loading loading

im Überblick

Infos zur Orthopädischen Chirurgie

Alexandra Barthmann (geb. Claus)

Privatdozentin Dr. med. Alexandra Barthmann (geb. Claus)

Chefärztin

Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
Spezielle orthopädische Chirurgie

Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
Bezirksklinikum Obermain
Kutzenberg
96250 Ebensfeld

Weitere Informationen

Die Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie am Bezirksklinikum Obermain hat als Fachklinik mit 60 Betten ein überregionales Einzugsgebiet. Wir versorgen Patienten aus Oberfranken, aus Teilen Mittel- und Unterfrankens, der Oberpfalz sowie aus Thüringen. Zu unseren Aufgaben gehört unter anderem die Versorgung von Patienten mit einem schmerzhaft-fortgeschrittenen Verschleiß (Arthrose) des Hüft-, Knie- oder Schultergelenks, von Lockerungen von bereits implantierten Gelenkendoprothesen, degenerativen Wirbelsäulen-Erkrankungen, Bandscheibenvorfällen und osteoporotisch bedingten Wirbelsäulen-Frakturen.

In der hochspezialisierten Fachabteilung der Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie werden unseren Patienten moderne Diagnostik, sowie stationäre und ambulante Behandlungen und Therapien angeboten. Schwerpunkte sind der Einsatz und Wechsel künstlicher Gelenke, die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen und von Verletzungen des Bewegungsapparates. Als Lehrkrankenhaus der Karlsuniversität Prag - Medizinische Fakultät Hradec Králové engagieren wir uns in der Ausbildung von Ärzten.

Die Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie am Bezirksklinikum Obermain wird mit Wirkung zum 1.1.2018 geschlossen. Bis zu diesem Zeitpunkt bieten wir in unserer Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie weiterhin eine qualitativ hochwertige Therapie an. Die Aufnahme von Patienten und deren Weiterbehandlung ist gewährleistet.

Zu unseren Aufgabenschwerpunkten gehört

  • der Gelenkersatz mit bewährten und modernsten Implantaten sowie neuesten Implantationstechniken
  • nichtoperative und operative Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen
  • arthroskopische Operationen an Knie und Schulter sowie gelenknahe Umstellungsosteotomien
  • Behandlung von Verletzungen mit modernen operativen Methoden der Frakturversorgung
  • Unfallchirurgie
  • Ermächtigungsambulanz nach § 116 SGB V, Notfallambulanz, Privatambulanz sowie vor- und nachstationäre Leistungen nach § 115 a SGB V

Zur Behandlung des fortgeschrittenen schmerzhaften Verschleißes von Hüft-, Knie- und Schultergelenk sowie bei Prothesenlockerung führen wir pro Jahr rund 800 Erstimplantationen und Revisionseingriffe an künstlichen Gelenken durch. Wir implantieren zuverlässig dokumentierte Prothesen-Systeme namhafter Hersteller. Dazu gehören:

  • Abriebarme Gleitpaarungen
  • Großkopfversorgungen zur Verbesserung des Bewegungsumfangs und Vermeidung von Hüftgelenksluxationen
  • Kurzschaftprothesen in der Hüftendoprothetik
  • Knieendoprothesen, die langfristig einen großen Bewegungsumfang des künstlichen Kniegelenks erlauben

 Wir führen Arthroskopien (Gelenkspiegelungen) und Arthroskopische Operationen von Knie-, Schulter-, Ellenbogen- und Sprunggelenken durch. Diese sind:

  • Arthroskopisch-assistierte Kreuzbandersatzplastiken am Knie
  • Arthroskopische Dekompressionen, Rotatorenmanschettennaht und Stabilisierung an der Schulter
  • Arthroskopische Anbohrungen, Knorpel-Knochentranfers und Knorpelzelltransplantationen bei traumatischen Knorpelschädigungen der betroffenen Gelenke
  • Gelenknahe Umstellungsosteotomie, zum Beispiel am Knie in Open-Wedge-Technik, wodurch Beinverkürzungen vermieden werden können

