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im Überblick

Infos zum Wohn- und Pflegeheim Kutzenberg

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Wohn- und Pflegeheim Kutzenberg
Kutzenberg
96250 Ebensfeld

Pflegeheim für chronisch psychisch erkrankte pflegedürftige Menschen
Haus 7 und 8
Tel.: (09547) 81-2710
Fax: (09547) 81-2706
Mail: pflegeheim@gebo-med.de

Das Wohn- und Pflegeheim Kutzenberg für chronisch psychisch Erkrankte liegt auf dem Areal des Bezirksklinikums Obermain. Es stellt 50 Plätze auf drei Stationen zur Verfügung, davon 37 Bewohnerplätze im offenen Bereich (Haus 7) und 13 Bewohnerplätze im beschützenden Bereich (Haus 8). Das Angebot umfasst alle Pflegestufen sowie die Kurzzeitpflege.

Neben der notwendigen pflegerischen Versorgung bekommen die Bewohner Unterstützung in lebenspraktischen Tätigkeiten, tagesstrukturierende Beschäftigung sowie individuelle, biographieorientierte Begleitung in gleichem Umfang wie bei gerontopsychiatrischen Pflegeeinrichtungen der Altenhilfe. Mit unserer Unterstützung können die Bewohner ihre freie Zeit sinnvoll verbringen und am öffentlichen Leben teilhaben. Ein weiteres Ziel ist es, Interessen zu wecken und die individuellen Fähigkeiten der Bewohner zu erhalten.

Wir sind zuständig für die Versorgung chronisch psychisch erkrankter und/oder älterer Menschen mit Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität), die aufgrund ihrer Pflegebedürftigkeit und ihres Krankheitsbildes keinen Wohnheimplatz in einer Behinderteneinrichtung finden. Das Heim ist vor allem für die Bevölkerung des nordwestlichen Teils von Oberfranken gedacht. Dazu gehören die Städte und Landkreise Lichtenfels, Kronach, Coburg und Bamberg. Es können jedoch auch Bewohner aus weiteren Bezirken Bayerns und anderen Bundesländern aufgenommen werden.

Wir bieten eine ganzheitliche aktivierende Pflege (nach Monika Krohwinkel) und Versorgung der Bewohner in offener und beschützender Form an. Die Krankheitsbilder umfassen hauptsächlich psychiatrische und hirnorganische Erkrankungen, z.B. Schizophrenie, organische Psychosen, schizophrene Psychosen, Epilepsie, Wesensveränderungen, Hirnatrophie, Minderbegabung, Demenz, Depressive Störungen und Multimorbidität, z.B. Diabetes, Herzinsuffizienz, Apoplex, Adipositas u.ä..

Menschen, die an einer ansteckenden Infektionskrankheit leiden oder die auf eine maschinelle Beatmung angewiesen sind, können wir leider nicht in unser Heim aufnehmen.

Im Zusammenspiel von Pflegekräften, psychiatrischen Fachkräften und Betreuungspersonen wird in unserem Haus für ein reichhaltiges Angebot von psychosozialen Angeboten gesorgt. Ein guter Austausch der verschieden Berufsgruppen ist dabei für uns selbstverständlich.

Unsere Bewohner werden durch vielfältige Angebote aktiviert. Ein organisiertes Beschäftigungsprogramm wird täglich angeboten, zum Beispiel kognitive Spiele, gestalterisches Arbeiten und das Lösen motorischer Aufgaben.

Angebote für die Beschäftigung

Es finden über die ganze Woche hinweg sowohl Einzelangebote als auch Gruppenangebote statt. Die Zeiträume der Angebote sind individuell auf die Bewohner abgestimmt und hängen als Plan auf jeder Station aus.

