Aufstehen, frühstücken, etwas tun. Für die meisten von uns Routine. Für die Bewohner von Soziotherapeutischen Einrichtungen sind alltägliche Abläufe nur schwer umzusetzen. Sie leiden an Störungen, wie etwa Schizophrenie oder an Psychosen, ausgelöst durch illegalen Drogenkonsum.
Die Therapieansätze sind unterschiedlich, die Therapie kann mehrere Jahre dauern. In regelmäßigen Abständen treffen sich Mitarbeitende aus oberfränkischen Soziotherapieeinrichtungen zum Austausch, zum Netzwerken, aber auch zur Diskussion über potenzielle neue Behandlungskonzepte.
Diesmal hat die Leitung des Soziotherapeutischen Förderzentrums Kutzenberg, kurz SFK, Kolleginnen und Kollegen eingeladen. Vor allem beim Rundgang wurden viele Gespräche geführt. Die Leitung setzt auf ein Konzept, welches den Einsatz der Bewohner belohnt. Natürlich in Kombination mit einem individuellen Behandlungsplan und entsprechender Medikation. Das Ziel der soziotherapeutischen Arbeit: eine soziale und berufliche Integration in die Gesellschaft. Für Betroffene jedoch nicht weniger als der Start in ein neues Leben.


