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Transitionspsychiatrie

Hier werden Jugendliche und Heranwachsende mit psychischen und psychosomatischen Störungen behandelt.

Über uns

Unsere Station 6B ist eine offen geführte Station für Jugendliche und Heranwachsende (Adoleszenten) zwischen 16 und 21 Jahren. Dort werden psychische und psychosomatische Störungen diagnostiziert und behandelt. Wir bieten ein umfassendes und vielfältiges psychiatrisches und psychotherapeutisches Therapiekonzept, das sich speziell an den alterstypischen Besonderheiten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen orientiert.

Landesweit gibt es nur sehr wenige Kliniken, die sich mit einer Transitionsstation auf die Behandlungen von Adoleszenten spezialisiert haben. Aus diesem Grund kann die Station am Bezirksklinikum Obermain durchaus als Leuchtturmprojekt bezeichnet werden.

Unsere Zielgruppe

Beim Übergang von der Kindheit ins Erwachsenenalter müssen Jugendliche und junge Erwachsene (Adoleszente) eine Reihe von Herausforderungen und Entwicklungsaufgaben bewältigen: Ablösung vom Elternhaus, Umgang mit körperlichen Veränderungen, Entwicklung einer beruflichen und privaten Lebens- und Zukunftsperspektive, Herausbildung einer stabilen Identität und einer reifen Persönlichkeit, Eingehen von stabilen Beziehungen und Partnerschaften, zunehmende Verantwortungsübernahme und eigene Gestaltung einer Tagesstruktur u.v.m.

Die Behandlungsschwerpunkte

Unser Ziel ist es, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf Basis eines ressourcenorientierten und wertschätzenden Umgangs bei der Bewältigung aktueller Krisen und Probleme zu unterstützen, systemische Hilfsangebote zu etablieren und persönliche Reifungsprozesse zu fördern.

Wir bieten psychotherapeutische Hilfe bei der Bewältigung von:

  • Affektiven Erkrankungen (Depressionen, bipolaren Störungen)
  • Angst- und Zwangserkrankungen
  • Störungen des Sozialverhaltens
  • Aufmerksamkeits- und hyperkinetischen Störungen
  • sich entwickelnden Persönlichkeits- und Verhaltensproblemen im zwischenmenschlichen Bereich (z.B. Borderline, Selbstunsicherheit)
  • Belastungen durch traumatische oder andere biographische Erfahrungen
  • Psychosomatischen Beschwerden und somatoformen Störungen
  • Dissoziativen Erkrankungen
  • Tic-Störungen

Patienten mit schwerer Drogenabhängigkeit, akuten Psychosen, Eigen- oder Fremdgefährdung, tiefgreifenden Entwicklungsstörungen, hoher Dissozialität sowie primären Essstörungen benötigen ein spezielles therapeutisches Konzept und können auf unserer Station nicht behandelt werden.

Für Jugendliche bestehen weitere Behandlungsmöglichkeiten am Bezirkskrankenhaus Bayreuth. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Leistungen

Das multiprofessionelle Team unserer Transitions-(Adoleszenten-)station umfasst Mitarbeiter aus den Bereichen der Kinder- und Jugend- sowie Erwachsenen-Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Physio-, Ergo- und Sporttherapie, Heilerziehungspflege sowie des Sozialdienstes.

Die durchschnittliche Verweildauer beträgt sechs bis zehn Wochen und umfasst ein ganzheitliches, multimodales Behandlungsprogramm mit folgenden Komponenten:

  • Ärztliche medikamentöse und therapeutische Behandlung
  • Achtsamkeitstraining
  • Ressourcenorientierte Einzel- und Gruppenpsychotherapie
  • Paar- und Familiengespräche
  • Einzelfallorientierte und indikative Gruppentherapie (Skills-Training, Psychoedukation)
  • Ergo- und Gestaltungstherapie
  • Bewegungs- und Sporttherapie sowie Entspannungstraining
  • Lebenspraktisches Training von Alltagsfertigkeiten
  • Erlebnispädagogische Gruppenaktivitäten
  • Sozialpädagogische Beratung und soziales Kompetenztraining
  • Milieutherapie

Aufnahme

Sie können von Ihrem behandelnden Arzt zu uns überwiesen werden und unter der Telefonnummer 09547 81-73613 mit uns Kontakt aufnehmen, um ein Vorgespräch oder einen Aufnahmetermin zu vereinbaren. Behandlungsbedürftige körperliche Erkrankungen sollten vor der Aufnahme ausreichend abgeklärt sein.

Bitte bringen Sie bereits vorliegende ärztliche Befunde und Ihre aktuellen Medikamente mit. Bei jugendlichen Patienten muss eine schriftliche Einwilligung der Eltern zur Behandlung erfolgen.

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