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im Überblick

Infos zum Soziotherapeutischen Förderzentrum

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Soziotherapeutisches Förderzentrum und Wohnheim
für psychisch Behinderte

Haus 1
Kutzenberg
96250 Ebensfeld
Tel.: (09547) 81-2320
Fax: (09547) 81-2351
Sfk.wh@gebo-med.de

Das Soziotherapeutische Förderzentrum ist ein beschützendes Wohnheim mit 24 Plätzen auf dem Areal des Bezirksklinikums Obermain. Angeschlossen ist eine Wohn- und Trainingsgruppe (Haus 27) sowie Betreutes Wohnen. Unser Ziel ist die gesellschaftliche und berufliche Wiedereingliederung von jüngeren psychisch erkrankten Menschen.

Bei jüngeren psychisch erkrankten Menschen verfolgen wir das Ziel ihrer gesellschaftlichen und beruflichen Integration durch ein stufenartiges Betreuungskonzept. Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit mit ihnen ist die Anleitung zur selbstständigen Lebensführung im Wohnbereich sowie die Ergo- und Arbeitstherapie. Damit sollen sie darauf vorbereitet werden, nach der Phase des Aufenthaltes im Heim in die für sie beste Lebensform, wie z.B. offener Bereich, therapeutische Wohngemeinschaft oder therapeutisches Einzelwohnen überwechseln zu können.

Aufgenommen werden erwachsene Frauen und Männer mit psychiatrischer Diagnose, Abhängigkeit oder Doppeldiagnose:

  • Gültiger, richterlicher Unterbringungsbeschluss
  • Alkohol- und Medikamentenmissbrauch
  • Polytoxikoman
  • Schädigung durch illegalen Drogenkonsum
  • Doppel- oder Mehrfachdiagnosen
  • Diagnosen des schizophrenen Formenkreises
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • Impuls- und Kontrollstörungen (nach eingehender Prüfung)
  • Selbst- und fremdaggressives Verhalten (nach eingehender Prüfung)
  • Verwahrlosungstendenzen

Unser Klientel besteht aus zwei Gruppen:

  1. Personen, die krankheitsuneinsichtig und schwer förderbar sind = FÖRDERGRUPPE (FG)
  2. Motivierte Bewohner mit einem höheren Leistungsvermögen = LEISTUNGSGRUPPE (LG)

 FÖRDERGRUPPE (FG)

Menschen, die seit vielen Jahren an einer psychischen Erkrankung leiden, haben meist schon erhebliche Defizite aufzuweisen. Krankheitsuneinsichtigkeit und Minderbegabung kommen hinzu. Erhalten der noch vorhandenen Fähigkeiten hat oberste Priorität. Dennoch wird sich ein steter Leistungsabfall über die Jahre hinweg nicht gänzlich aufhalten lassen.

Die Tagesstruktur gibt Orientierung und Halt. Häufig muss mehrfach zur Körperpflege, zur Einnahme der Mahlzeiten und Tabletten, Verrichten der Gruppenämter oder zur Teilnahme an Aktivitäten aufgefordert werden, was häufig zu aggressiven verbalen und auch tätlichen Reaktionen seitens der Bewohner führt. Selbst spazieren gehen setzt intensive Motivationsarbeit der Mitarbeiter voraus. Einfühlungsvermögen und intensive Begleitung sowie engmaschige Betreuung, d. h. „ständig am Ball" bleiben, sind erforderlich, um ein Erreichen der Zielsetzung zu ermöglichen. Ziele sind u. a. regelmäßige Körperpflege, Kleiderwechsel, Einhalten von Terminen. Oftmals verhalten sich die betroffenen Menschen kontraproduktiv. Wunsch und Realität klaffen weit auseinander. Nicht alle Tätigkeiten des täglichen Lebens können von jedem Bewohner selbst verrichtet werden. Teilweise oder gar volle Unterstützung seitens der Mitarbeiter ist gefordert. Belehrungen und Hinweise bringen nicht immer den gewünschten Erfolg.

Der Bewohner der Fördergruppe (FG) im soziotherapeutischen Bereich, ist gekennzeichnet durch:

  1. Suizidalität
  2. Delinquenz und Konsum

  3. Fortwährende Manipulation und Belästigung

  4. Ständige Aggressivität und Belästigung, Impulsivität und Unangepasstheit

  5. Bewohner konnte in seiner letzten stationären Einrichtung nicht mehr adäquat betreut/gefördert werden und wurde entlassen

Von den aufgeführten fünf Bereichen müssen vier vollumfänglich vorhanden sein.