  • Wöchentlich stattfindende Haus- und Wohngruppenversammlungen dienen dazu, Wünsche, Kritik sowie Verbesserungsvorschläge der Bewohner aufzunehmen. In diesen Gruppengesprächen werden die Bewohner auch über Änderungen in der Tagesstruktur oder bevorstehende Ausflüge und Feste informiert.
  • Ausflüge mit einzelnen oder Kleingruppen, die den Teilnehmern die Möglichkeit geben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, zum Beispiel Besuche kultureller Veranstaltungen, Einkaufen gehen, Besuch sportlicher Ereignisse, Essen gehen, Ausflüge zu Bekannten und Verwandten.
  • Lebensaktivitäten, bei denen die Bewohner ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit erhalten sollen, zum Beispiel Einkaufen oder Kochgruppe.
  • Spielen wie Gesellschaftsspiele, Gedächtnistraining etc.
  • Gartengruppe, in der die Bewohner eine Auswahl an Gartenkräutern in Garten- oder Hochbeeten anbauen und an der Gestaltung und Pflege des Gartens mitwirken können, (zum Beispiel Rasen mähen, Laub rechen, Gießpflege).
  • Für bettlägerige Bewohner werden basale Stimulation und Lagerungstechniken angeboten.
  • Im Rahmen der aktivierenden Pflege werden Wasch- und Anziehtrainings durchgeführt.
  • Sportliche Angebote gibt es im Therapiezentrum der Klinik. Hier können die Bewohner einen Kraftraum nutzen und in einer Turnhalle Ballspiele und andere sportliche Aktivitäten durchführen.
  • Kognitives Training, um Funktionen wie Wahrnehmung, Informationsverarbeitung, Denken, Sprache und Gedächtnis zu fördern.
  • In unserem Wohlfühlraum (Snoozelen-Raum) sprechen wir die Sinne der Menschen an.
  • Bei der Aromapflege/Aromatherapie kommen gezielt Düfte in Form von ätherischen und naturreinen Ölen zum Einsatz.

Pflege und Betreuung in unserem Haus orientieren sich an den Prinzipien der ganzheitlichen, aktivierenden Pflege. Ganzheitlichkeit umfasst für uns Körper, Psyche und das soziale Umfeld des Menschen sowie dessen wechselseitige Beziehungen. Noch vorhandene körperliche, soziale, emotionale und geistige Fähigkeiten werden von uns gezielt und systematisch gefördert, um weitgehende Unabhängigkeit zu erhalten oder möglichst wieder zu erreichen.

Wichtig ist uns der Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe". Die Mitarbeiter übernehmen nicht generell die Aufgaben für den Bewohner, sondern begleiten ihn auf dem Weg, eigene Möglichkeiten zu erkennen, um Ressourcen und Selbstständigkeit zu erhalten.

Der ganzheitliche Ansatz findet seine organisatorische Verankerung auch in der Teamarbeit. Jeder Mitarbeiter im Pflegeheim kennt „das Ganze". Die überschaubare Größe der Einrichtung sowie der Stationen und die vorhandenen Kommunikationsstrukturen ermöglichen es, dass alle Mitarbeiter eine intensive tragfähige Beziehung zu den Heimbewohnern aufbauen können.

Die Aufgaben der Bezugspflegekräfte sind:

  • Unterstützung bei der Eingewöhnung im Heim
  • Ansprechpartner für persönliche Belange
  • Kontakte zu Angehörigen und Betreuern pflegen
  • Besorgen von Kleidung (nach Absprache)
  • Begleitung bei individuellen Unternehmungen
  • Besprechen und Besorgen von Geburtstags- und Weihnachtsgeschenken.
  • Erstellen einer individuellen Pflegeplanung und Verantwortung für die Umsetzung
  • Übersicht über finanzielle Situation

Das sind unsere Ziele

Mit unseren Aufgaben und Angeboten streben wir an, den Menschen durch tagesstrukturierende Beschäftigungsmöglichkeiten mehr Lebensqualität zu bieten.

Die Ziele unserer Arbeit lassen sich folgendermaßen beschreiben:

  • Lebensqualität erhalten, fördern bzw. verbessern
  • Erfolgserlebnisse schaffen, um das Selbstwertgefühl zu steigern
  • Eigene Bedürfnisse bewusst machen und fördern
  • Neue Lebensinhalte finden
  • Soziale Kontakte fördern, Möglichkeiten zur Kommunikation innerhalb und außerhalb des Wohn- und Pflegeheimes anbieten
  • Durch gemeinsame Beschäftigung positive Gefühle wecken
  • Gespräche mit Einzelnen und mit Gruppen anregen
  • Bei Krisensituationen unterstützen
  • Zu geistiger Aktivität motivieren
  • Die Wahrnehmungsfähigkeit erhalten
  • Emotionale Vereinsamung verhindern

STANDORTE DES FACHBEREICHS

Hier finden Sie uns

Das Wohn- und Pflegeheim Kutzenberg liegt auf dem Gelände des Bezirksklinikums Obermain in den Häusern 7 und 8.

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Bezirksklinikum Obermain

Das Bezirksklinikum Obermain in Kutzenberg bietet seinen Patientinnen und Patienten moderne Diagnostik, stationäre und ambulante Therapien in sechs...

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Informationen zum Aufenthalt

Hier erfahren Sie wichtige Einzelheiten zur Aufnahme und dem Aufenthalt in unserem Wohn- und Pflegeheim.

