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Lungenzentrum

Die Klinik für Erkrankungen der Atmungsorgane, Allergologie, Umweltmedizin und Schlafmedizin deckt das ganze Spektrum der Lungen- und Thorax-Erkrankungen ab.

Über uns

In unserer Fachklinik behandeln wir alle Erkrankungen der Lunge. Außerdem sind wir spezialisiert auf die Schlafmedizin (Schlaflabor) sowie auf allergische und umweltbedingte Erkrankungen. Wir bieten Patientenschulungen an und arbeiten eng mit Selbsthilfegruppen zusammen.

Die Klinik für Erkrankungen der Atmungsorgane, Allergologie, Umweltmedizin und Schlafmedizin, die zusammen mit der Rheumaklinik zur Inneren Abteilung gehört, deckt das gesamte Spektrum der Lungen- und Thoraxerkrankungen ab. Alle spezifischen und unspezifischen Erkrankungen werden diagnostisch abgeklärt und einer gezielten und wirkungsvollen Therapie zugeführt.

Mit dem Ambulanten Behandlungszentrum Obermain in Kutzenberg verbindet uns eine enge Zusammenarbeit. Zum Wohl der Patientinnen und Patienten kann somit auf die Fachkompetenz eines breiten Spektrums an qualifizierten medizinischen Fachbereichen des Bezirksklinikums Obermain zugegriffen und eine enge Verzahnung der ambulanten mit der stationären Versorgung gewährleistet werden. In räumlicher Nähe und auf kurzen Wegen.

Aufgaben

Die besonderen Versorgungsschwerpunkte unserer Fachabteilung mit 66 Betten sind:

  • Asthma bronchiale
  • Chronische obstruktive Atemwegserkrankungen
  • Lungenemphysem (Lungenüberblähung)
  • Bronchiektasen (Erweiterung der Bronchien)
  • Zystische Fibrose (Mukoviszidose)
  • Lungenfibrose
  • Sarkoidose
  • Tuberkulose
  • Lungenkrebs
  • Bösartige Veränderungen des Rippenfells und der Lunge bei anderen bösartigen Erkrankungen
  • Schlaflabor/Schlafmedizin: Schlafapnoesyndrom (im Schlaf auftretende Atempausen) - Narkolepsie („Schlafkrankheit") - Restless Legs (RLS, "Unruhige Beine")
  • Exzessive Tagesmüdigkeit
  • Allergische Atemwegserkrankungen
  • Allergien gegen Nahrungsmittel und Insektengift
  • Berufserkrankungen der Lunge und der Atemwege (z.B. Asbest)
  • Atembeschwerden bei Herzerkrankungen
  • Abklärung von Atemnot
  • Internistische Begleit- und Nebenerkrankungen
  • Beatmung und Weaning (Beatmungsentwöhnung)

Leistungen

Bei der Diagnostik und Behandlung von Atemwegserkrankungen stehen uns vielfältige und modernste Verfahren zur Verfügung:

  • Internistische Diagnostik
  • Lungenfunktionsdiagnostik
  • Allergologische und umweltmedizinische Diagnostik
  • Röntgen-Bronchoskopie, Thorakoskopie, Gastroskopie
  • Lungenspiegelung (Bronchoskopie)
  • Ultraschall des Bronchialsystems, des Magens und der Speiseröhre, ggf. mit Biopsie
  • Endobronchialer Ultraschall sowie auch Minisonde zur Abklärung von unklaren Lymphknoten
  • Tumorabtragung mittels Laser oder Kryosonde, Blutstillung bei malignen Erkrankungen
  • Rippenfellspiegelung bei Wasseransammlung sowie Anlage von Thorax- und Dauerdrainagen
  • Verkleben des Rippenfells bei wiederkehrenden Wasseransammlungen bei tumorösen Erkrankungen
  • Endoskopische Lungenvolumenreduktion mittels Ventile und Coils bei schwerer Lungenüberblähung
  • Lungenpunktion: sonographisch oder CT-gesteuert
  • Besprechung der Patienten in der interdisziplinären Tumorkonferenz

Therapie

Ein vielfältiges Therapieangebot, das auf Ihre Erkrankung ausgerichtet wird, steht Ihnen zur Verfügung. Dazu gehören:

  • Bronchoskopische Therapie von Engstellen: Laser, Stent-Implantation, Innenraumbestrahlung
  • Medikamentöse Therapie
  • Inhalationstherapie
  • Krankengymnastische Atemtherapie
  • Spezielle Therapie zur Mukosekretolyse
  • Sauerstofftherapie
  • Krankengymnastik
  • Individuell strukturierte Patientenschulung
  • Einstellung der nCAP-Therapie bei Schlafapnoe-Syndrom
  • Nicht invasive Beatmungsverfahren
  • Entwöhnung bei Langzeitbeatmung

Krankheitsbilder

Das sind die häufigsten Krankheitsbilder, mit denen Patienten in der Klinik für Erkrankungen der Atmungsorgane, Allergologie, Umweltmedizin und Schlafmedizin aufgenommen werden.

Häufige Krankheitsbilder

Etwa die Hälfte unserer Patientinnen und Patienten leiden an Atemnot durch Atemwegserkrankungen, wie chronisch-obstruktive Bronchitis, Lungenemphysem und Bronchial-Asthma.

COPD

Das ist die Abkürzung für die englische Krankheitsbezeichnung „Chronic Obstructive Pulmonary Desease", zu deutsch „chronisch atemwegsverengende Lungenerkrankung". COPD ist der Sammelbegriff für die chronisch-obstruktive (atemwegsverengende) Bronchitis mit und ohne Lungenemphysem (Blählunge).

Medikamente – Atemtherapie – Inhalation

Wesentlicher Schwerpunkt der Behandlung dieser Erkrankungen ist neben der ausgefeilten medikamentösen Behandlung die mindestens ebenso wichtige physikalische Atemtherapie mit Erlernen von Atemtechniken, atemerleichternden Stellungen, Belastungsübungen und Inhalationstherapie verschiedenster Art.

Patientenschulungen

Nachdem gerade bei Patienten mit Lungenemphysem diese physikalischen Maßnahmen auch im häuslichen Umfeld fortgeführt werden können, werden unsere Patienten auch intensiv geschult.

Sauerstofftherapie

Bei fortgeschrittenen atemwegsverengenden Erkrankungen kann die kontinuierliche Gabe von Sauerstoff zur Linderung der Beschwerden und Besserung der Lebensqualität und -erwartung notwendig sein. Hierzu werden diese Patienten auch in die Benutzung der Sauerstofflangzeittherapie mittels Flüssigsauerstoffsystemen und Heimkonzentratoren eingewiesen.

In unserer Fachabteilung werden etwa die Hälfte der in Oberfranken registrierten Lungenkrebs-Fälle untersucht und behandelt. Wir führen chemotherapeutische Behandlungen bei Patienten mit Bronchialkarzinomen durch, die nicht operabel sind, oder in Fällen, bei denen die Operation alleine nicht ausreichend ist. Diese Chemo-, Immun-, oder Radiochemotherapien erfolgen teils im Rahmen von internationalen, klinischen Studien mit guten Ergebnissen.

Lungentuberkulose

Patienten mit Lungentuberkulose werden in unserer Fachabteilung seit vielen Jahren qualifiziert versorgt.

Seltene Lungenerkrankungen

Die Behandlung von seltenen Lungenerkrankungen allergischer oder nichtallergischer Ursache ist aufgrund der Spezialisierung unserer Fachabteilung problemlos möglich. Uns stehen alle für Diagnose und Therapie notwendigen Ressourcen zur Verfügung.

Auch im Bereich der allergischen Erkrankungen ist unsere Klinik in Oberfranken federführend. In der allergologischen Diagnostik stehen alle unspezifischen und spezifischen Provokationsverfahren mit chemischen Substanzen und Allergenen zur Verfügung. Im Rahmen einer Hyposensibilisierung sind wir in der Lage, das Immunsystem für eine allergische Reaktion gegenüber alltäglichen Gefahren unempfindlicher zu machen.

Was passiert im Schlaflabor?