LEISTUNGSGRUPPE (LG)

Menschen, die sich auf Veränderung einlassen können, bilden die zweite Personengruppe. Geduld und Durchhaltevermögen sind in ausreichendem Maße vorhanden bzw. können in therapeutischer Begleitung gelernt werden. Die Zielsetzung beinhaltet unter anderem den Umgang mit Geld, einkaufen und kochen, Körperpflege, Kleidung reinigen und Neubeschaffung, Medikamente regelmäßig und zuverlässig einnehmen. Auch Arbeit oder sinnvolle Beschäftigung sind unerlässliche Kriterien.

Die Förderangebote im Wohnbereich sind ein fester Bestandteil unserer Tagesstruktur, dazu gehören Kuchen backen am Wochenende oder auch für Festlichkeiten. Auch spontane Unternehmungen bzw. Aktivitäten sind möglich, wenn die äußeren Voraussetzungen gegeben sind.

Das andauernde Nichteinhalten der Therapieziele oder aggressives Verhalten kann zur Heimplatzkündigung führen. Ist das stufenweise Betreuungskonzept abgeschlossen, wird der Umzug in eine eigenständigere Wohnform vorbereitet.

An das Wohnen mit beschützter Unterbringung in Haus 1 schließt sich ein Umzug mit Begleit- und Ablösungsphase in die Wohn- und Trainingsgruppe und später ins betreute Einzelwohnen an.

Im Vordergrund des Einrichtungszweckes stehen Maßnahmen der Wiedereingliederung und Versorgung von Personengruppen, die eine Betreuung und Hilfestellung in der Gestaltung und Bewältigung ihres Alltags benötigen, mit folgenden pädagogischen Zielen:

  • Akzeptanz und Einsicht der eigenen Krankheit
  • Konfliktfähigkeit im Alltag
  • Entwicklung von Realitätsbewusstsein
  • Erkennen der eigenen Schwächen und Stärken und die dazugehörigen Bewältigungsstrategien
  • Zuverlässigkeit bei der Einhaltung von Terminen
  • Kontakte und Aktivitäten entwickeln und erhalten
  • Umgang mit Nähe und Distanz
  • Übernahme von Pflichten und Verantwortung
  • Umgang mit Geld
  • Leben in der Haus- und Gruppengemeinschaft
  • Verpflichtende Mitarbeit in der Ergo- und Arbeitstherapie
  • Kennenlernen und Einhalten von Regeln
  • Mit Konsequenzen umgehen lernen
  • Abstinenz von Alkohol, Medikamenten und Drogen und Suchtdruck aushalten
  • Erhalten oder Wiederaufbau der Kontakte zu Freunden und Angehörigen
  • Teilnahme an Freizeitaktivitäten
  • Kontinuierliche sportliche Betätigung

Zum Therapieangebot gehören sowohl Einzelförderungen als auch Gruppentherapien. Die Zeiträume dieser Einheiten sind individuell auf die Bewohner abgestimmt und hängen als Plan im Haus aus.

Zu den ergotherapeutischen Angeboten gehören:

  • Werkgruppen: Auswahl aus einer Vielzahl von handwerklichen Tätigkeiten wie Holzarbeiten, Seidenmalerei, Peddigrohr, Tonarbeiten, Weben, Speckstein.
  • Gestaltungsgruppen: Mit dem freien Gestalten von Bildern auf Leinwänden, Mandalas, Collagen, Kalenderblatt oder dem Dekorieren des Hauses nach Jahreszeit kann die Kreativität der Bewohner voll ausgelebt werden.
  • Haus- und Wohngruppenversammlungen: Hier werden Wünsche, Kritik und Verbesserungsvorschläge der Bewohner diskutiert, außerdem wird über Ausflüge und Feste informiert.
  • Ausflüge: Mit Einzelnen oder in Kleingruppen werden kulturelle oder sportliche Veranstaltungen besucht. Wir gehen auch „shoppen" oder Essen und machen Ausflüge zu Bekannten und Angehörigen.
  • Training der Lebensaktivitäten: Die Bewohner sollen ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit erlangen, zum Beispiel beim Einkaufs- oder Hauswirtschaftstraining oder in der Kochgruppe.
  • Gartengruppe: Hier können die Bewohner Kräuter und Blumen in Garten- oder Hochbeeten anbauen und an der Gestaltung und Pflege des Gartens mitwirken.

Kognitives Training ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Vorbeugung von geistigen Defiziten und der Therapie und Rehabilitation von Patienten mit Hirnleistungsstörungen. Berücksichtigt werden dabei alle Denk- und Gedächtnisfunktionen, Sprachfunktionen, Konzentration und die Wahrnehmung.

