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Die Kunst- und Gestaltungstherapie begleitet als psychotherapeutisch orientiertes Verfahren im Rahmen der Ergotherapie den Behandlungsprozess. Durch dieses nonverbale Angebot wird den Patienten die Möglichkeit gegeben, einen emotionalen Zugang zu seiner eigenen Innenwelt zu erspüren, zu symbolisieren und zu reflektieren.

Über das Gestalten entstehen Werke die den Menschen eigene Begegnungen über ihre Innen- und Außenräume ermöglichen. In der Therapie werden die Bilder innerlich und visuell sortiert und das für den jeweilig Einzelnen wichtig erscheinende in der Gruppe reflektiert. Somit können Erinnerungen wach werden, die bedeutsame Informationen über die Emotionen, Fantasien und Lebensgeschichte enthalten.

Seit dem Einführen der Kunsttherapie durch Prof. Dr. Böcker in den achtziger Jahren entstanden im Bezirkskrankenhaus ca. 5.000 Kunstwerk. Der Großteil dieser Werke wurden im vergangenen Jahr als Schenkung an das Kunstmuseum Bayreuth abgegeben. Am Bezirkskrankenhaus Bayreuth ist Kunsttherapeut Christoph Hinkel für die Kunst- und Gestaltungstherapie im Bereich der Psychosomatik verantwortlich.

In unserem Filmbeitrag erhalten Sie einen Einblick in die Kunst- und Gestaltungstherapie am Bezirkskrankenhaus Bayreuth.

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