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Psychiatrie und Psychosomatik

Sie haben eine Diagnose oder suchen Hilfe für jemanden? Wir sind Anlaufstelle in folgenden Bereichen.

Akutpsychiatrie

Was ist das?

Als Psychose wird eine schwere psychische Störung bezeichnet. Psychosen gehen oft mit einem zeitweiligen weitgehenden Verlust des Realitätsbezugs einher.

Symptome:

  • Wahnvorstellungen
  • Halluzinationen

Behandlung:

Eine Psychose wird in der Regel medikamentös behandelt. Da auch eine organische Krankheit eine Psychose auslösen kann, wird in diesen Fällen auch die ursächliche Erkrankung behandelt. Im Einzelfall gehört auch Soziotherapie zur Behandlung.

Was ist das?

Unter einem manischen Erregungszustand, oder einer Manie, versteht man eine affektive Störung, die oft phasenweise verläuft. Der Antrieb und die eigene Stimmung sind weit über dem Normalniveau und können zu einem Kontrollverlust führen. Der Begriff "Manie" kommt aus dem Griechischen und wird mit "Tobsucht" übersetzt.

 

Symptome:

  • Selbstüberschätzung, Größenwahn
  • extrem gesteigerter Antrieb
  • Kritiklosigkeit

Behandlung:

Eine Manie wird ausschließlich medikamentös behandelt.

Was ist das?

Bei schizophrenen oder manisch-depressiven Erkrankungen kann es krisenbedingt zu akuter Selbstgefährdung kommen. Bei ernsten Suizidabsichten mit erheblicher Selbst- oder Fremdgefährdung kann eine Unterbringung nötig werden.

 

Symptome:

  • Große Hoffnungslosigkeit
  • Betroffener ordnet seine Angelegenheiten, verschenkt beispielsweise Wertgegenstände
  • Wer fest zum Suizid entschlossen ist, wirkt oft ruhig, gefestigt

Was ist das?

Die Bipolare Störung, früher unter der Bezeichnung manisch-depressive Erkrankung bekannt, ist eine psychische Störung, die zu den Affektstörungen gehört. Patienten mit dieser Erkrankung zeigen wiederkehrende, nicht kontrollierbare und extrem entgegengesetzte (bipolare) Spitzen des Antriebs, der Aktivität und der Stimmung, die sich ständig abwechseln in Richtung Depression oder Manie.

 

Symptome:

  • plötzliche Stimmungsschwankungen von einem Extrem ins andere
  • Probleme im Arbeits- und Privatleben

Behandlung

In Abhängigkeit von Verlauf und Schwere der Erkrankung wird eine bipolare Störung mit einer Psychotherapie und Medikamenten behandelt.

 

Was ist das?

Unter Depression versteht man eine psychische Störung, mit der typischer Weise gedrückte Stimmung, negative Gedanken und ein gehemmter Antrieb einhergehen. Das Selbstwertgefühl, die Leistungsfähigkeit, das Einfühlungsvermögen, das Lustempfinden, die Freude und das Interesse am Leben gehen verloren. Diese Symptome müssen nicht zwangsläufig auf eine depressive Erkrankung hindeuten. Bei einer Depression sind sie dauerhaft vorhanden, besonders ausgeprägt und senken deutlich die Lebensqualität. Sollten die Symptome länger anhalten sollten Sie dringend Kontakt mit uns aufnehmen.

 

Symptome:

  • Schmerzen (zum Beispiel unspezifische Kopf- oder Bauchschmerzen)
  • ständige Müdigkeit, Energiemangel
  • nachlassendes sexuelles Interesse
  • Reizbarkeit, Angst
  • zunehmende Lustlosigkeit
  • missmutige Stimmungslage
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit

Gerontopsychiatrie

Was ist das?

An einer Demenz leiden in Deutschland über eine Million Menschen - mit steigender Tendenz. Je älter man wird, umso höher ist das Risiko, an einer Demenz zu erkranken. Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz.

Hauptsymptome:

  • Gedächtnisstörung
  • Denkstörung
  • Orientierungsstörung
  • Auffassungsstörung
  • Rechenstörung
  • Lernfähigkeitsstörung
  • Sprachstörung
  • Störung des Urteilsvermögens

Tipps für Angehörige:

Ziehen Sie sich nicht gekränkt zurück, sondern informieren Sie sich und arbeiten im Team.
Tun Sie die Demenz nicht als Alterserscheinung ab, sondern akzeptieren Sie die Erkrankung.
Geben Sie dem Betroffenen keine Ratschläge oder kritisieren Sie ihn für seine Erkrankung, sondern fühlen Sie sich ein und versuchen ihn zu verstehen.
Weitere Informationen zur Demenz finden Sie unter Downloads.

Was ist das?