Unser Arbeitstherapiekonzept bezieht sich auf mehrfach psychisch erkrankte Menschen zwischen 20 und 50 Jahren. Ziel ist es, sie nach dem Heimaufenthalt in einen beschützten Arbeitsplatz oder den freien Arbeitsmarkt einzugliedern.
Die Arbeitstherapie gliedert sich in ein Drei-Stufen-Programm:

Stufe 1: Motivation

Durch die Motivationsstufe lassen sich die Belastungsfähigkeit, Frustrationstoleranz, Ausdauer, Fähigkeiten und Defizite sowie die Interessen der Bewohner feststellen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, eine Reihe von lebenspraktischen und handwerklichen Fertigkeiten zu erwerben. Die Motivation, sich im täglichen Ablauf mit einzubringen und an den Therapieangeboten teilzunehmen, ist die Voraussetzung dafür, dass die Bewohner in die Arbeitstrainingsstufe wechseln können.

Stufe 2: Arbeitstraining

In dieser Stufe werden die Bewohner schrittweise in das Arbeitsleben eingeführt. Mit dem Arbeitstraining verbunden ist ein kontinuierlicher Tagesablauf, der meist erst wieder erlernt werden muss. Die Bewohner durchlaufen mehrere Tage oder Wochen lang verschiedene Arbeitsbereiche. Dadurch wird es möglich, die Interessen, Fähigkeiten und Defizite der Bewohner einzuschätzen, um die richtige Arbeitsstelle zu finden.

Der Arbeitstherapieeinsatz ist in verschiedenen Bereichen des Bezirksklinikums Obermain möglich:

  • im Technischen Dienst (Gärtnerei, Malerei, Maurerei, Schlosserei, Schreinerei)
  • in der Wäscherei
  • in der Küche
  • im nahegelegenen Gutshof

Die Bewohner werden entsprechend der individuellen Fähigkeiten und eventueller Defizite durch die Leitung der Abteilung in die einzelnen Arbeitsbereiche zugewiesen. Sie werden grundsätzlich nicht an elektrischen Geräten eingesetzt.

Der Arbeitseinsatz wird täglich durch den anleitenden Mitarbeiter bewertet und dokumentiert. Beobachtungskriterien sind Zielerreichung, Pünktlichkeit, Motivation, Aufgabenerledigung, Kommunikation und die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden am entsprechenden Arbeitsplatz. Zwischen dem Anleiter und dem Ergotherapeuten des Heimes findet in regelmäßigen Abständen sowie bei aktuellem Bedarf ein Austausch über die Entwicklung der Bewohner im Arbeitstherapieeinsatz statt.

Das Durchlaufen der verschiedenen Arbeitsbereiche gilt als Probezeit. Über das Ende der Probezeit entscheidet die Leitung der Abteilung (i.d.R. vier Wochen). In dieser Phase erhalten die Bewohner noch keine Bezahlung.

Stufe 3: Steigerung der Arbeitsfähigkeit

Je nach Belastungsfähigkeit der Bewohner wird die Arbeitszeit von der anleitenden Person in Absprache mit dem Ergotherapeuten festgelegt. Diese wird dann bis auf maximal acht Stunden täglich gesteigert und gehalten.

Wenn die Belastungsfähigkeit der Bewohner für einen Regelarbeitstag ausreichend ist, ist ihr Arbeitsbeginn zeitgleich mit dem üblichen der Mitarbeiter der Arbeitsstelle. Bei entsprechender Arbeitsleistung erhalten die Bewohner ein Arbeitsentgelt.

STANDORTE DES FACHBEREICHS

Unsere Standorte für Soziotherapeutisches Förderzentrum

Hier finden Sie das Soziotherapeutische Förderzentrum, die Wohn- und Trainingsgruppe sowie das betreute Wohnen.

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Bezirksklinikum Obermain

Das Bezirksklinikum Obermain in Kutzenberg bietet seinen Patientinnen und Patienten moderne Diagnostik, stationäre und ambulante Therapien in sechs...

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Informationen zum Aufenthalt

Hier erfahren Sie wichtige Einzelheiten zur Aufnahme und dem Aufenthalt in unserem Soziotherapeutischen Förderzentrum sowie in der Wohn- und Trainingsgruppe und im Betreuten Wohnen.

