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Melanie Huml: Ausbau der KJP beschlossen

Datum:Freitag, 10. Mai 2019
Standort:Bezirkskrankenhaus Bayreuth
Fachbereich:Kinder- und Jugendpsychiatrie
Rubrik:Psychiatrie

Die Kinder- und Jugendpsychiatrie- und Psychotherapie am Bezirkskrankenhaus in Bayreuth wird ausgebaut. In einem ersten Schritt wird die Bettenzahl um zwölf, insgesamt dann um 22 erhöht.

Der Krankenhausplanungsausschuss hat diese wichtige Entscheidung für Oberfranken getroffen. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml  hingewiesen. Sie betonte: "Die psychiatrische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Oberfranken wird weiter ausgebaut. Der Krankenhausplanungsausschuss hat beschlossen, dass die Bettenzahl am Bezirkskrankenhaus Bayreuth von derzeit 317 auf nun 339 Betten erhöht wird. Die zusätzlichen 22 Betten in der Fachrichtung Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie sollen der hohen Inanspruchnahme Rechnung tragen und die Versorgung in ganz Oberfranken nachhaltig verbessern."

Für die psychiatrische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Oberfranken sei das „ein großer Sprung nach vorn", sagt Chefarzt Dr. Uwe-Jens Gerhard. Bisher war ein Anbau an das bestehende Klinikgebäude geplant. Doch der hätte nicht gereicht. GeBO-Vorstand Katja Bittner und der Leitende Ärztliche Direktor der GeBO, Professor Dr. med. habil. Thomas W. Kallert stoppten den geplanten Anbau, führten in München die Gespräche - und jetzt wird es eine große Lösung geben. Große Lösung bedeutet: Es wird ein neues Gebäude für die Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie entstehen, in direkter Nähe zum jetzigen Gebäude. Bis das gebaut werden kann (angedacht ist 2012), werden die ersten zwölf neuen Betten wohl zum Jahreswechsel in einem bereits bestehenden Gebäude auf dem Klinikgelände untergebracht.

Mitarbeiter gesucht

Durch den Ausbau der Kinder- und Jugendpsychiatrie- und Psychotherapie werden Stellen geschaffen: Allein in der Pflege werden 25 Kräfte gesucht, dazu kommen Therapeuten und Ärzte.

Auch ein neues Konzept ist vorgesehen, so Gerhard. So soll es künftig einen eigenen Suchtbereich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie  und -psychotherapie geben, außerdem einen beschützenden Bereich für Kinder, eine erweiterte Kinderstation und spezialisierter Behandlungen beispielsweise bei Essstörungen oder Borderlinestörungen.

Bayerns Gesundheitsministerin Huml: "Wenn Kinder und Jugendliche Hilfe für die Seele brauchen, ist rasche Unterstützung wichtig!"  

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