Unter Depression versteht man eine psychische Störung, mit der typischer Weise gedrückte Stimmung, negative Gedanken und ein gehemmter Antrieb einhergehen. Das Selbstwertgefühl, die Leistungsfähigkeit, das Einfühlungsvermögen, das Lustempfinden, die Freude und das Interesse am Leben gehen verloren. Diese Symptome müssen nicht zwangsläufig auf eine depressive Erkrankung bedeuten. Bei einer Depression sind sie dauerhaft vorhanden, besonders ausgeprägt und senken deutlich die Lebensqualität. Sollten die Symptome länger anhalten sollten Sie dringend Kontakt mit uns aufnehmen.

 

Symptome:

  • Innere Leere
  • Selbstzweifel
  • Energieverlust
  • Ängste, Gedanken an den eigenen Tod
  • massive Schlafstörungen
  • Appetitverlust oder vermehrter Appetit
  • vermindertes sexuelles Verlangen
  • diffuse Schmerzen, für die sich keine organischen Ursachen finden lassen

Behandlung

Die wichtigsten Säulen der Behandlung einer Depression sind medikamentöse Behandlung und Psychotherapie. Meist werden beide Therapieformen kombiniert. Dazu kommen andere therapeutische Angebote, die dabei helfen, denn Alltag zu bewältigen und dazu beitragen, Lebensqualität zurückzuerlangen.

Psychotherapie und psychosomatische Medizin

Was ist das?

Es gibt keinen Menschen, der frei von Angst ist. Unter Angststörungen werden psychische Störungen zusammengefasst, die sich durch eine übertriebene unspezifische Angst oder eine konkrete Phobie vor einer Situation oder einem Objekt äußert. Panikstörungen und Panikattacken werden in unseren Kliniken ebenfalls behandelt.

 

Symptome:

  • Atemnot
  • Benommenheit
  • Gefühl in Ohnmacht zu fallen
  • Zittern
  • Schwitzen
  • Erstickungsgefühle
  • Übelkeit
  • Furcht, zu sterben
  • Taubheits- oder Kribbelgefühle

Behandlung:

Eine Angststörung kann mit einer Verhaltenstherapie behandelt werden. Je früher Personen mit einer Angststörung angemessen behandelt werden, desto größer ist die Chance auf Heilung.

Zu den Angststörungen gehört auch der Bereich der Krankheitsängste, auch Hypochondrie genannt. Dabei leiden die Betroffenen unter ausgeprägten Ängsten, eine ernsthafte lebensbedrohliche Krankheit zu haben, ohne dass hierfür einen ärztlichen Befund anführen zu können. Krankheitsängste können im Rahmen verschiedener psychischer Störungen auftreten.

Was ist das?

Psychosomatische Störungen wie Anorexie oder Bulimie werden zu Beginn zumeist stationär therapiert. Essstörungen entstehen nicht von heute auf morgen. Sie entwickeln sich, und die Übergänge von einer merkwürdigen Essweise zu einer krankhaften Störung sind fließend. Eine frühzeitige Erkennung der psychosomatischen Störung ist von hoher Bedeutung für den Heilungsprozess. Wir bieten Ihnen ein niederschwelliges Beratungsangebot.

 

Symptome:

  • gestörte Körperwahrnehmung
  • gestörtes Essverhalten
  • starker Gewichtsverlust
  • Körperschemastörung (die Erkrankten nehmen sich als dick wahr, selbst wenn sie stark untergewichtig sind)
  • Betroffene übergeben sich absichtlich
  • Betroffene nehmen Appetitzügler
  • exzessiver Sport

Was ist das?

Borderline-Persönlichkeitsstörungen sind gekennzeichnet durch Impulsivität und Instabilität in Bezug auf zwischenmenschliche Beziehungen, Stimmung und dem Selbstbild. Gefühle, Denkweisen und das persönliche Handeln sind beeinträchtigt, was zu problematischen Verhaltensweisen in sozialen Beziehungen führt. Begleitet werden Borderline-Störungen häufig von Depressionen und ADHS.

 

Symptome:

  • Aggressivität
  • impulsives Verhalten
  • instabile Emotionen
  • schwarz-weiß-Denken
  • Angst vor Nähe
  • selbstverletzendes Verhalten
  • Gefühl der Leere

 

Was ist das?

Unter Burn-out versteht man einen Zustand psychischer und Physischer Erschöpfung. Burnout geht in der Regel mit emotionaler Erschöpfung und dem Gefühl von reduzierter Leistungszufriedenheit oder Überforderung einhergeht.

 

Symptome:

  • Anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung
  • Nachlassende Leistungsfähigkeit
  • Rückzug von Familie, Freunden, Hobbies
  • Innere Leere
  • Körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme, Rückenschmerzen

Behandlung:

Burnout wird in den Gesundheitseinrichtungen je nach individuellem Zustand ambulant, teilstationär oder stationär behandelt. Psychotherapie, insbesondere Verhaltenstherapie ist hier angeraten.