Aufnahme

Erstgespräch (telefonisch oder mündlich)

Wir beschreiben unsere Fachrichtung und unser Betreuungskonzept, stellen Strukturen und ärztliche Betreuung vor und klären gemeinsam die Ziele des Aufenthaltes. Thema des Erstgesprächs sind auch die entstehenden Kosten sowie eine Beratung über die Übernahme von Kostenträgern.

Besichtigung (Pflicht)

Bei der Besichtigung der Einrichtung führen wir Interessenten, Angehörige und/oder Betreuer durch unser Haus und über das Gelände. Dabei erläutern wir den Tagesablauf und die organisatorischen Regelungen. Auch die beiderseitigen Erwartungen im Rahmen des Betreuungskonzeptes werden besprochen.

Gelungener Einzug

Wir wollen neue Bewohner bei ihrer Aufnahme und Eingewöhnung im Heim so unterstützen, dass Ängste genommen und eine Vertrauensbasis geschaffen wird. Daher wird jedem Neuankömmling an seinem ersten Tag ein Mitarbeiter zur Seite gestellt, der ihn bei seinen ersten Schritten in der neuen Umgebung begleitet.

Der Ablauf des ersten Tages im Heim sieht in der Regel so aus:

  • Vorstellen der Mitbewohner und Mitglieder des Teams
  • Beschreibung des Tagesablaufs
  • Zeigen der Räumlichkeiten
  • Auspacken und Einrichten des Zimmers
  • Erhebung der Daten

Ausreichende Eingewöhnungszeit

Zu Beginn steht das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund, um mit der neuen Umgebung vertraut zu werden. Der neue Bewohner hat die Möglichkeit, verschiedene Beschäftigungsangebote kennenzulernen und wird ermutigt, sich nach und nach mehr am Gemeinschaftsleben zu beteiligen. Erfahrungsgemäß benötigen neue Bewohner rund drei Wochen, um sich bei uns einzuleben.

 

Ausstattung

Die Bewohnerzimmer verfügen über eine eigene Nasszelle mit Toilette sowie über Telefon- und Kabelfernsehanschluss. Sie sind mit hauseigenen Möbeln im wohnlichen Holzdekor eingerichtet. Die Bewohner werden dabei unterstützt, wenn sie ihr Zimmer persönlich gestalten wollen oder Möbelstücke durch persönliche Gegenstände austauschen oder ergänzen möchten. Aus Sicherheitsgründen sind die Stationen und Häuser unseres Heimes Tag und Nacht durch moderne Kommunikationsmittel miteinander verbunden und alle Zimmer an eine zentrale Hausrufanlage angeschlossen.

Zum Haus gehört ein eigener Garten mit Terrasse und Sitzgelegenheiten.

Tagesablauf

Zur Alltagsbewältigung halten wir einen strukturierten Tagesablauf für sehr wichtig. Er dient als Orientierungshilfe und zur Einübung der Selbstständigkeit. Nachfolgend ist der Tagesablauf im Soziotherapeutischen Förderzentrum und Wohnheim für psychisch Behinderte Kutzenberg grob skizziert.

Tagesstruktur

Uhrzeit Essenszeiten Aktivitäten
06.00 - 07.00   Aufstehen
07.00 - 07.30   Morgentoilette
07.30 - 08.15 Frühstück    
08.30 - 09.15   Hauskonferenz (wöchentlich)
08.30 - 09.15   Morgengymnastik, Morgenspaziergang, Morgengruppe
08.30 - 09.30   Nordic-Walking (am Wochenende)
08.30 -11.00   Arbeitstherapie
09.30 - 11.00   Ergotherapie, Hauswirtschaftliche Tätigkeiten
11.00 Getränkeausgabe  
11.45 - 12.15 Mittagessen  
12.30 - 16.00   Arbeitstherapie
12.30 - 14.00   Ergotherapie
14.00 - 16.30   Gespräche im Rahmen der Therapeutischen Einzelarbeit
14.00 - 16.30   Ausflug in die nähere Umgebung
14.00 - 15.00  

Neigungsgruppen:

  • Musik
  • Jonglieren
  • Internet-Cafe
  • Literaturkreis u.v.m
14.00 - 16.00    Einkaufen, Sport, Ausflüge und anderes ...
14.30 - 16.00    Gartengruppe (wöchentlich)
14.00 - 15.00  

Indikationsgruppe:

  • Umgang mit Sucht
  • Umgang mit psychischer Erkrankung
16.00  Getränkeausgabe  
16.00 - 17.30    Kochgruppe (einmal wöchentlich mit einer Kleingruppe)
16.30 - 17.15  Abendbrot  
18.00 - 18.30    Entspannungsübungen, Autogenes Training
20.00 - 22.00   Abendprogramm am Wochenende, z. B. Kinoabend im Haus, Spieleabend
Seelsorge

In der Krankenhauskapelle werden regelmäßig katholische und evangelische Gottesdienste gehalten.