Aufnahme

Ausführliches Erstgespräch

Interessenten von Kurzzeitpflege und zur vollstationären Aufnahme in unserem Heim bieten wir vorab eine umfassende Beratung. In einem Erstgespräch (telefonisch oder mündlich) stellen wir unser Heim und unser Betreuungskonzept ausführlich vor und laden Sie gern zu einem Kennenlern-Besuch ein.

Informative Besichtigung

Bei der Besichtigung des Heims führen wir Interessenten, Angehörige und/oder Betreuer durch unser Haus und über das Gelände. Dabei erläutern wir den Tagesablauf und die organisatorischen Regelungen. Auch die beiderseitigen Erwartungen im Rahmen des Betreuungskonzeptes werden besprochen.

Gelungener Einzug

Wir wollen neue Bewohner bei ihrer Aufnahme und Eingewöhnung im Heim so unterstützen, dass Ängste genommen und eine Vertrauensbasis geschaffen wird. Daher wird jedem Neuankömmling an seinem ersten Tag ein Mitarbeiter zur Seite gestellt, der ihn bei seinen ersten Schritten in der neuen Umgebung begleitet.

Der Ablauf des ersten Tages im Heim sieht in der Regel so aus:

  • Vorstellen der Mitbewohner und Mitglieder des Teams
  • Beschreibung des Tagesablaufs
  • Zeigen der Räumlichkeiten
  • Auspacken und Einrichten des Zimmers
  • Erhebung der Daten

Ausreichende Eingewöhnungszeit

Zu Beginn steht das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund, um mit der neuen Umgebung vertraut zu werden. Der neue Bewohner hat die Möglichkeit, verschiedene Beschäftigungsangebote kennenzulernen und wird ermutigt, sich nach und nach mehr am Gemeinschaftsleben zu beteiligen. Erfahrungsgemäß benötigen neue Bewohner rund drei Wochen, um sich bei uns einzuleben.

 

Ausstattung des Heims

Die Gebäude

Das Wohn- und Pflegeheim besteht aus zwei benachbarten Gebäuden, Haus 7 und 8, die durch einen angebauten Gang miteinander verbunden sind. Bei der behindertenfreundlichen Ausstattung der sanierten Jugendstil-Bauten wurde darauf geachtet, Sturz- und andere Gefahrenquellen zu vermeiden.

Die Stationen

Die Bewohner leben auf drei Stationen. Jeder Station steht ein Speise- und Aufenthaltsraum für die gemeinschaftliche Nutzung zur Verfügung. Jeder Station ist ein behindertengerecht ausgestattetes Bad zugeordnet.

Der Anbau

In dem Anbau, der Haus 7 und Haus 8 verbindet, ist eine Küchenzeile eingerichtet, die allen Bewohnern, die gerne an der Kochgruppe teilnehmen, zur Verfügung steht. Auch Besucher nutzen die Räumlichkeit, um mit ihren Angehörigen ungestört beisammen sein zu können, zum Beispiel für Geburtstagsfeiern.

Die Zimmer

Die Bewohnerzimmer verfügen über eine eigene Nasszelle mit Toilette sowie über Telefon- und Kabelfernsehanschluss. Sie sind mit hauseigenen Möbeln im wohnlichen Holzdekor eingerichtet. Eigene Möbelstücke oder persönliche Gegenstände können die Einrichtung ergänzen. Alle Zimmer sind an die zentrale Hausrufanlage angeschlossen.

Der Garten

Zu den Häusern gehört ein eigener Garten mit Terrassen und Sitzgelegenheiten. In eigens dafür angelegten Beeten können die Bewohner unter Anleitung Kräuter, Gemüse und Blumen anbauen.

Die Hilfsmittel

Bei Bedarf können zum Beispiel Gehwagen, Rollstühle, Toilettenstühle, Mobilisationssessel, Anti-Dekubitusmatratzen, Sitzkissen und Demenz-/Niedrigstbetten eingesetzt werden.

Tagesablauf

Psychisch erkrankte Menschen/Demenzkranke benötigen einen strukturierten Tagesablauf, um ihren Alltag zu bewältigen. Wiederkehrende Abläufe vermitteln das Gefühl von Sicherheit. Der Tagesablauf orientiert sich an individuellen Gewohnheiten und Vorlieben, Bedürfnissen und an der Biografie.

Als Erinnerungsstütze wird individuell ein Wochen- oder Verhaltensplan an den Bewohner ausgegeben, der dabei hilft, eine regelmäßige Tagesstruktur einzuhalten und mehrmals täglich von einer Pflegekraft abgezeichnet wird.

