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Infos zur Internistischen Rheumatologie

Kora Hahn

Dr. med. Kora Hahn

Chefärztin

Klinik für Internistische Rheumatologie
Chefärztin Dr. med. Kora Hahn
Fachärztin für Rheumatologie, Innere Medizin und Chirotherapie

Bezirksklinikum Obermain
Kutzenberg
96250 Ebensfeld

Weitere Informationen

Neben unserer Rheumatologie-Klinik mit 22 Betten stehen in unserer Ambulanz die Diagnostik sowie die Einleitung von medikamentöser und physikalischer Therapie in der häuslichen Umgebung im Vordergrund. Besondere Erfahrung haben wir in der langjährigen Begleitung chronisch rheumakranker Menschen.

Rheumatische Erkrankungen werden, abgesehen vom medizinischen Aspekt, zunehmend auch zu einem gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Problem. Bei keiner anderen Krankheitsgruppe erkranken die Betroffenen so lange und so schwer. Es ist heutzutage möglich, Erkrankungen frühzeitig zu diagnostizieren und es stehen immer wirksamere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, so dass der Verlauf positiv beeinflusst werden kann.

 

Zu unserem komplexen Aufgabengebiet gehört vor allem die umfassende Rheumadiagnostik. Dazu führt unsere Klinik das komplette Spektrum der allgemein-internistischen und rheumatologischen Diagnostik durch. Dazu gehören unter anderem:

  • Röntgendiagnostik des Skelettsystems und der Thoraxorgane
  • Endoskopie des Magen-Darmtraktes
  • Ultraschalluntersuchungen der Bauchorgane, der Schilddrüse, der Gelenke und des Herzens
  • Gelenkpunktionen sowohl zu diagnostischen als auch zu therapeutischen Zwecken
  • Organpunktionen
  • Laborbestimmungen, zum großen Teil im hauseigenen Labor, ergänzende Untersuchungen in Zusammenarbeit mit einem Fremdlabor

In der Klinik für Internistische Rheumatologie besteht eine enge Verzahnung von stationärer und ambulanter Behandlung. Über die Ermächtigungsambulanz ist eine lückenlose Weiterbehandlung der Patienten möglich. Zugang zur Ambulanz haben alle Patienten mit Überweisung durch ihren behandelnden Arzt.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Durch die enge Zusammenarbeit mit den übrigen Kliniken erfahren unsere rheumatologischen Patienten eine umfassende Erweiterung in der Diagnostik und Therapie. Insbesondere die Kooperation mit der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (Orthopädisch-rheumatologische Sprechstunde) sowie der Abteilung für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie (Schmerzkonferenz) ermöglicht eine sinnvolle Parallelbetreuung.

Unter Einbeziehung aller Therapeuten wird ein individueller Plan erstellt, der regelmäßig angepasst wird. Die Therapie der internistisch-rheumatologischen Erkrankungen umfasst mehrere Säulen, eine davon ist die medikamentöse Therapie. Sie beinhaltet alle Möglichkeiten der sogenannten Basistherapie einschließlich moderner Therapieverfahren unter Einsatz von sogenannten Biologicals. Die systemische Therapie wird ergänzt durch lokale Behandlungsmaßnahmen, zum Beispiel Gelenkpunktionen, Infiltrationstherapie und Neuraltherapie

Im Sinne eines multimodalen Konzeptes kommt daneben eine breite Palette physikalischer Therapiemaßnahmen und Physiotherapie (Krankengymnastik) zur Anwendung, wie zum Beispiel:

  • Ultraschalltherapie
  • Elektrotherapie
  • Manuelle Massagen, einschließlich Unterwassermassagen
  • Lymphdrainagen
  • Thermotherapie, einschl. Kryotherapie (Fango-Packungen, Rotlicht, Kältepackungen, Kryojet)
  • Krankengymnastik, einschl. Schlingenkäfig und Wassergymnastik
  • Manuelle Therapie und Osteopathie
  • Balneotherapie, einschl. Stanger- und Mehrzellenbädern

Ergänzende Therapieverfahren sind Akupunktur, Chirotherapie, Ergotherapie und psychologische Betreuung. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Patientenschulung, die bei der Bewältigung chronischer Erkrankungen unabdingbarer Bestandteil der Behandlung ist. Die Patientenschulung wird einerseits durch regelmäßige Arzt-Patienten-Kontakte realisiert, andererseits auch mittels ständiger Anleitung der Patienten durch das geschulte Pflegepersonal und alle am Behandlungskonzept beteiligten Therapeuten.