Folgende Eingriffe können wir als ambulante Operationen anbieten:

  • Frakturversorgung von Hand und Fuß
  • Metallentfernungen nach Frakturversorgung
  • Dekompression peripherer Nerven
  • Denervierung von Ansatztendinosen (zum Beispiel bei Sehnenansatzerkrankungen am Ellenbogen)

Bei der Frakturversorgung kommen bewährte und moderne operative Methoden zum Einsatz:

  • Nagelungen
  • Winkelstabile Implantate
  • Minimal-invasive Implantationstechniken

Ein weiterer Therapieschwerpunkt unserer Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie stellt die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen des Bezirksklinikums Obermain dar.

Schmerztherapie

Der Abteilung für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie stellen wir unsere orthopädisch-traumatologische Fachkompetenz zur Verfügung, um chronische Schmerzen im Rahmen der stationären multimodalen Schmerztherapie zu behandeln.

Rheumatologisch-orthopädische Sprechstunden

Mit der Klinik für Internistische Rheumatologie führen wir gemeinsame Sprechstunden (jeweils der letzte Montag im Monat, 16:00 – 17:00 Uhr) durch, um bei Patienten mit Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises ergänzend zur internistischen Basistherapie die Indikation zu eventuell notwendigen operativen Eingriffen zu stellen und diese dann durchzuführen.

Therapie des alternden Menschen

Eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik erlaubt uns eine effektive Therapie bei der Betreuung des alternden geronto-psychiatrischen Patienten mit Verletzungen und Erkrankungen der Haltungs- und Bewegungsorgane.

Impressionen

Info-Film

Die Behandlungsschwerpunkte unserer Fachabteilung Orthopädie und Orthopädische Chirurgie im Film:

Videoplay

STANDORTE DES FACHBEREICHS

Unsere Standorte für Orthopädische Chirurgie

Hier sehen Sie, an welchem Standort die Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie zu finden ist:

gebo-krankenhaus-obermain-gebaeude-von-aussen_thumb.jpg
Bezirksklinikum Obermain

Das Bezirksklinikum Obermain in Kutzenberg bietet seinen Patientinnen und Patienten moderne Diagnostik, stationäre und ambulante Therapien in sechs...

weiter
gebo-abz-bad-staffelstein-anmeldebereich_thumb.jpg
Ambulantes Behandlungszentrum Obermain - Bad Staffelstein

Am Ambulanten Behandlungszentrum in Bad Staffelstein behandeln wir Patienten in den Bereichen Orthopädie/Unfallchirurgie sowie der Innere...

weiter

Krankheitsbilder

Krankheitsbilder in der Orthopädie

Orthopädische Krankheiten sind Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates. Viele der Erkrankungen entstehen durch Verschleiß, Überbelastung oder Verletzungen des Stützapparates. Die Orthopädie arbeitet eng mit der Unfallchirurgie und der Rheumatologie zusammen. Neben Sport- und Unfallverletzungen gehören auch chronische Erkrankungen wie Rheuma und Arthrose in dieses Fachgebiet.

Schmerzhafter Verschleiß (Arthrose) von Hüft-, Knie- und Schultergelenk

Arthrose bedeutet so viel wie Gelenkverschleiß. Man versteht darunter einen Gelenkschaden, der häufig durch Fehlbelastungen verursacht wird. Bei Arthrose wird die Knorpelschicht nach und nach abgenutzt. Der Gelenkverschleiß zieht mit der Zeit auch andere Gelenkbestandteile wie Knochen, Muskeln, Gelenkkapsel und Bänder in Mitleidenschaft. Folgen dieses Abnutzungsprozesses sind Schmerzen und Steifigkeit des betroffenen Gelenks sowie zunehmende Deformierung.

Verschleißbedingte Wirbelsäulenveränderungen

Degenerative Erkrankungen der Haltungs- und Bewegungs-Organe schließen die Wirbelsäule in Form von Bandscheibendegenerationen und nachfolgendem Verschleiß von kleinen Wirbelgelenken ein. Dies kann zur schmerzhaften Enge des Wirbelkanals (Wirbelkanalstenose) führen.

