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Sich vernetzen und voneinander lernen

Sich austauschen, ergänzen, Hilfe bekommen – das ist es, worum es bei Vernetzungstreffen geht. So auch bei der Konferenz der Pflegedirektoren bezirklicher Gesundheitseinrichtungen (KPG).

Aus ganz Bayern sind die Pflegeexperten zusammengekommen – zum ersten Mal nicht beim Bayerischen Bezirketag in München, sondern diesmal am Bezirkskrankenhaus Bayreuth.

„Es macht einfach Sinn, voneinander zu lernen und zusammenzuarbeiten“ sagt Steffen Wehrle, der die Veranstaltung organisiert hat. Er ist Pflegedienstleiter am Bezirksklinikum Obermain und seit knapp einem Jahr KPG-Sprecher. „Gemeinsam orientieren wir uns an Best Practice Modellen – beispielsweise hinsichtlich der Themen Ambulantisierung und Personalberechnung – PPP-RL.“ Außerdem tauscht sich das Netzwerk über die Entwicklung der Statistik der aggressiven Übergriffe in den Kliniken aus, bekommt Auswertungen dazu und zieht Rückschlüsse für das Deeskalationsmanagement. Voneinander profitieren könne man außerdem vor allem im Bereich der fortschreitenden Digitalisierung in den Häusern.

Bezirkstagspräsident Henry Schramm begrüßte die Gäste der Konferenz: „Sie alle haben aktuell keinen einfachen Job. Denn Ihre Mitarbeiter können sich aussuchen, wo sie arbeiten wollen.“ Daher gilt es, möglichst gute Rahmenbedingungen zu schaffen in der Pflege. Ein gutes Beispiel dafür ist der Neubau der heilpädagogisch-psychiatrischen Station am Gelände des Bezirkskrankenhauses Bayreuth. Für knapp 15 Millionen Euro wird ein neues Gebäude errichtet – ein Lebensraum für die Patienten. Ein Wohlfühlort für die Mitarbeiter. Gemeinsam mit Steffen Wehrle machten sich die Gäste vor Ort auch ein Bild von der Baustelle und dem, was hier neu entstehen darf. Steffen Wehrle zeigt sich sehr zufrieden mit dem Treffen in Bayreuth: „Es war ein vertrauensvoller und konstruktiver Austausch zwischen den Kollegen, der die Vernetzung der Pflege der Bayerischen Bezirkskliniken weiterentwickelt hat.“