen, können Sie Ihre Mahlzeiten anhand des Speiseplanes nach Ihren Wünschen zusammenstellen. Mittags bieten wir drei Menüs an: Normalkost, leichte Kost, vegetarisches Menü

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