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Veranstaltungen GeBO-Akademie

Workshop "Psychoseorientierte Gesprächsführung für Pflegefachkräfte"

Vermittlung und Beschreibung von psychotherapeutischen Interventionen und verhaltenstherapeutischen Familieninterventionen

Datum

Mittwoch, 25.05.2022
Uhrzeit9:00 bis 11:00 Uhr
Ort

Bezirksklinikum Obermain
Haus 11, UG Zi. 1025

ZielgruppePflegefachkräfte
ReferentenDipl.-Psych. Tobias Meister, Psychologischer Psychotherapeut, Bezirksklinikum Obermain
KursnummerPG2505BO
Kosten35,00 € für externe Teilnehmer
AnmeldungMitarbeiter der GeBO nutzen für die Anmeldung das in Qualido hinterlegte Anmeldeformular. Dieses finden Sie auch hier.
Externe Teilnehmer nutzen bitte das entsprechende Anmeldeformular. Dieses finden Sie hier.
KontaktGeBO-Akademie
Telefon 0921 283-9942
Fax 0921 283-5005
akademie@gebo-med.de
www.gebo-akademie.de

Beschreibung

Im Rahmen dieses Workshops soll zunächst kurz auf das für die kognitive Verhaltenstherapie dieser Störungsgruppe nötige Hintergrundwissen eingegangen werden, da psychosoziale Belastungsfaktoren, Heredität, Probleme der Emotionsregulation oder kognitive Verzerrungen auch für die symptomatische Umstrukturierung von Wahnerleben und Halluzinationen, aber auch für die Reduktion der Negativsymptomatik von entscheidender Bedeutung sind. Die Verbindung einer praxisrelevanten therapeutischen Haltung, die für Diagnostik, Verständnis der Symptomatik und Behandlung wichtig ist, soll mit der Vermittlung und Beschreibung psychotherapeutischer Interventionen für den Umgang mit Wahn, Halluzinationen und Negativsymptomatik verbunden werden. Alte Vorurteile, mit Patienten, die an einer psychotischen Störung leiden, nicht therapeutisch an negativen Selbstkonzepten oder vermehrter Kontrolle über akustische Halluzinationen arbeiten zu können, wahnhafte Überzeugungen nicht im Rahmen einer kognitiven Umstrukturierung in Frage stellen zu können, sollen mit der Hilfe der im Workshop aufgeführten empirischen Evidenz (vgl. die Neukonzeption der S3-Leitline) überwunden werden und einer funktionalen therapeutischen Haltung mit Optimismus, Empathie und Ressourcenorientierung weichen. Schließlich sind Angehörige Mitbetroffene und Mitbewältigende und werden, wie dies trialogisches Denken und Handeln beinhalten, im Kontext von Interventionen wie der Familienbetreuung mit in die Behandlung einbezogen; die Beschreibung verhaltenstherapeutischer Familieninterventionen runden das Konzept ab.