Gestörter Nachtschlaf führt häufig zu Tagesmüdigkeit und Einschlafneigung. In unserem Schlaflabor wollen wir die Ursache ermitteln und erfolgreich behandeln. In der ersten Untersuchungsnacht wird eine Polysomnographie durchgeführt. Dazu bringen wir verschiedene Messfühler schmerzfrei an (z.B. mit kleinen Pflasterstreifen). Diese Sensoren registrieren Schlaftiefe, Muskelaktivität, Atmung und Sauerstoffsättigung. Am Vormittag darauf besprechen wir das Ergebnis und die Behandlung mit Ihnen.

Behandlung der Schlafapnoe

Häufig ist die sogenannte obstruktive Schlafapnoe („Atempausen") die Ursache der Schlafstörung und der Tagesmüdigkeit. Oft ist die Einleitung einer nächtlichen Überdrucktherapie über eine Nasen- oder Mund-Nasen-Maske sinnvoll, die in der Regel eine vollständige Behebung des Schnarchens und der Atempausen erzielen kann.

Was tun bei anderen Störungen?

Manchmal können auch regelmäßig wiederkehrende nächtliche Beinzuckungen, sogenannte PLMS, als Ursache der Schlafstörung nachgewiesen werden. Häufig leiden diese Patienten am Restless-Legs-Syndrom, das durch Unruhe und Missempfindungen in den Beinen in den Abendstunden gekennzeichnet ist. Oft können Medikamente helfen. 

Wie lange muss ich ins Krankenhaus?

Bei einer erstmaligen Vorstellung im Schlaflabor planen wir in der Regel drei Mess-Nächte ein. Bei Wiedervorstellungen zur Kontrolle ist im Allgemeinen mit einem Aufenthalt von ein bis zwei Nächten zu rechnen.

Wissenswertes

Neben der Diagnostik und Behandlung von sämtlichen Erkrankungen von Lunge und Thorax sind Patientenschulungen und Präventionskurse ein wichtiger Bestandteil unserer Klinik. Hinzu kommt eine enge Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen.

Patientenschulungen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik führen regelmäßig Patientenschulungen für Erwachsene und speziell für Kinder zu folgenden Erkrankungen durch:

  • Asthma bronchiale
  • Chronisch-obstruktive Bronchitis/Lungenemphysem
  • Sauerstofftherapieschulung

Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen

Wir arbeiten mit folgenden Selbsthilfegruppen eng zusammen:

  • Deutsche Selbsthilfegruppe Sauerstoff-Langzeit-Therapie (LOT) e.V (www.selbsthilfe-lot.de) Die Selbsthilfegruppe trifft sich alle zwei Monate im Bezirksklinikum Obermain (Haus 6, 4. OG, Atemtherapieraum), regelmäßig am Mittwoch in der letzten Woche der ungeraden Monate.

Unser Team

Veronika Kühnlein
Chefarztsekretariat

Kontakt

Mail lungenfachklinik@gebo-med.de
Telefon 09547 81-2543
Fax 09547 81-2488

Hans-Dieter Weiß
Funktionsoberarzt

Kontakt

Mail lungenfachklinik@gebo-med.de
Telefon 09547-81-2543

Dr. med. Leo Priebe
Oberarzt

Kontakt

Mail lungenfachklinik@gebo-med.de
Telefon 09547-81-2543

Caroline Barczyk
Leitung IMC, Endoskopie

Kontakt

Mail imc.bko@gebo-med.de
Mail endoskopie.bko@gebo-med.de
Telefon 09547-81-2520

Angela Walz
Stationsleitung 6G

Kontakt

Mail station6g.bko@gebo-med.de
Telefon 09547-81-2586

Sina Vogt
Onkologische Fachpflege

Kontakt

Mail sina.vogt@gebo-med.de
Telefon 09547-81-73705

Elfriede Kropp
Leitung Lungenfunktion

Kontakt

Mail lungenfunktion.bko@gebo-med.de
Telefon 09547-81-2517
 

Fersch Birgit
Leitung Schlaflabor

Kontakt

Mail schlaflabor.bko@gebo-med.de
Telefon 09547-81-2440
 

Wolfgang Haderlein
Leitung Inhalation

Kontakt

Mail lungenfachklinik@gebo-med.de
Telefon 09547-81-2537