Was ist das?

Unter Persönlichkeitsstörungen werden schwere paranoide, schizoide oder dissoziale Störungen des Verhaltens oder der Persönlichkeit zusammengefasst. Die persönliche und soziale Funktionsfähigkeit und Leistungsfähigkeit sind meist eingeschränkt. Ursachen können Entwicklungsbedingungen in der Kindheit und späteren Lebensabschnitten sein, erblich bedingte Veranlagung oder erworbene Hirnschädigungen.

Das Feld der Persönlichkeitsstörungen ist vielfältig. Unter den Begriff fallen Borderline-Störungen ebenso wie eine schizoide Persönlichkeitsstörung. So vielfältig wie die Störungen sind, so vielfältig ist auch die Symptomatik, es lassen sich keine allgemeingültigen Symptome festlegen.

Was ist das?

Einer posttraumatischen Belastungsstörung gehen in der Regel ein oder mehrere belastende Ereignisse von außergewöhnlichem Ausmaß oder katastrophalem Umfang voraus (z.B. bei Zeugen eines Unfalls oder einer Gewalttat). Posttraumatische Belastungsstörungen äußern sich üblicherweise innerhalb eines halben Jahres nach dem traumatischen Ereignis. Einher gehen psychische und psychosomatische Symptome.

 

Symptome:

  • sich aufdrängende Erinnerungen an das Trauma
  • Alpträume
  • Gleichgültigkeit
  • aktives Vermeiden von Situationen, die Erinnerungen an das Trauma wachrufen könnten
  • Schlafstörungen
  • erhöhet Wachsamkeit
  • übermäßig schreckhaft

 

Was ist das?

Symptome des Reizdarms können psychosmomatische Ursprünge haben, die in unseren Kliniken behandelt werden. Unter dem Reizdarmsyndrom versteht man Schmerzen oder Unwohlsein im Bauchraum zusammen mit einer Veränderung des Stuhlgangs.

 

Symptome:

  • Völlegefühl
  • Gefühl, dass sich der Darm beim Stuhlgang nciht völlig entleert
  • Bauchschmerzen

 

 

Suchtmedizin

Was ist das?

Unter einer Abhängigkeit oder dem Begriff der Sucht versteht man das heftige Verlangen nach einem bestimmten Zustand, in den man sich mit Hilfe eines bestimmten Stoffes versetzen möchte.

Zeichen der Abhängigkeit:

  • Sie haben häufig ein Verlangen, Alkohol oder andere Suchtmittel zu konsumieren
  • Sie haben die Kontrolle über ihren Suchtstoff verloren
  • Sie haben andere Interessen wegen des Suchtstoffkonsums vernachlässigt
  • Sie kennen körperliche Symptome wie morgendliche Übelkeit, Schwitzen, Zittern, Unruhe, wenn Sie nicht oder weniger trinken

Sollten Sie diese Symptome bei sich oder Bezugspersonen feststellen, ist eine Therapie zweckmäßig. Sprechen Sie uns an.

Behandlung:

Zunächst muss der Körper entgiftet werden. Je nach Abhängigkeitserkrankung können dann weitere Behandlungen nötig sein. Zu den Therapien gehören Gesprächsangebote, Ernährungsberatung, Ergotherapie, Sport- und Bewegungstherapie. Häufig geht eine Sucht mit einer weiteren Erkrankung, beispielsweise einer Depression, einher. Je nach Art der Erkrankung findet hier eine Behandlung statt.  Im Anschluss an die qualifizierte Entgiftung ist es sinnvoll, eine Reha-Behandlung zu beginnen.

 

Was ist das?

Mit Internetsucht oder Onlinesucht, bezeichnet man die übermäßige und zwanghafte Nutzung des Internets mit gesundheitsgefährdenden Auswirkungen.

 

Symptome:

  • häufiges unüberwindbares Verlangen, sich ins Internet einzuloggen
  • Kontrollverlust
  • Beeinträchtigung des Soziallebens
  • nachlassende Arbeitsfähigkeit
  • soziale Isolation
  • somatische Störungen wie Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Schlafstörugnen

Was ist das?

Die Sucht, sich an Glücksspielen oder Wetten zu beteiligen, kann gravierende Folgen für das persönliche, familiäre oder berufliche Umfeld haben. Männer sind von der Spielsucht häufiger betroffen als Frauen. Eine Spielsucht entwickelt sich meist in einem langsamen Prozess.

 

Symptome:

  • Sie vernachlässigen ohne ersichtlichen Grund Ihr Umfeld
  • Sie leiden unter Stimmungsschwankungen
  • Sie belügen Ihr Umfeld
  • Sie haben einen unwiderstehlichen Drang, spielen zu müssen
  • Sie können nicht aufhören, zu spielen