Verletzungen des Bewegungsapparates

Es gibt eine Vielzahl von Verletzungen und Krankheiten am Bewegungsapparat. Dazu gehören verletzte Muskeln, Sehnen, Bänder und Knochen. Die Ursachen hierfür sind meistens Unfälle im Alltag oder beim Sport – oder Fehlbelastungen einzelner Körperregionen. Zu den häufigsten Erkrankungen zählen:

  • Zerrungen
  • Muskelfaserriss/Muskelbündelriss
  • Verstauchungen (Verletzung der Gelenkkapsel oder eines Bands)
  • Bänderdehnungen/Bänderriss (Umknicktrauma des Sprunggelenks)
  • Schleimbeutelentzündung
  • Fraktur/Knochenbruch
  • Überlastungssyndrom von Sehnen (Impignementsyndrom)

Bei der Versorgung von akut verletzten Patienten ist es unser Ziel, die Mobilität und die Funktion des Bewegungsapparates zu erhalten, um sie schnellstmöglich zu rehabilitieren und in das Alltagsleben zu integrieren.

Weitere Informationen

Wissenswertes zur Orthopädie

Hier bekommen Sie zusätzliche Informationen rund um die Behandlung in unserer Klinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie am Bezirksklinikum Obermain in Kutzenberg.

Der erste Kontakt

Wenn Sie an einer Erkrankung der Haltungs- und Bewegungsorgane leiden und Ihr behandelnder Arzt einen operativen Eingriff oder einen stationären Aufenthalt in unserem Haus empfiehlt, dann wenden Sie sich bitte zunächst telefonisch an unser Sekretariat, um einen ambulanten Vorstellungstermin zu unseren Sprechzeiten zu vereinbaren.

Im Rahmen dieser ambulanten Vorstellung werden Sie untersucht, wir besprechen mit Ihnen die vorliegende Erkrankung, unseren Therapievorschlag und vereinbaren einen Termin zur stationären Behandlung.

Wir unterscheiden zwei verschiedene Aufnahmemodalitäten, die wir Ihnen anlässlich Ihres ambulanten Vorstellungstermins erläutern und Sie darauf vorbereiten.

Aufnahme und Operation am selben Tag (bei kleineren Operationen)

Kleinere Eingriffe (zum Beispiel Gelenkspiegelungen) führen wir am Aufnahmetag durch. Das bedeutet, dass Sie morgens zu einem genannten Zeitpunkt nüchtern zur stationären Aufnahme kommen und noch am selben Tag operiert werden. Zur Vorbereitung erfolgt am Tag Ihrer ambulanten Vorstellung eine Aufklärung für die Operation durch den orthopädischen Chirurgen und für die Anästhesie durch den Narkosearzt.

Am Aufnahmetag melden Sie sich zunächst in der Zentralen Patientenaufnahme im Haus 6 an. Danach werden Sie im Haus 11 auf der Ebene B durch einen Aufnahmearzt noch einmal kurz untersucht und es wird Blut zur Laboruntersuchung entnommen. Anschließend werden Sie für die Operation vorbereitet und operiert.

Aufnahme zu größeren Operationen

Bei größeren Operationen (zum Beispiel Operationen zum Gelenkersatz) sind umfangreichere Vorbereitungen notwendig. Hierzu werden Sie einen Tag vor dem geplanten Eingriff stationär aufgenommen.

Am Aufnahmetag kommen Sie zur vereinbarten Uhrzeit und melden sich in der Zentralen Patientenaufnahme in Haus 6 an. Sie müssen nicht nüchtern sein. Anschließend begeben Sie sich in Haus 11 auf Ebene B zum Aufnahmearzt. Die weiteren Vorbereitungen erfolgen auf der Station (einschließlich Aufklärungsgespräch durch den Anästhesisten und Gespräch mit dem Operateur). Am Folgetag wird dann der operative Eingriff durchgeführt.

Impressionen

Eindrücke von diesem Fachbereich

Suchen