Die Tagesstrukturierung sollte auch ergänzende Rituale beinhalten zum Beispiel auf der Bettkante sitzend erst ein Morgengebet zu sprechen, vor dem Waschen eine Tasse Kaffee zu trinken, beim Gute-Nacht-Sagen einen positiven Gedanken auszusprechen.

Seelsorge

In der Krankenhauskapelle werden regelmäßig katholische und evangelische Gottesdienste gehalten.

Katholische Gottesdienste finden jeden 2. und 4. Samstag um 18 Uhr statt. Evangelische Gottesdienste finden jeden 1. und 3. Sonntag statt. Zusätzlich gibt es jeden Mittwoch um 18 Uhr einen katholischen oder evangelischen Gottesdienst im Wechsel.

Zusätzlich finden im Pflegeheim eigene Gottesdienste auf den einzelnen Stationen dem Kirchenjahr entsprechend statt.

Katholische Krankenhausseelsorge
Stefan Alkofer
Ständiger Diakon
Tel.: (0163) 1862 877
Mail: stefan.alkofer@gebo-med.de

Evangelische Krankenhausseelsorge
Jürgen Tinkl
Evangelischer Pfarrer
Tel.: (0171) 5424 648
Mail: juergen.tinkl@gebo-med.de

Heimfürsprache

Die Patientenfürsprecherin handelt ehrenamtlich und vermittelt zwischen Patient und Krankenhaus. Sie vertritt als unabhängige Vertrauensperson die Interessen der Patienten und ihrer Angehörigen gegenüber dem Haus.

Sie berät Patienten und Angehörige in ihrem Anliegen und ist um Abhilfe besorgt. Mit ihrem Verständnis für die verschiedenen Seiten hilft sie, Missverständnisse zu klären und Unstimmigkeiten zu bereinigen. Die Angaben werden auf Wunsch selbstverständlich vertraulich behandelt. Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall in einem offenen Gespräch an die Patientenfürsprecherin.

Sie kümmert sich um:

  • Unsicherheiten und Ängste
  • Anregungen und Verbesserungsvorschläge
  • Anliegen, Beschwerden und Konfliktfälle
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahme mit Gerichten, Verwaltungsbehörden und sonstigen zuständigen Stellen

Patientenfürsprecherin
Elfriede Langheinrich
Tel.: (09547) 81-0
Büro im Verwaltungsgebäude Erdgeschoss
Zimmer Nr. 011

Sprechzeiten: Montag: 8 bis 10.30 Uhr

(Nach Terminvereinbarung auf der Station oder die Patientenfürsprecherin ruft Sie zurück)

Qualität

Um die Pflegequalität transparenter zu machen, wurde 2008 das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz erlassen. Seit Juli 2009 nimmt der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) alle Pflegeeinrichtungen in Deutschland unter die Lupe. Der MDK kommt unangemeldet und prüft die Qualität der Pflegeheime und -dienste nach einem einheitlichen Bewertungsmuster, den sogenannten Pflege-Transparenzvereinbarungen.

Weitere Informationen

Wissenswertes zum Wohn- und Pflegeheim Kutzenberg

Hier erfahren Sie mehr über das Leistungsangebot unseres Wohn- und Pflegeheims sowie das soziale Umfeld.

Unser Leistungsangebot wird untergliedert in Regelleistungen, kostenfreie Zusatzleistungen und kostenpflichtige Leistungen.

Regelleistungen

  • Unterkunft in einem Zwei-Bett- oder einem Ein-Bett-Zimmer (soweit verfügbar) mit Telefon- und Kabelfernsehanschluss
  • Verpflegung als Auswahlessen oder verordnete Diät mit:
  • Frühstück
  • Mittagessen
  • Nachmittagskaffee, dazu häufig Gebäck
  • Abendessen
  • Spätmahlzeit
  • Bei Diabetesdiät und/oder Bedarf: Zwischenmahlzeit
  • Getränke: Kaffee, Tee, Kakao, Saft und Mineralwasser
  • Individuelle Grundpflege sowie Behandlungspflege nach ärztlicher Verordnung durch qualifiziertes Personal (mind. 50% Fachkräfteanteil in der Pflege) über 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr - auch als Kurzzeitpflege
  • Psychosoziale Betreuung entsprechend unseres Betreuungskonzeptes sowie Angebote zur Erhaltung der lebenspraktischen Fähigkeiten
  • Ergotherapie, Sport- und Bewegungsangebote sowie Mobilitätsförderung (im Heim und auf den Sportanlagen des Bezirksklinikums Obermain)
  • Teilnahme an Festen, Ausflügen und Veranstaltungen im Rahmen des Jahresplanes
  • Transport mit einrichtungsinternen Fahrzeugen im Rahmen des Betreuungskonzeptes (auch für Rollstuhlfahrer geeignet)
  • Fahrt und Begleitung zu notwendigen Arztbesuchen
  • Einkauf von Bekleidung und Gegenständen des persönlichen Bedarfs (wenn möglich gemeinsam mit den Bewohnern)
  • Bargeldverwaltung
  • Tägliche Zimmerreinigung
  • Waschen der persönlichen Wäsche und Durchführung kleiner Näharbeiten (z.B. Einzeichnen der Wäsche, Knopf annähen)
  • Hausmeisterservice durch den Technischen Dienst des Bezirksklinikums Obermain
  • Information und Beratung von Angehörigen, Betreuern und ehrenamtlichen Helfern