Impressionen

Info-Film zur Rheumatologie

Hier sehen Sie, welche vielfältigen Möglichkeiten in unserer Klinik zur Behandlung von akuten und chronischen rheumatischen Erkrankungen eingesetzt werden.

Videoplay

STANDORTE DES FACHBEREICHS

Unsere Standorte für Rheumatologie

Hier sehen Sie, an welchem Standort die Klinik für Internistische Rheumatologie zu finden ist.

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Krankheitsbilder

Krankheitsbilder des rheumatischen Formenkreises

Der Begriff „Rheuma" bezeichnet kein eigenständiges Krankheitsbild. Nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Rheuma der Überbegriff für Erkrankungen, die an den Bewegungsorganen auftreten und fast immer mit Schmerz sowie häufig mit Bewegungseinschränkung einhergehen. Unter der Bezeichnung „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises" wird eine Vielzahl von Krankheiten zusammengefasst, wobei vier Hauptgruppen unterschieden werden.

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen

Dabei handelt es sich um entzündliche Erkrankungen, die den gesamten Körper betreffen. Dazu gehört zum Beispiel rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis), ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew) oder Psoriasis-Arthritis (Schuppenflechte mit entzündlicher Beteiligung der Gelenke). Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste chronisch entzündlich-rheumatische Erkrankung überhaupt.

Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen

Dabei handelt es sich um eine Schädigung des Gelenkknorpels aufgrund von Abnutzung (Arthrosen). Durch diesen Überlastungsschaden des Knorpels besteht ein Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit. Grundsätzlich können alle Gelenke betroffen sein, meistens sind es Hüft- oder Kniegelenke.

Weichteilrheumatismus

Es handelt sich um eine nicht-entzündliche Überlastung von Muskeln und Reizung von Sehnen und anderen Weichteilgeweben, zum Beispiel Tennisellbogen, „steifer Hals", muskuläre Verspannungen des Rückens aufgrund von Fehlhaltungen.

Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden

Man spricht von pararheumatische Erkrankungen, die genauso wie die rheumatischen Erkrankungen zu Schmerz und Funktionsstörung am Bewegungsapparat führen, aber durch Stoffwechselstörungen, Tumoren oder andere Grunderkrankungen ausgelöst sind. Beispiele dafür sind die Gicht als Stoffwechselerkrankung, Knochenerkrankungen wie die Osteoporose oder Einklemmungsneuropathien wie das Karpaltunnelsyndrom.

Weitere Informationen

Wissenswertes zur Rheumatologie

Hier finden Sie nähere Informationen zur Weiterbildungsberechtigung und zur Zertifizierung der Klinik für Internistische Rheumatologie am Bezirksklinikum Obermain.

Weiterbildungsberechtigung

Chefärztin Dr. med. Kora Hahn verfügt über die Weiterbildungsbefugnis zum Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie (WO 2010) stationär und ambulant, Umfang 30 Monate. Die Befugnis umfasst nicht die 6 Monate Intensivmedizin.

Wir kooperieren mit der Weiterbildungsinitiative Lichtenfels. Weitere Informationen (www.weiterbildungsinitiative-lichtenfels.de)

Zertifizierte Rheumaeinrichtung

Der Verband Rheumatologischer Akutkliniken e.V. hat uns bescheinigt, dass unsere Klinik für Internistische Rheumatologie am Bezirksklinikum Obermain die fachlichen Anforderungen des Verbandes Rheumatologischer Akutkliniken e. V. (VRA) an die qualitätsorientierte Versorgung von Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen erfüllt und wir damit zur Führung des VRA-Gütesiegels berechtigt sind.

Weitere Informationen (www.vraev.de)

Downloads

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Impressionen

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