Katholische Gottesdienste finden jeden 2. und 4. Samstag um 18 Uhr statt. Evangelische Gottesdienste finden jeden 1. und 3. Sonntag statt. Zusätzlich gibt es jeden Mittwoch um 18 Uhr einen katholischen oder evangelischen Gottesdienst im Wechsel Zusätzlich finden im Pflegeheim eigene Gottesdienste auf den einzelnen Stationen dem Kirchenjahr entsprechend statt.

Katholische Krankenhausseelsorge
Stefan Alkofer
Ständiger Diakon
Tel.: (0163) 1862 877
Mail: stefan.alkofer@gebo-med.de

Evangelische Krankenhausseelsorge
Jürgen Tinkl
Evangelischer Pfarrer
Tel.: (0171) 5424 648
Mail: juergen.tinkl@gebo-med.de

Heimfürsprache

Die Patientenfürsprecherin handelt ehrenamtlich und vermittelt zwischen Patient und Krankenhaus. Sie vertritt als unabhängige Vertrauensperson die Interessen der Patienten und ihrer Angehörigen gegenüber dem Haus.

Sie berät Patienten und Angehörige in ihrem Anliegen und ist um Abhilfe besorgt. Mit ihrem Verständnis für die verschiedenen Seiten hilft sie, Missverständnisse zu klären und Unstimmigkeiten zu bereinigen. Die Angaben werden auf Wunsch selbstverständlich vertraulich behandelt. Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall in einem offenen Gespräch an die Patientenfürsprecherin.

Sie kümmert sich um:

  • Unsicherheiten und Ängste
  • Anregungen und Verbesserungsvorschläge
  • Anliegen, Beschwerden und Konfliktfälle
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahme mit Gerichten, Verwaltungsbehörden und sonstigen zuständigen Stellen 

Patientenfürsprecherin
Elfriede Langheinrich
Tel.: (09547) 81-0
Büro im Verwaltungsgebäude Erdgeschoss
Zimmer Nr. 011

Sprechzeiten: Montag: 8 bis 10.30 Uhr

(Nach Terminvereinbarung auf der Station oder die Patientenfürsprecherin ruft Sie zurück)

Weitere Informationen

Wissenswertes zum Soziotherapeutischen Förderzentrum

Das soziale Umfeld

Das Soziotherapeutische Förderzentrum liegt auf dem Areal des Bezirksklinikums Obermain. Kutzenberg befindet sich in der Nähe der Ortschaften Prächting und Ebensfeld. Ebensfeld ist eine Gemeinde mit ca. 6000 Einwohnern, die über eine gute Infrastruktur verfügt mit Geschäften, Gasthäusern und Kirche.
Die gute Verkehrsanbindung ermöglicht ein rasches Erreichen der nahe gelegenen beliebten Ausflugsziele wie Bad Staffelstein, Vierzehnheiligen, Kloster Banz, Staffelberg und die umliegenden Städte Bamberg, Lichtenfels und Coburg.
Kutzenberg liegt ruhig und ist ländlich geprägt, so dass sich die Bewohner auf dem Gelände bewegen können, ohne durch Autoverkehr gefährdet zu sein.

Die vielfältigen Freizeit-Einrichtungen des Geländes können unsere Bewohner, soweit dies ihnen möglich ist, selbstständig nutzen:

  • Café und Kiosk (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr, Samstag/Sonntag/Feiertag 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr)
  • Briefkasten und öffentliche Telefonapparate
  • Friseursalon
  • Festsaal (mit kulturellen Veranstaltungen und Kunstausstellungen)

In Absprache mit der Heimleitung ist es für Gäste möglich, gegen Entgelt eine Übernachtungsgelegenheit auf dem Gelände nutzen zu können.

Genutzt werden die Dienstleistungen des Klinikums, z. B. Küche, Wäscherei, Technik, Hol- und Bringdienst sowie die Verwaltung.

Für die fachärztliche Betreuung der Bewohner ist vor allem die Psychiatrische Institutsambulanz der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psyochosomatik sehr wichtig.

Bei Bedarf stehen die weiteren Fachkliniken des Bezirksklinikums zur Verfügung. Mit den Hausärzten am Ort und den Fachärzten in der Umgebung besteht eine gute Zusammenarbeit.

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