Kostenfreie Zusatzleistungen

  • Privathaftpflichtversicherung für Sachschäden
  • Bei Krankenhausaufenthalt des Bewohners: Besuch durch eine Pflegeperson und Sicherstellung der Wäscheversorgung

Kostenpflichtige Leistungen

  • Zusätzliche Erfrischungsgetränke (können im Heim erworben werden)
  • Telefonieren (mit PIN-Nummer)
  • Friseurbesuch im Heim
  • Chemische Reinigung von Kleidungsstücken

Das soziale Umfeld

Das Wohn- und Pflegeheim Kutzenberg liegt auf dem Areal des Bezirksklinikums Obermain. Kutzenberg befindet sich in der Nähe der Ortschaften Prächting und Ebensfeld. Ebensfeld ist eine Gemeinde mit ca. 6000 Einwohnern, die über eine gute Infrastruktur verfügt mit Geschäften, Gasthäusern und Kirche.

Die gute Verkehrsanbindung ermöglicht ein rasches Erreichen der nahe gelegenen beliebten Ausflugsziele, wie Bad Staffelstein, Vierzehnheiligen, Kloster Banz, Staffelberg und die umliegenden Städte Bamberg, Lichtenfels und Coburg.

Kutzenberg liegt ruhig und ist ländlich geprägt, so dass sich die Bewohner auf dem Gelände bewegen können, ohne durch Autoverkehr gefährdet zu sein.

Freizeitmöglichkeiten

Die vielfältigen Freizeit-Einrichtungen des Bezirksklinikums können unsere Bewohner, soweit ihnen dies möglich ist, selbstständig nutzen:

  • Café und Kiosk (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr, Samstag/Sonntag/Feiertag: 13:30 Uhr bis 16:30 Uhr)
  • öffentliche Telefonapparate und Briefkasten
  • Friseursalon
  • Festsaal (mit kulturellen Veranstaltungen und Kunstausstellungen)
  • Katholische und evangelische Seelsorge mit regelmäßigen Gottesdiensten in der Kapelle und im Heim

In Absprache mit der Heimleitung ist es für Gäste möglich, gegen Entgelt eine Übernachtungsgelegenheit auf dem Gelände nutzen zu können.

Anbindung an das Bezirksklinikum Obermain

Die Anbindung des Pflegeheimes an das Bezirksklinikum Obermain ist eng. Es werden viele seiner Ressourcen genutzt, wie zum Beispiel die Speiseversorgung, Wäschereileistung, Reinigungsdienst und die Tätigkeiten des Technischen Dienstes. Ebenso Verwaltung, Controlling und Beratung durch die Hygiene- und die Qualitätsmanagement-Beauftragten. 

Ärztliche Versorgung

Die Heimbewohner werden neben der pflegerischen Betreuung des Heimes durch die Institutsambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie auf Kosten der Krankenkasse bei Bedarf psychiatrisch versorgt. Die weiteren Fachkliniken des Bezirksklinikums stehen ebenfalls zur Verfügung. Mit den Hausärzten am Ort und den Fachärzten in der Umgebung besteht eine gute Zusammenarbeit.

Bestehende Kooperationen

Lose Kooperationen existieren mit dem Kindergarten St. Michael und einer Jugendgruppe des offenen Jugendtreffs aus Ebensfeld.

Die Physiotherapeuten einer Praxis für Krankengymnastik sowie ein Friseur und eine Podologin (Fußpflege) kommen ins Haus.

Vertraglich geregelt ist die Belieferung mit Arzneimitteln durch Apotheken des Umlandes sowie mit Lieferanten von Medizinprodukten und Materialien zur enteralen Ernährung und Stomaversorgung.

 

Downloads

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Impressionen

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